Pilates im Alltag & am Arbeitsplatz
Stundenlanges Sitzen im Auto, am Arbeitsplatz oder auf der Couch nimmt einen großen Anteil unseres Alltags ein. Dabei ist mangelnde Bewegung ein enorm hoher Risikofaktor für viele Erkrankungen. Idealerweise gleichen wir den Bewegungsmangel durch Sport am Morgen oder im Feierabend aus, um uns wohlzufühlen. Zusätzlich können wir jedoch auch ganz einfach und schnell kleine Trainingseinheiten in unseren Alltag integrieren, um dem Körper Bewegung in kleinen Häppchen zu servieren.


Inhalt
- Pilates im Alltag und am Arbeitsplatz
- Was ist Pilates eigentlich?
- Für wen eignet sich Pilates?
- Pilates einfach so für zwischendurch?
- Pilatesübung Nr.1
- Pilatesübung Nr.2
- Pilatesübung Nr.3
- Pilatesübung Nr.4
- Pilatesübung Nr.5
- Pilatesübung Nr.6
- Pilatesübung Nr.7
Pilates im Alltag und am Arbeitsplatz
Das Konzept #DocMorrisTurnt ermöglicht, Pilates-Übungen sowohl am Arbeitsplatz, als auch zu Hause zwischendurch auszuführen, um gezielt und spontan auf Verspannungen oder Bewegungsmangel reagieren zu können. Mit wenig zeitlichem Aufwand kann so die Muskulatur z.B. direkt vom Schreibtisch aus gekräftigt werden. Dabei unterstützt uns die Pilates Trainerin Jeannine Buchmann mit ausgewählten Pilates-Übungen. Jeannine hat in den letzten sechs Jahren Pilates sowohl in Aachen, als auch in den USA unterrichtet und die Übungen exklusiv für #DocMorrisTurnt zusammengestellt.
Was ist Pilates eigentlich?
Es handelt sich hierbei um eine Methode, die uns hilft, unsere Bewegungsfunktionen (wieder) zu erhalten und die Muskulatur zu kräftigen. Wir verbessern unsere Flexibilität, Körperhaltung und die Wahrnehmung für unsere körperlichen Fähigkeiten. Der deutsche Erfinder der Pilates-Methode, Joseph Pilates, sagte einst „Man ist so alt, wie die Wirbelsäule beweglich ist“. Irrtümlicherweise wird Pilates häufig in einem Atemzug mit Yoga genannt, obwohl zwischen beiden Methoden Unterschiede liegen. Auch die Tatsache, dass Pilates noch als Sport ausschließlich für Frauen verstanden wird, ist ein rückläufiges Vorurteil. Eine „pilates-typische“ Abfolge von Liegestützen bspw. ist klassischer Bestandteil von Pilates-Einheiten, und als Boxer war der Erfinder Joseph Pilates selbst zudem ein muskulöser, kräftiger Mann. Pilates kann im Studio unter Anleitung in Gruppenkursen sowie in Privatstunden auf der Matte oder an Pilates-Geräten trainiert werden. Die Pilates-Methode führt neben der Verbesserung unserer allgemeinen Beweglichkeit und unserem Wohlbefinden auch dazu, dass wir unsere körperlichen Fähigkeiten wieder besser kennen und schätzen lernen. So können Pilates-Übungen uns dabei helfen, Schritt für Schritt davon bewusster Gebrauch zu machen und mit gekräftigter, aufrechter Körperhaltung durch den Alltag zu gehen. Die Konzentration auf die Durchführung der Pilates-Übungen knipst zudem die Gedanken für einige Momente aus, sodass Pilates auch für ein wenig mentale Entspannung und einen klaren Kopf sorgt. Häufig wird Pilates auch als ergänzende Methode von Rennrad-Fahrern, Schwimmern oder Golfern trainiert, um genau die Muskelgruppen gezielt zu trainieren, die für die jeweilige Sportart besonders entscheidend sind.
Für wen eignet sich Pilates?
Grundsätzlich gilt: Pilates eignet sich für jeden. Denn schließlich sind eine gekräftigte Muskulatur, eine mobile Wirbelsäule und ein gesundes Balance-Empfinden Grundvoraussetzung für allgemeine körperliche Beweglichkeit und sportliche Fitness. Personen mit körperlichen Einschränkungen, wie zum Beispiel künstlichen Gelenken, noch nicht verheilten OP-Narben, Bandscheibenvorfällen oder sonstigen Erkrankungen sollten vorab Rücksprache mit Ihrem Arzt halten, ob die Pilates-Übung ausgeübt werden darf. Je nach Erkrankung kann Pilates auch mit individuell angepassten Übungen betrieben werden – und teilweise sogar den Heilungsprozess ergänzen und fördern. Schwangere sollten ebenfalls vor Ausführung einer Pilates-Übung Rücksprache mit dem Arzt halten, da insbesondere in der späten Schwangerschaft ein Risiko für frühzeitige Wehen besteht.
Pilates einfach so für zwischendurch?
Pilates in Form von knackig-kurzen Pilates-Übungseinheiten in den Alltag zu integrieren, ist sehr gut auch ohne Pilates-Matte, Geräte und Besuch im Pilates-Studio möglich. Denn es gibt im Berufsalltag sowie im Privaten immer wieder Momente, in denen kurze Wartezeiten entstehen – vor dem Start des Meetings, in der Kaffeepause oder am Drucker. Diese können wir mit ein paar Pilates-Übungen hervorragend überbrücken. Wer dazu noch die Treppe nimmt, statt mit dem Aufzug zu fahren, und in der Mittagspause ein paar Runden um das Bürogebäude spaziert, und frische Luft schnappt, ist Bewegungs-technisch ideal aufgestellt. Übrigens: Joseph Pilates ist in den 1920er Jahren, nach seiner Auswanderung von Mönchen Gladbach nach New York City, dafür bekannt gewesen, dass er nur in Unterhose bekleidet durch den Central Park joggte! Natürlich nicht zum Nachmachen gedacht – aber diese Anekdote zeigt, wie wichtig das „Bewegungs“-Prinzip für unseren Alltag ist.
#DocMorrisTurnt – los geht’s mit den Pilates-Übungen zum Nachmachen:
Autoren: Larissa Schmitt & Jeannine Buchmann, veröffentlicht am 26.09.2019








