Diagnose, Therapie und Prävention

Brustkrebs verstehen

Die Diagnose Brustkrebs trifft Frauen oft wie ein Schlag und löst einen emotionalen Schock aus. Das ganze Leben wird dadurch auf den Kopf gestellt, Fragen wie „Was habe ich falsch gemacht?“ oder „Warum gerade ich?“ tauchen auf, Antworten dazu gibt es kaum. Man fühlt sich in seinem Selbstwertgefühl als Frau verletzt.

Wichtig zu wissen ist, dass keine Frau „schuld“ an ihrer Erkrankung ist. Nach der Diagnose sich die Frage, wie es jetzt weitergeht, wie man mit der Krankheit umgeht, welche Therapien und Hilfsangebote es gibt.

Eine Frau mit Kopftuch wird von einer anderen Frau umarmt

Lassen Sie sich helfen

In der schwierigen Zeit nach der Brustkrebsdiagnose ist es wichtig, Unterstützung von Familie und Freunden zu suchen. Darüber hinaus sollten Frauen nicht zögern, sich professionellen Rat von spezialisierten Ärzten und Psychologen zu holen. Es ist von großer Bedeutung, auf die eigene psychische Gesundheit zu achten und sich nicht allein durch den Genesungsprozess zu kämpfen. Informationen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten und deren Erfolgsaussichten können ebenfalls helfen, die Situation besser zu verstehen und mit der Krankheit umzugehen.

Krebstherapien sind nicht schön. Aber das Wissen, was dabei eigentlich im Körper passiert und sich vorzustellen, wie Therapeutika die Krebszellen angreifen, kann helfen, die Therapie besser zu ertragen. Es tut gut, sich vor Augen zu führen, dass ein erstmalig aufgetretener früh erkannter Brustkrebs, der sich noch nicht im Körper ausgebreitet hat, gut behandelt werden kann und man damit eine große Chance auf Heilung hat. Die Forschung hat auf diesem Gebiet in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht, sodass der Krebs auch in fortgeschrittenem Stadium, wenn eine Heilung nicht mehr möglich ist, oft noch lange aufgehalten werden kann und Patientinnen ein gutes Leben führen können.

Die hier zusammengestellten Informationen können Ihnen einen Überblick verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt ersetzen.