Manuka Honig

Keinem Honig werden mehr positive Eigenschaften nachgesagt als Manuka Honig. Und mit einem Kilopreis von 70 Euro ist Manuka Honig das Luxusprodukt unter den Honigsorten. Doch was genau ist Manuka Honig und was macht den Exportschlager aus Neuseeland so besonders und teuer? Das und vieles mehr, erfahren Sie hier.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Manuka Honig ist ein spezieller Honig aus Neuseeland, gewonnen aus dem Nektar der Manuka-Pflanze (Südseemyrte), der sich durch einen hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO) von herkömmlichem Honig unterscheidet.
  • MGO gilt als zentrale Leitsubstanz und Qualitätsmarker: Je höher der MGO-Wert, desto höher werden Qualität und potenzielle Wirkung von Manuka Honig eingeschätzt.
  • Manuka Honig weist typische Honig-Inhaltsstoffe (Zucker, Enzyme, Flavonoide, Phenole, Mineralstoffe) auf, zusätzlich jedoch deutlich höhere MGO-Konzentrationen und eine hohe Stabilität der Inhaltsstoffe.
  • Ihm werden antibakterielle, entzündungshemmende und wundheilungsfördernde Eigenschaften zugeschrieben: Er soll z.B. Hals und Rachen beruhigen, das Wohlbefinden unterstützen und zur Hautpflege genutzt werden – ersetzt aber keine medizinische Behandlung.
  • Typische Manuka Honig Anwendung: Erkältungszeit (Hals, Rachen, Husten), Unterstützung der Verdauung, Mund- und Zahnpflege, allgemeines Wohlbefinden sowie äußerlich in Salben, Cremes oder Masken bei trockener, gereizter oder leicht verletzter Haut.
  • Manuka Honig Anwendung innerlich: meist 1–2 TL täglich pur, im lauwarmen Tee oder in Lebensmitteln; für gezieltere Anwendungen wählen viele Produkte mit höherem MGO-Wert.
  • Manuka Honig Anwendung äußerlich: direkt auf die Haut, als Maske oder in Form von Manuka Honig Salbe zur unterstützenden Pflege kleiner Hautprobleme, trockener oder beanspruchter Haut; bei größeren Wunden immer ärztliche Rücksprache.
  • Manuka Honig Erkältung: Honig Manuka wird häufig als wohltuend bei Halsschmerzen, Husten und Rachenreiz beschrieben, z.B. pur vom Löffel, im lauwarmen Kräutertee oder vor dem Schlafengehen – als ergänzende Maßnahme, nicht als Ersatz für eine Therapie.