Ursachen, Symptome & was wirklich hilft

Röschenflechte (Pityriasis rosea)

Wenn plötzlich rötliche Flecken auf der Haut auftauchen – und stellt sich sofort die Frage: Allergie, Pilzinfektion oder doch etwas Ernstes? Röschenflechte (medizinisch: Pityriasis rosea) wirkt auf den ersten Blick oft beunruhigend, ist in den meisten Fällen jedoch harmlos. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Röschenflechte erkennen, welche möglichen Ursachen es gibt und warum auch Stress eine Rolle spielen kann. Außerdem zeigen wir Ihnen, wie Sie Juckreiz und Hautirritationen gezielt lindern können – und wann ärztlicher Rat sinnvoll ist.

Röschenflechten sind rötliche Flecken auf der Haut

Das Wichtigste in Kürze

  • Röschenflechte ist selbstlimitierend und heilt meist innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten von selbst ab.
  • Eine ursächliche Therapie gibt es nicht, behandelt werden vor allem Symptome wie Juckreiz und Hautreizungen.
  • Im Mittelpunkt steht eine konsequente, milde Hautpflege mit feuchtigkeitsspendenden, nicht fettenden Produkten und das Meiden von Reizfaktoren wie heißen Duschen, aggressiven Reinigern, Sauna und starkem Schwitzen.
  • Bei Bedarf kommen lokal Polidocanol oder milde Kortisonpräparate sowie Antihistaminika wie Cetirizin oder Loratadin gegen Juckreiz zum Einsatz; in schweren Fällen sind selten Lichttherapie oder antivirale Medikamente (z. B. Aciclovir) möglich.
  • Ärztliche Abklärung ist wichtig bei unklarer Diagnose, starkem oder anhaltendem Juckreiz, Blasen, Nässen, Schmerzen, Gesichtsbeteiligung, fehlender Besserung nach 6–8 Wochen sowie in der Schwangerschaft.