Symptome, Risikogebiete & Impfung

FSME

Ein Zeckenstich ist meist harmlos, doch in manchen Regionen kann er eine ernst zu nehmende Virusinfektion übertragen: FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis. Der Name klingt kompliziert, beschreibt aber im Kern eine Entzündung des Gehirns, der Hirnhäute oder des Rückenmarks. Nur selten führt ein Zeckenstich zu einer FSME-Erkrankung, und viele Infektionen verlaufen unbemerkt. Wenn FSME jedoch ausbricht, kann sie besonders bei Erwachsenen schwer verlaufen und bleibende Beschwerden verursachen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wo das Risiko erhöht ist, wie man sich im Alltag schützt und für wen eine Impfung sinnvoll ist.

FSME Warnschild mit Zecke

Das Wichtigste in Kürze

  • FSME ist eine Virusinfektion, die meist durch Zecken übertragen wird.
  • In seltenen Fällen kann FSME Hirnhäute, Gehirn oder Rückenmark entzünden.
  • Antibiotika helfen nicht gegen FSME, da die Erkrankung durch Viren ausgelöst wird.
  • Eine Impfung kann wirksam vor FSME schützen.
  • FSME-Risikogebiete werden regelmäßig neu bewertet; vor Reisen lohnt sich ein Blick auf die aktuelle RKI-Karte.