Therapie Woche 3

Bewegung im Alltag – Kleine Schritte, große Wirkung

Wie die dritte Woche der Therapie war? Bewegend – im wahrsten Sinne. Ich habe gemerkt, dass Abnehmen für mich nicht nur mit Ernährung zu tun hat. Bewegung musste zurück in meinen Alltag – ohne Druck, aber mit kleinen, machbaren Schritten. Wie ich das geschafft habe (und warum 10.000 Schritte plötzlich machbar sind), teile ich in meinem Wochenrückblick.

Bewegung während der Therapie mit der Abnehmspritze

Inzwischen habe ich mich gut an die Therapie gewöhnt. Mein Hungergefühl ist deutlich schwächer geworden – und das hilft mir enorm dabei, meine Ernährung konsequent umzusetzen. Morgens starte ich meistens mit einem Porridge, mittags gibt es etwas mit viel Eiweiß, Gemüse und einer Sättigungsbeilage wie Reis oder Bulgur. Abends reicht mir oft eine kleine Mahlzeit oder einfach Reste vom Mittagessen. Und ja, ich nasche zwischendurch – aber nicht mehr wie früher. Ein Stück Schokolade reicht. Und das ist für mich eine riesige Veränderung. Was ich früher selten durchgehalten habe, funktioniert gerade erstaunlich gut. Ich glaube, ich fange an, mir neue Gewohnheiten zu bauen – nicht durch Zwang, sondern weil es sich stimmig anfühlt. Und weil das mit dem Essen jetzt stabil läuft, nehme ich mir das nächste Thema vor: Bewegung. Denn mein Ziel ist nicht nur abzunehmen – ich will wieder fit werden.

Ganz ehrlich: Das war mein Schwachpunkt. Ich sitze viel, ich arbeite im Homeoffice, ich jongliere Familie und Job – Bewegung fällt da oft hinten runter. An manchen Tagen habe ich gerade mal 3.000 Schritte auf der Uhr. Das musste sich ändern.