Metformin
Metformin ist ein Wirkstoff, der bei Menschen mit Diabetes-Typ-2 zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt wird. Er gilt gemäß der aktuellen Leitlinie als erste Wahl zur Behandlung des Diabetes Typ 2, wenn andere Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und körperliche Bewegung nicht ausreichend zum Erfolg führen. In diesem Artikel werden wir die Wirkungsweise, Anwendung und Nebenwirkungen ausführlich darstellen und auch der Frage nachgehen, ob Metformin gefährlich sein kann.


Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und sollten nicht als Ersatz für medizinischen Rat oder das Lesen des Beipackzettels verwendet werden. Personen mit Diabetes sollten sich an Ihren Arzt oder Ihre Apotheke wenden, um eine individuelle Beratung und Empfehlungen zur Therapie zu erhalten.
Metformin - was ist das?
Metformin ist ein Arzneimittel, das bei nicht insulinpflichtigen Menschen mit Diabetes zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt wird. Metformin wird in der Regel als erstes Medikament nach der Diagnose zur Behandlung von Diabetes-Typ-2 eingesetzt, wenn der Blutzucker nicht ausreichend durch Lebensstiländerungen im Normbereich gehalten werden kann. Insbesondere übergewichtige Patienten profitieren von der Behandlung [1][24]. Metformin kann allein oder in Kombination mit anderen Antidiabetika eingenommen werden. Chemisch gesehen ist es ein Biguanid. Es ist der einzige Arzneistoff aus dieser Substanzklasse, der in Deutschland zugelassen ist.
Wie wird Metformin am besten eingenommen?
Metformin ist als Filmtablette mit 500 mg, 850 mg und 1.000 mg und als Lösung im Handel. Wie es genau verwendet wird, legt der Arzt fest. Die empfohlene Anfangsdosis für Erwachsene und Kinder ab zehn Jahren mit normaler Nierenfunktion beträgt in der Regel 500 oder 850 mg Metformin. Die Tabletten werden meist zwei- oder dreimal täglich zu oder nach den Mahlzeiten oral, also über den Mund eingenommen. Durch die Einnahme zu oder nach der Mahlzeit verringern sich unerwünschte Begleiterscheinungen wie Übelkeit. Alkoholkonsum sollte möglichst vermieden werden, da er Nebenwirkungen verstärken kann. Bevor Sie Tabletten teilen, achten Sie bitte darauf, ob diese auch dafür vorgesehen sind. Zehn bis fünfzehn Tage nach Beginn der Einnahme sollte die Dosierung in Absprache mit dem Arzt überprüft und gegebenenfalls anpasst werden. Oft wird die Menge in den ersten beiden Wochen allmählich gesteigert, um die Verträglichkeit für den Magen zu verbessern. Änderungen der Dosierung sollten grundsätzlich nur in Abstimmung mit dem Arzt erfolgen. [6] [2] Wichtig ist, dass alle Patienten während der Metformin-Therapie auf eine angepasste Kohlenhydratverteilung über den Tag achten und übergewichtige Personen ihre kalorienreduzierte Diät fortsetzen.[24]























