Das Wichtigste im Überblick

Bakterielle Vaginose

Die sogenannte bakterielle Vaginose (medizinisch: Aminkolpitis) kommt bei etwa fünf Prozent aller Frauen vor und gilt als häufigste Störung des Mikrobioms. Dabei handelt es sich strenggenommen gar nicht um eine direkte Infektion durch ein Bakterium, sondern um eine sogenannte Dysbiose, also um ein Ungleichgewicht. Betroffen sind die Milchsäurebakterien, die den pH-Wert der Scheidenflora sauer halten und durch die Erkrankung zurückgedrängt werden. Die Folge: Der pH-Wert steigt und ist irgendwann nicht mehr ausreichend sauer.

Frau hält sich schützend den Unterbauch, Symbol für Beschwerden im Intimbereich