Therapie Woche 9

Neue Routinen & Bauchgefühl statt Tracking

Kann man in der Therapie mit der "Abnehmspritze" irgendwann aufhören das Essen zu tracken und lernen auf das Bauchgefühl zu hören? Ehrlicherweise habe ich mich das seit Beginn der Therapie schon gefragt.

Und in dieser Woche kam es zu Veränderungen: Warum mein Magen derzeit das Tempo vorgibt – und wie mir Eiweiß-Shakes helfen, dranzubleiben.

Anna bereitet einen gesunden Shake in der Küche zu | tomullrichphotography

Langfristige Veränderung bedeutet auch: flexibel bleiben.

Ich bin jetzt in Woche 9 meiner Abnehmtherapie – und ehrlich gesagt läuft es im Moment etwas anders als geplant. Mein Körper, insbesondere mein Magen, hat sich vom "Donut-Gate" aus der letzten Woche noch immer nicht vollständig erholt. Ich hatte gehofft, dass die Beschwerden nach ein paar Tagen Schonung abklingen würden – doch ein vorschneller Versuch mit ein paar Bissen Hähnchen-Shawarma hat mich direkt wieder zurückgeworfen. Nicht so schlimm wie beim Donut, aber dennoch deutlich spürbar: mein Magen sagt mir gerade sehr klar, was er (nicht) möchte.

Das bedeutet für mich: keine Experimente, keine strikten Ernährungspläne – sondern viel Achtsamkeit, Bauchgefühl und magenschonende Kost. Haferbrei, etwas Banane, milder Joghurt, Tee, leichte Weizenprodukte und gut Kauen– das ist momentan mein Repertoire. Ich hätte früher nie gedacht, dass ich mal freiwillig auf Pizza verzichte und mich über Haferschleim freue. Aber mein Körper hat gerade andere Prioritäten.

„Dranbleiben bedeutet manchmal auch: neue Wege finden, statt alte perfekt umzusetzen.“