Essstörungen: Symptome, Ursachen & die häufigsten Formen

Essstörungen sind ernstzunehmende psychische Erkrankungen, die das Essverhalten, das Körperbild und die seelische Gesundheit stark beeinflussen. Zu den häufigsten Formen zählen Magersucht, Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Typisch sind ein gestörtes Verhältnis zum Essen sowie eine intensive Beschäftigung mit Gewicht und Figur. Unbehandelt können Essstörungen schwere körperliche und psychische Folgen haben.

Junge Frau mit einer Essstörung möchte nicht essen

Zusammenfassung

Essstörungen sind psychische Erkrankungen, die durch eine Zusammenspiel psychologischer, sozialer und biologischer Faktoren entstehen und häufig Jugendliche betreffen. Die Zahlen der betroffenen Erwachsenen steigen jedoch auch immer weiter an. Die drei bekanntesten Formen sind Anorexie, Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Der Druck, der durch allgegenwärtige Schönheitsideale und den Einfluss sozialer Medien entsteht, kann das Risiko erheblich erhöhen, gerade in der Entwicklungsphase der Jugend, wo das Selbstbild intensiv geprägt wird.

Wie bei vielen Erkrankungen ist es auch bei Essstörungen sehr wichtig, dass Anzeichen und Symptome früh erkannt werden, um eine Verschlimmerung zu vermeiden und eine Therapie in Erwägung zu ziehen. Ebenfalls wichtig sind Präventionsangebote im Bereich Essstörungen, um einen weiteren Anstieg an Fallzahlen zu vermeiden und frühzeitig eine Erkrankung zu vermeiden.

Hinweis: Dieser Artikel enthält Informationen zu psychischen Erkrankungen und kann für manche Personen emotional belastend oder triggernd sein. Er ersetzt keine professionelle Diagnose oder Behandlung. Wenn Sie sich akut belastet fühlen oder sich in einer seelischen Krise befinden, suchen Sie bitte umgehend Hilfe – etwa bei einer psychiatrischen Notfallambulanz, einem Krisendienst oder unter der Telefonnummer 0800 111 0 111 (Telefonseelsorge, kostenlos und anonym). Ihr Wohlbefinden steht an erster Stelle.