DocMorris Ratgeber Diabetes

Mikrovaskuläre Folgeerkrankungen bei Diabetes Mellitus

Eine der Hauptursachen für Behinderungen und Todesfälle bei Menschen mit Diabetes sind Folgeerkrankungen, die im Laufe der Zeit auftreten können. Durch den dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel wächst das Risiko für Schädigungen der Blutgefäße. Erfahren Sie in diesem Artikel mehr zu mikrovaskulären Folgeerkrankungen, welche es gibt und was Sie präventiv tun können.

Mikrovaskuläre Folgeerkrankungen bei Diabetes Mellitus

Zusammenfassung

Mikrovaskuläre Folgeerkrankungen bei Diabetes, wie diabetische Retinopathie, Neuropathien, Nephropathie und das diabetische Fußsyndrom betreffen kleine Blutgefäße, während makrovaskuläre größere Arterien betreffen. Diabetische Retinopathie schädigt die Netzhaut des Auges und kann von Sehstörungen bis zur Erblindung führen. Neuropathien entstehen durch Nervenschäden, die häufig die Füße betreffen und Empfindungsstörungen oder Schmerzen verursachen. Eine periphere Polyneuropathie beeinträchtigt die Motorik und das Schmerzempfinden.

Blutzuckermanagement, gesunde Ernährung und Bewegung sind essenzielle Präventionsmaßnahmen. Regelmäßige ärztliche Untersuchungen, insbesondere der Augen und Füße, sind notwendig, um Schäden frühzeitig zu erkennen. Ein gesunder Lebensstil mit Verzicht auf Nikotin und Alkohol reduziert das Risiko. Insgesamt betont der Artikel, dass eine rechtzeitige Behandlung und Prävention entscheidend sind, um die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes zu erhalten.