Tetanus

Ein kleiner Kratzer bei der Gartenarbeit, eine Schnittverletzung beim Heimwerken, ein kurzer Moment der Unachtsamkeit: Solche Wunden wirken oft harmlos und werden im Alltag schnell abgetan. Doch wenn bestimmte Bakterien über verletzte Haut in den Körper gelangen, kann daraus in seltenen Fällen eine lebensbedrohliche Erkrankung entstehen: Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt. Dank wirksamer Impfprogramme ist Tetanus selten geworden. Verschwunden ist die Krankheit jedoch nicht. Der Erreger Clostridium tetani kommt weiterhin in der Umwelt vor, etwa im Erdreich oder Staub. Erfahren Sie hier, welche Tetanus-Symptome Sie ernst nehmen müssen, wann nach einer Verletzung ärztliche Hilfe nötig ist und wie die Tetanus-Impfung wirksam schützt.

Tetanus entsteht, wenn bestimmte Bakterien über Wunden in den Körper gelangen

Das Wichtigste in Kürze

  • Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine seltene, aber lebensbedrohliche Infektion.
  • Auslöser ist das Bakterium Clostridium tetani, das vor allem in Erde, Staub und Schmutz vorkommt und ein Nervengift produziert.
  • Die Erreger können über Wunden in den Körper gelangen, auch über kleine Kratzer.
  • Typische Tetanus-Symptome sind schmerzhafte Muskelkrämpfe, besonders im Kiefer, Nacken oder Rücken.
  • Den besten Schutz bietet die Tetanus-Impfung; wichtig sind regelmäßige Auffrischungen.