Gicht: Symptome, Ursachen, Behandlung und Ernährung

Plötzlich ist der große Zeh rot, heiß und so schmerzhaft, dass selbst die Bettdecke kaum auszuhalten ist: So typisch kann sich ein Gichtanfall bemerkbar machen. Doch warum entstehen diese heftigen Beschwerden überhaupt – und was lässt sich tun, damit es möglichst nicht zu weiteren Anfällen kommt? In diesem Artikel erfahren Sie, wie Gicht entsteht, wie sie behandelt wird und welche Rolle Ernährung und Lebensstil spielen.

Gicht betrifft besonders die Gelenke der Finger und das Zehengrundgelenk und

Das Wichtigste in Kürze

  • Gicht entsteht, wenn sich Harnsäurekristalle in Gelenken oder anderen Geweben ablagern.
  • Typisch für einen akuten Gichtanfall sind plötzlich einsetzende, sehr starke Gelenkschmerzen, häufig mit Rötung, Schwellung und Überwärmung.
  • Besonders oft ist das Grundgelenk des großen Zehs betroffen.
  • Ein akuter Gichtanfall lässt sich mit entzündungshemmenden Medikamenten behandeln.
  • Bei wiederkehrender oder behandlungsbedürftiger Gicht kann eine dauerhafte Senkung der Harnsäure notwendig sein.
  • Ernährung und Lebensstil können die Behandlung unterstützen, ersetzen eine notwendige medikamentöse Harnsäuresenkung aber nicht.