Symptome, Ursachen und Behandlung

Schuppenflechte (Psoriasis)

Ein hartnäckiger Juckreiz, gerötete Hautstellen und silbrig-weiße Schuppen an Ellenbogen, Knien oder der Kopfhaut: Wer an Schuppenflechte erkrankt ist, weiß, dass diese Symptome nicht einfach wieder verschwinden wie ein harmloser Ausschlag. Die Erkrankung verläuft meist in unvorhersehbaren Schüben und kann im Alltag nicht nur körperlich, sondern durch die sichtbaren Hautveränderungen auch seelisch belasten. Psoriasis ist nicht ansteckend. Heilbar ist die Erkrankung bislang nicht, mit modernen und individuell abgestimmten Behandlungen lässt sie sich jedoch häufig so gut kontrollieren, dass die Haut über längere Zeit nahezu oder vollständig erscheinungsfrei sein kann.

Frau,  die mit nackten Armen und Beinen auf dem Bett sitzt und lächelt

Das Wichtigste in Kürze

  • Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die vor allem die Haut betrifft und häufig in Schüben verläuft.
  • Typisch sind gerötete, scharf begrenzte und schuppende Hautstellen, die jucken oder schmerzen können.
  • Psoriasis ist nicht ansteckend. Eine genetische Veranlagung und eine fehlregulierte Immunreaktion spielen bei ihrer Entstehung eine wichtige Rolle.
  • Bestimmte Faktoren wie Infektionen, Stress, Hautreizungen, Rauchen oder Alkohol können Schübe auslösen oder verstärken.
  • Die Behandlung richtet sich nach Form, Schweregrad und betroffenen Körperstellen. Zum Einsatz kommen unter anderem Hautpflege, äußerliche Arzneimittel, Lichttherapie und systemische Therapien.
  • Bei einem Teil der Betroffenen sind auch die Gelenke entzündet. Dann spricht man von einer Psoriasis-Arthritis, die ärztlich abgeklärt werden sollte.