Therapie Woche 18

Nebenwirkungen und was man tun kann

Nebenwirkungen muss man nicht einfach aushalten, sie gehören nicht automatisch zur Therapie dazu!

Deshalb teile ich diese Woche meine Tipps bei Nebenwirkungen und spreche auch noch einmal mit einer Apothekerin, was helfen kann, wenn die Nebenwirkungen zu stark sind.

Anna denkt über die Nebenwirkungen in der Adipositas-Therapie nach | tomullrichphotography

Die letzten Wochen haben mir noch einmal deutlich gemacht: Eine Therapie mit der sogenannten "Abnehmspritze" ist kein Selbstläufer. Nebenwirkungen können den Alltag massiv beeinflussen – und manchmal so stark, dass man den eigentlichen Zweck der Behandlung aus den Augen verliert. Mir ging es genauso: Übelkeit, Schwindel, Verdauungsprobleme – dazu das Gefühl, dass ich nicht mehr genug Energie für meinen Alltag hatte.

Zwei Wochen Pause waren am Ende die beste Entscheidung. In dieser Zeit konnte mein Körper zur Ruhe kommen, und ich habe gemerkt, wie wichtig es ist, Routinen unabhängig von der Spritze zu festigen. Essen planen, ausreichend Kalorien zuführen, kleine Portionen über den Tag verteilt – all das half mir, wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

Inzwischen habe ich die Therapie wieder aufgenommen – mit einer niedrigeren Dosis. Und siehe da: Mir geht es viel besser. Die Nebenwirkungen sind deutlich reduziert, ich kann meine Mahlzeiten wieder bewusst vorbereiten und spüre, dass mein Alltag leichter wird.

„Die Therapie soll dich unterstützen – nicht zu einem zusätzlichen Problem werden.“