Symptome, Ursachen und Behandlung

Mukoviszidose

Mukoviszidose ist eine seltene, erblich bedingte Erkrankung, die heute häufig bereits kurz nach der Geburt erkannt wird. Sie kann verschiedene Organe betreffen – besonders die Lunge und die Verdauungsorgane. Typisch ist ein ungewöhnlich zäher Schleim, der sich in den Atemwegen festsetzen und auch andere Organe in ihrer Funktion beeinträchtigen kann. Dadurch können Beschwerden, Entzündungen und langfristig Organschäden entstehen. Heilbar ist Mukoviszidose bislang nicht, dank früher Diagnose und moderner Therapien lässt sie sich heute jedoch deutlich besser behandeln als noch vor einigen Jahrzehnten.

Ein Junge mit Inhalationsgerät: Mukoviszidose Symptome sind hartnäckiger Husten und häufige Atemwegsinfektionen

Das Wichtigste in Kürze

  • Mukoviszidose ist eine seltene, angeborene und nicht ansteckende Erkrankung.
  • Durch einen Gendefekt entstehen ungewöhnlich zähe Sekrete.
  • Betroffen sind vor allem Lunge, Bauchspeicheldrüse und Darm.
  • Mukoviszidose wird heute häufig durch das Neugeborenen-Screening früh erkannt.
  • Eine konsequente, individuell abgestimmte Behandlung kann Beschwerden lindern, die Lebensqualität verbessern und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.