Nasennebenhöhlen- Entzündung (Sinusitis)

Die Nase ist verstopft, das Atmen fällt schwer und im Gesicht entsteht ein unangenehmes Druckgefühl: Hinter solchen Beschwerden kann eine Nasennebenhöhlenentzündung, auch Sinusitis oder Rhinosinusitis genannt, stecken. Meist entwickelt sie sich im Zusammenhang mit einer viralen Erkältung und klingt innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder ab. Halten die Beschwerden länger als zwölf Wochen an, handelt es sich um eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung.

Typisch für Sinusitis: Druckgefühle an der Stirn und um die Nase und Schnupfene

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist eine entzündliche Erkrankung der Nasennebenhöhlenschleimhaut, die meist im Rahmen einer viralen Erkältung auftritt.
  • Sie äußert sich primär durch eine verstopfte Nase, Druckschmerz im Gesicht und Sekretfluss.
  • Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Die akuten Beschwerden können mithilfe von Nasensprays, Schmerzmitteln und Nasenspülungen gelindert werden.
  • Bei einer chronischen Form kann auch eine Operation durchgeführt werden.
  • Antibiotika sind nur in Ausnahmefällen bei bakteriellen Infektionen indiziert.