Symptome, Ursachen und Behandlung

Diabetische Retinopathie

Die diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus und einer der Hauptgründe für Sehbehinderungen im erwerbsfähigen Alter. Sie schädigt schleichend und oft über Jahre unbemerkt die feinen Blutgefäße der Netzhaut. Genau diese anfängliche Symptomlosigkeit macht die diabetische Augenerkrankung so tückisch. Werden diabetische Netzhautveränderungen – umgangssprachlich manchmal auch ​​„Zucker im Auge“ genannt – früh erkannt, lässt sich das Fortschreiten heute dank moderner Therapien häufig wirksam verlangsamen und das Risiko für einen schweren Sehverlust deutlich senken.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Die diabetische Retinopathie ist eine durch chronisch erhöhten Blutzucker begünstigte Schädigung der kleinen Blutgefäße der Netzhaut.
  • In der Frühphase verursacht sie häufig keine Schmerzen oder Seheinschränkungen und bleibt ohne Vorsorge oft lange unentdeckt.
  • Eine gute Einstellung von Blutzucker und Blutdruck kann das Risiko senken und den Verlauf positiv beeinflussen.
  • Regelmäßige augenärztliche Kontrollen helfen, Netzhautveränderungen frühzeitig zu erkennen.
  • Bei fortgeschrittener Erkrankung stehen wirksame Therapien wie Injektionen, Laserbehandlung oder Operation zur Verfügung.