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                    ³ Dieser Preis gilt für die Auswahl Kassenrezept inkl. Zuzahlung.

                    *UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers; * AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

                    **Gilt für alle gültigen E-Rezepte, die im Zeitraum von Montag bis Donnerstag bis 20 Uhr und Freitag bis 13 Uhr digital bei uns eingehen. E-Rezepte die Freitag nach 13:00 eingehen, werden am Montag zugestellt. E-Rezepte die zwischen Samstag 00:00 Uhr und Sonntag 24:00 Uhr eingehen, werden am Dienstag zugestellt. Von der Lieferung am nächsten Tag ausgenommen sind spezielle Rezepturen, Medikamente oder von einem Rahmenvertrag der Krankenkasse des Patienten vorgesehene Austausch-Medikamente, die aufgrund von Lieferengpässen nicht verfügbar sind, zu kühlende Medikamente, sowie Rezepte, die eine pharmazeutische Klärung mit Ihnen oder Ihrem Arzt erfordern oder die aus pharmazeutischen Gründen nicht beliefert werden dürfen. Für die pharmazeutische Klärung ist die Angabe Ihrer Telefonnummer notwendig. Um Ihnen die schnellstmögliche Lieferung Ihrer rezeptpflichtigen Artikel anbieten zu können, kann es in Ausnahmefällen zu einem nachträglichen Austausch des Versanddienstleisters kommen. Die Lieferung am nächsten Tag gilt nicht für Bestellungen, bei denen eine Packstation als Lieferadresse angegeben wurde. Sofern der Tag oder der nächste Tag nach Ihrer Bestellung ein Feiertag in NRW und / oder ein Feiertag an Ihrem Wohnort ist, erfolgt die Lieferung am ersten Werktag, der kein Feiertag mehr ist. In Fällen höherer Gewalt erfolgt die Lieferung ebenfalls erst an dem Werktag, der keine Feiertag ist, der auf das Ende des Ereignisses höherer Gewalt folgt.

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                    Zusammenfassung

                    Speiseröhrenkrebs, auch Ösophaguskarzinom genannt, kommt in Deutschland eher selten vor, die Fallzahlen nehmen jedoch in den letzten Jahren zu. Erste Anzeichen dafür sind oft Schluckbeschwerden, wenn der Tumor die Speiseröhre verengt. Wird die Krankheit früh diagnostiziert, kann der Tumor in der Regel entfernt und der Krebs geheilt werden. Oft wird die Erkrankung aber erst spät festgestellt, dann sind die Heilungschancen eher ungünstig.

                    Unsere Informationen können einen ersten Überblick über die Erkrankung verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin ersetzen. Vereinbaren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht bitte immer einen Termin in Ihrer Arztpraxis.

                    Was ist Speiseröhrenrkrebs?

                    Bei Speisröhrenkrebs handelt es sich um einen bösartigen Tumor in der Speiseröhre. Er kann überall in der Speiseröhre auftreten. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Formen des Ösophaguskarzinoms: das das Adenokarzinom das fast ausschließlich am Übergang zum Magen auftritt und das Plattenepithelkarzinom, das überall in der Speiseröhre auftreten kann. Außer diesen beiden Formen gibt es noch weitere, sehr seltene Arten, auf die hier nicht näher eingegangen wird.

                    Aufbau und Funktion der Speiseröhre

                    Alles, was wir essen und trinken, muss durch die Speiseröhre.

                    Die Speiseröhre ist ein Teil des Verdauungssystems und transportiert die Nahrung vom Mund in den Magen. Sie ist ein etwa 25 cm langer, elastischer Schlauch aus Muskeln. Der obere Teil liegt hinter der Luftröhre, der untere Teil geht durch das Zwerchfell und endet im Magen.

                    Die Speiseröhre hat vier Schichten: eine innere Schleimhaut, eine Bindegewebsschicht, eine Muskelschicht und eine äußere Schutzschicht.

                    Durch wellenartige Bewegungen der Muskeln wird die Nahrung in den Magen befördert. Am Übergang zum Magen gibt es einen Muskel, den Ösophagisshinkter, der verhindert, dass Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt. Wenn dieser Muskel nicht richtig funktioniert, kann Magensäure in die Speiseröhre gelangen und Sodbrennen verursachen.

                    Sodbrennen ist ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein. Wenn es häufig auftritt, kann es die Schleimhaut der Speiseröhre mit der Zeit entzünden und zu Zellveränderungen führen, die das Risiko für Krebs erhöhen.

                    Verschiedene Arten von Speiseröhrenkrebs

                    Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre

                    Ein Plattenepithelkarzinom der Speiseröhre entsteht aus den flachen Epithelzellen, den sogenannten Deckzellen, die die gesamte Schleimhaut der Speiseröhre auskleiden. Die meisten Plattenepithelkarzinome liegen im oberen und mittleren Bereich der Speiseröhre, können aber überall vorkommen. Bei etwa 41 Prozent der Krebserkrankungen der Speiseröhre handelt es sich um Plattenepithelkarzinome.

                    Adenokarzinom der Speiseröhre

                    Adenokarzinome entstehen aus Drüsenzellen, die Schleim produzieren. Diese Zellen befinden sich hauptsächlich im unteren Teil der Speiseröhre, nahe dem Übergang zum Magen. Der Anteil der Adenokarzinome ist in den letzten Jahren stark angestiegen. Bei Männern liegt der Anteil der Adenokarzinome inzwischen mit 51 Prozent deutlich über dem der Plattenepithelkarzinome. Ein Adenokarzinom, das mehr als zwei Zentimeter unterhalb des Übergangs zu Magen liegt, gilt als übrigens Magenkrebs. Tritt es genau an der Übergangsstelle zum Magen auf, wird es als Speisröhrenkrebs bezeichnet.

                    Häufigkeit von Speiseröhrenkrebs

                    Speiseröhrenkrebs ist eine eher seltene Krebserkrankung. Sie macht nur etwa 0,7 Prozent der Neuerkrankungen mit Krebs in Deutschland aus. Laut Angaben des Robert-Koch-Instituts gibt es momentan jährlich etwa 5.700 neue Erkrankungen bei Männern und 1.800 bei Frauen. Frauen erkranken durchschnittlich mit 72 Jahren, Männer im Alter von 68 Jahren.

                    Die Sterberate liegt bei Männern bei 6,6 und bei Frauen bei 1,5 pro 100.000 Menschen und die relative 5-Jahres-Überlebensrate beträgt 24 % bei Männern und 25 % bei Frauen. Diese schlechte Rate kommt daher, dass nur etwa ein Drittel der Tumore in einem frühen Stadium diagnostiziert werden. Bei vielen Betroffenen ist die Krankheit bei der Diagnose bereits weit fortgeschritten, was die Behandlung erschwert. Speiseröhrenkrebs ist eine der Krebsarten mit ungünstigen Überlebensaussichten, daher ist eine frühzeitige Diagnose und Behandlung entscheidend.

                    Was sind die Ursachen und Risikofaktoren für Speiseröhrenkrebs?

                    Warum Speiseröhrenkrebs plötzlich entsteht, und die Zellen anfangen, unkontrolliert zu wachsen, weiß niemand genau. Es lässt sich auch nicht vorhersagen, ob jemand irgendwann im Leben einmal daran erkrankt oder nicht. Man hat aber herausgefunden, dass Speiseröhrenkrebs durch verschiedene Risikofaktoren begünstigt werden kann. Eine erbliche Belastung steht hier nicht im Vordergrund.

                    Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen Rauchen und hoher Alkoholkonsum. Rauchen erhöht das Risiko sowohl für Plattenepithelkarzinome als auch für Adenokarzinome der Speiseröhre. Die im Zigarettenrauch enthaltenen krebserregenden Stoffe kommen beim Rauchen direkt mit der Speiseröhrenschleimhaut in Berührung. Das Risiko steigt dabei proportional mit der Zahl der gerauchten Zigaretten und der Dauer des Rauchens an. Falls Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, finden Sie hier hilfreiche Tipps.

                    Alkohol hingegen begünstigt hauptsächlich die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen. Besonders gefährlich ist der Konsum von harten Spirituosen. Etwa 75 Prozent der Plattenepithelkarzinome sind auf Rauchen und Alkohol zurückzuführen.

                    Die Kombination von Rauchen und Alkoholkonsum vervielfacht das Risiko.

                    Ein weiterer bedeutender Risikofaktor vor allem für ein Adenokarzinom ist chronisches Sodbrennen, auch als gastroösophagealer Reflux bekannt. Wenn Magensäure häufig in die Speiseröhre zurückfließt, kann dies die Schleimhaut schädigen und zu Zellveränderungen führen. Diese Veränderungen können schließlich zu einem Barrett-Ösophagus führen, einer Vorstufe von Krebs.

                    Einschlub: Was ist Barret Ösophagus?

                    Barrett-Ösophagus ist eine Erkrankung, die durch chronischen Säurereflux entsteht. Normalerweise ist die Schleimhaut der Speiseröhre mit flachen, rosa Zellen ausgekleidet. Bei Barrett-Ösophagus werden nach und nach diese säureempfindlichen Zellen durch eine dickere, rote Schleimhaut, wie sie auch im Darm vorkommt und die weniger säureempfindlich ist, ersetzt. Diese Zellveränderung bezeichnet man als Zylinderepithel-Metaplasie. Barrett-Ösophagus kann das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Daher ist es wichtig, regelmäßige Kontrolluntersuchungen durchzuführen, um präkanzeröse Zellen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

                    Auch Übergewicht ist ebenfalls ein Risikofaktor für Speiseröhrenkrebs, insbesondere für das Adenokarzinom. Ein hoher Body-Mass-Index (BMI) kann das Risiko erhöhen, da Übergewicht oft mit chronischem Sodbrennen verbunden ist, wodurch Krebsvorstufen entstehen können. Die Ursache dafür ist in einem hohen Fettkonsum zu sehen. Studien zeigen, dass das Risiko für Speiseröhrenkrebs rein statistisch gesehen mit zunehmendem BMI steigt. Bei starkem Übergewicht und Adipositas (Body Mass Index > 30 kg/m2) ist das Risiko sogar um das 2,7 fache erhöht.

                    Aber was bedeutet denn ein Body-Mass-Index von 30 kg/m2 ?

                    Exkurs BMI: Der Body-Mass-Index ist eine gebräuchliche Formel zur Einordnung des Körpergewichts. Er wird aus dem Verhältnis des Körpergewichts in Kilogramm und der Körpergröße in Metern zum Quadrat berechnet.

                    Das Ergebnis kann mithilfe sogenannter BMI-Tabellen eingestuft werden.

                    Von der WHO werden leicht abweichende Werte angegeben, eine Unterscheidung zwischen den Geschlechtern wird dort nicht gemacht. Faktoren wie Körperbau, Verteilung der Fett- und Muskelmasse und der Bauchumfang werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt. Dies ist bei der Interpretation zu beachten.

                    Wiegt zum Beispiel eine gesunde 1,70 m große Frau 87 kg, dann ergibt sich nach der Formel ein BMI von 30,1 kg/m2. Damit gilt sie laut der Tabelle der DGE als stark übergewichtig oder adipös.

                    Hier gelangen Sie zu unserem BMI-Rechner.

                    Wurde früher eine Strahlentherapie im Hals- und Brustbereich durchgeführt, kann das bei manchem Menschen die Ursache für ein Plattenepithelkarzinom sein.

                    Wenn die Speiseröhre insbesondere der untere Schließmuskel nicht richtig funktioniert, und der Übergang zum Magen verengt ist, kann sich dort, dadurch dass Nahrungsreste zurückbleiben, die Schleimhaut entzünden. Dies kann die Bildung von Speiseröhrenkrebs, sowohl Adenokarzinom als auch Plattenepithelkarzinom, begünstigen. Diese Funktionsstörung, bei der der Ösophagus-Sphinkter nicht richtig erschlafft, nennt man Achalasie.

                    Weitere Risikofaktoren umfassen Tumoren im Mund- und Halsbereich sowie Säure- oder Laugenverätzungen der Speiseröhre. Auch der regelmäßige Konsum sehr heißer Getränke wird als wahrscheinlich krebserregend angesehen.

                    Es ist wichtig zu beachten, dass ein Tumor in der Speiseröhre auch ohne das Zutun bekannter Risikofaktoren auftreten kann. Daher ist eine gesunde Lebensweise, einschließlich einer ausgewogenen Ernährung und der Vermeidung von Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum, entscheidend für die Reduzierung des Krebsrisikos

                    Symptome eines Ösophaguskarzinoms

                    Die Symptome von Speiseröhrenkrebs sind zu Beginn oft unspezifisch und können auch auf andere Ursachen hinweisen. Daher ist es wichtig, bei bestimmten Symptomen frühzeitig einen Arzt aufzusuchen, der die Ursache abklären und die nächsten Schritte einleiten kann.

                    Da alles, was wir essen, durch die Speiseröhre muss und ein Tumor diese verengen kann, sind Schluckbeschwerden (Dysphagie) ein häufiges Symptom von Speiseröhrenkrebs. Diese treten zunächst bei fester Nahrung auf und später auch bei weichen und flüssigen Lebensmitteln.

                    Symptome, bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten:

                    • Ungewöhnliches Würgen beim Schlucken von Speisen, die normalerweise problemlos geschluckt werden können
                    • Schmerzhafte Krämpfe der Speiseröhre
                    • Häufige Verdauungsstörungen nach den Mahlzeiten
                    • Sodbrennen (Reflux)
                    • Gewichtsverlust, Schmerzen und Heiserkeit als späte Symptome

                    Tipp: Achten Sie auf diese Symptome und nehmen Sie sie ernst. Eine frühe Diagnose ist entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung.

                    Hinweis: Wenn bei Ihnen ein Barrett-Ösophagus diagnostiziert wurde, sollten Sie nach Rücksprache mit Ihrem Arzt jährlich eine Speiseröhren- und Magenspiegelung durchführen lassen. So können Veränderungen der Schleimhaut frühzeitig erkannt und behandelt werden. In frühen Stadien kann Speiseröhrenkrebs meist durch lokale Therapie oder Operation entfernt und geheilt werden. Leider gibt es keinen einfachen Test zur Früherkennung. Oft ist die Krankheit bei der Diagnose bereits so weit fortgeschritten, dass der Primärtumor Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet hat. Dennoch kann eine rasche Diagnose die Überlebenschancen erhöhen und die Lebensqualität verbessern.

                    Früherkennung

                    In Deutschland gibt es für Speiseröhrenkrebs kein gesetzliches Angebot zur Früherkennung, so wie man es zum Beispiel von Brust- oder Darmkrebs kennt. Dafür kommt die Erkrankung einfach zu selten vor. Für Menschen, die ein sehr hohes Risiko dafür haben, kann aber unter Umständen erwogen werden, regelmäßige Spiegelung von Magen und Speiseröhre durchzuführen. Für wen das infrage kommt, entscheidet der behandelnde Arzt.

                    Diagnostik bei Speiseröhrenkrebs

                    Die frühzeitige Diagnose von Speiseröhrenkrebs ist extrem wichtig, da die Überlebenschance direkt damit zusammenhängt. Deshalb zögern Sie nicht, Ihren Arzt aufzusuchen, wenn Sie Beschwerden haben. Nur der Arzt kann herausfinden, ob es sich tatsächlich um Krebs oder vielleicht auch um eine ganz harmlose Erkrankung handelt.

                    In der Regel fragt Sie der Arzt zunächst nach Ihren Beschwerden, wie lange diese schon auftreten, nach Ihren Grunderkrankungen und eventuellen Risikofaktoren. Eine körperliche Untersuchung schließt sich an.

                    Danach wird er Ihnen wahrscheinlich auch Blut abnehmen. Das Blutbild gibt Auskunft über Ihren Allgemeinzustand, was bei der Auswahl der Narkose bei einer eventuellen Operation oder auch bei der Auswahl der Medikation von Bedeutung sein kann. Verlässliche Tumormarker, die im Blut schon einen Hinweis auf Krebs geben können, kennt man bei Speiseröhrenkrebs nicht. Zur weiteren Abklärung wird er bei einem Verdacht an einen Spezialisten, einen Gastroenterologen, überweisen.

                    Bei einer Speiseröhrenspiegelung führt der Arzt ein Endoskop durch den Mund bis in den Magen ein. Das Endoskop ist mit einer Kamera ausgestattet, die Livebilder an einen Monitor überträgt. So kann der Arzt die Schleimhaut der Speiseröhre genau betrachten und auffällige Bereiche erkennen. Mit einer kleinen Zange am Endoskop können sogar Gewebeproben von verdächtigen Stellen entnommen werden. Diese Untersuchung wird von Medizinern als „Ösophagoskopie“ bezeichnet. Werden außer der Speiseröhre (Ösophagus) auch Magen (Gaster) und Zwölffingerdarm (Duodenum) untersucht, nennt man das "Ösophagogastroduodenoskopie".

                    Die entnommenen Gewebeproben werden anschließend im Labor histologisch untersucht, um festzustellen, ob es sich bei den auffälligen Stellen tatsächlich um Krebs handelt.

                    Meistens empfehlen die Ärzte, etwa zwölf Stunden vor der Untersuchung nichts mehr zu essen, zwei Stunden vorher sollte man auch nichts mehr trinken. Die Untersuchung selbst geht schnell und dauert in der Regel nicht länger als eine Viertelstunde.

                    Weitere Untersuchungen

                    Hat sich der Verdacht bestätigt, so ist der nächste Schritt, abzuklären, wie weit der Tumor bereits fortgeschritten ist, ob Lymphknoten befallen sind oder ob sich sogar schon Töchtergeschwulste, sogenannte Metastasen gebildet haben. Mediziner bezeichnen diese Untersuchungen als „Staging“. Hier gibt es verschiedene bildgebende Verfahren:

                    Eine endoskopische Ultraschalluntersuchung, auch Endosonographie genannt, hilft dabei, genau zu bestimmen, wie tief ein Tumor in die Wand der Speiseröhre eingedrungen ist. Dies ist wichtig für die Planung der Behandlung. Bei dieser speziellen Ultraschalluntersuchung wird ein Endoskop mit einem Ultraschallkopf direkt in die Speiseröhre eingeführt, ähnlich wie bei einer normalen Spiegelung der Speiseröhre. Dadurch können die Speiseröhrenwand und benachbarte Lymphknoten gut untersucht werden. Der Arzt kann in der Regel gut erkennen, wie tief der Tumor in die Wand der Speiseröhre eingedrungen ist.

                    Aber auch eine Ultraschalluntersuchung von außen kann zum Einsatz kommen. Damit lassen sich innere Organe wie Leber, Niere, Milz und auch Lymphknoten im Halsbereich gut beurteilen.

                    Die Computertomographie (CT) wird verwendet, um die Ausbreitung eines Tumors und mögliche Metastasen (Tochtergeschwülste) zu erkennen. Dieses spezielle Röntgenverfahren durchleuchtet den Körper Schicht für Schicht und gibt dem Arzt Informationen über den genauen Standort und die Größe des Tumors. Es zeigt auch, ob der Tumor sich in die Umgebung ausgebreitet hat und ob Metastasen in Lymphknoten, Lunge oder Leber vorhanden sind. Während der CT-Untersuchung erhält der Patient ein Kontrastmittel.

                    Bei manchen Patienten wir anstelle eines CTs oder auch zusätzlich eine MRT durchgeführt. Dabei werden keine Röntgenstrahlen, sondern starke Magnetfelder genutzt, um Bilder zu erzeugen. Eine Strahlenbelastung entsteht dabei nicht. Eine MRT dient ebenfalls dazu, das Ausmaß des Tumors zu bestimmen und mögliche Metastasen zu finden.

                    Die Positronenemissionstomographie (PET) wird nur bei wenigen Patienten mit Speiseröhrenkrebs benötigt, um Metastasen zu suchen. Bei fortgeschrittenem Tumor kann die PET helfen, zu entscheiden, ob eine Operation sinnvoll ist. Erst wenn Metastasen ausgeschlossen sind, wird die komplizierte Operation und Therapie durchgeführt.

                    Die PET macht die Stoffwechselfunktionen im Körper sichtbar. In Kombination mit der Computertomographie (PET/CT) zeigt sie Tumoren und Metastasen, da diese einen anderen, einen schnelleren Stoffwechsel als gesundes Gewebe haben. Vor der Untersuchung wird ein radioaktiver Marker über eine Vene injiziert, der sich im Körper verteilt und den Stoffwechsel des Tumorgewebes sichtbar macht.

                    Eine Bronchoskopie wird nur durchgeführt, wenn der Verdacht besteht, dass ein Tumor in die Luftröhre oder Bronchien eingewachsen ist. Dabei wird ein flexibler, dünner Schlauch über die Nase in die Luftröhre und weiter in die Bronchien eingeführt. Eine winzige Kamera ermöglicht die Betrachtung der Schleimhäute dieser Organe und eine kleine Zange die Entnahme von Gewebeproben (Biopsie), die anschließend mikroskopisch untersucht werden. Vor der Untersuchung erhält der Patient normalerweise ein leicht beruhigendes Medikament und eine Betäubung der Schleimhaut. Es können ein leichtes Druckgefühl und Hustenreiz auftreten, jedoch normalerweise keine Schmerzen.

                    Röntgenaufnahmen des Brustkorbs werden verwendet, um Herz und Lunge zu beurteilen und nach Lungenmetastasen zu suchen. Eine Röntgenuntersuchung der Speiseröhre wird heutzutage nur noch durchgeführt, wenn der Verdacht auf sogenannte Fisteln (Verbindungen) zwischen der Speiseröhre und der Luftröhre oder den Bronchien besteht. Dies ist wichtig für die Klassifikation des Tumors und die Wahl der Behandlungsmethode.

                    Klassifikation von Tumoren – was bedeuten die Kürzel im Arztbrief?

                    Wurde ein Verdacht auf Speiseröhrenkrebs bestätigt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Denn ist es wichtig zu wissen, in welchem Stadium sich der Krebs befindet, da sich der individuelle Behandlungsplan danach ausrichtet. Ebenso wichtig ist es, zu wissen, zu welchem Zelltyp der Speiseröhrenkrebs gehört und festzulegen, wie bösartig der Krebs ist. Man verwendet dazu die UICC-Einteilungen (Union Internationale Contre le Cancer).

                    TNM-Klassifikation-Staging

                    Die Ergebnisse der Untersuchungen nach einem bestätigten Verdacht führen zu der „Stadieneinteilung“, dem sogenannten „Staging“. Hierfür benutzen Ärzte die TNM-Klassifikation, die angibt:

                    • Wie groß der Tumor ist
                    • Ob Lymphknoten befallen sind, wenn ja, wie viele
                    • Ob es bereits Fernmetastasen (Tumorabsiedlungen in weiter entferntem Gewerbe oder Organen) gibt

                    Die TMN-Klassifikation steht im Arztbrief im Befund als eine Folge von Zahlen und Buchstaben. So kann das Stadium der Erkrankung mit wenigen Zeichen beschrieben werden. Die drei Großbuchstaben bedeuten:

                    T für Tumor, beschreibt die Größe und die Ausdehnung des Tumors

                    • T0 : kein Primärtumor nachweisbar
                    • T1-4: Primärtumor mit zunehmender Größe und Eindringtiefe

                    N für Nodus (Lymphknoten), beschreibt die Anzahl und Lage der befallenen Lymphknoten

                    • N0: kein Lymphknotenbefall nachweisbar
                    • N1-3: zunehmender Befall von Lymphknoten in Tumornähe

                    M für Fernmetastasen

                    • M0: keine Fernmetastasen nachweisbar
                    • M1: Nachweis von Fernmetastasen an einem oder mehreren Orten

                    R für Residualtumor, (beschreibt die Schnittränder des entfernten Gewebes )

                    • R0: Schnittränder sind frei von Tumorgewebe
                    • R1: Tumorreste sind klein, aber unter dem Mikroskop nachweisbar
                    • R2: Tumorreste sind mit bloßem Auge sichtbar

                    Daraus lässt sich der Tumor in vier verschiedene Stadien einteilen. Stadium 1 bedeutet, dass der Tumor auf die Schleimhaut der Speiseröhre begrenzt ist, bei Stadium 4 haben sich bereits Fernmetastasen gebildet.

                    Therapie- wie wird Speiseröhrenkrebs behandelt?

                    Speiseröhrenkrebs muss behandelt werden, sonst streut es im Körper, bildet Metastasen aus und führt irgendwann unweigerlich zum Tod. Ziel einer Behandlung ist es, den Krebs dauerhaft zu heilen, oder falls das nicht mehr möglich ist, das weitere Wachstum in Grenzen zu halten.

                    Eine Therapie, die das Ziel hat, den Tumor und eventuell auch die Töchtergeschwülste zu vernichten, bezeichnet man als kurative Therapie. Danach ist der betroffene geheilt. Ist die Erkrankung aber schon zu weit fortgeschritten, dann versucht man zumindest, das weitere Wachstum des Tumors und der Metastasen zu bremsen und auch die Lebensqualität weitgehendst zu erhalten. Diese bezeichnet man als palliative Behandlung.

                    Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, wie Speiseröhrenkrebs behandelt werden kann. Dazu zählen die Operation, die Strahlentherapie, die Chemotherapie, die Kombination dieser Verfahren (Radiochemotherapie), eine Immuntherapie oder eine zielgerichtete Therapie.

                    bei einer fortgeschrittenen Erkrankung lindernde (palliative) Maßnahmen zur Verfügung.

                    Wenn Speiseröhrenkrebs früh erkannt wird, ist eine Operation die beste Therapie. Ziel ist es, den Tumor vollständig zu entfernen und die Krankheit zu heilen. Der Umfang der Operation hängt von der Lage und dem Stadium des Tumors ab. Bei frühen Tumoren, die nur die oberflächliche Schleimhaut betreffen, kann der Tumor endoskopisch entfernt werden, ohne die Speiseröhre zu entfernen.

                    In den meisten Fällen muss jedoch die Speiseröhre ganz oder teilweise entfernt werden, um den Tumor und die umliegenden Lymphknoten zu entfernen. Wichtig ist, dass der Tumor mit einem Sicherheitsabstand im gesunden Gewebe entfernt wird, um sicherzustellen, dass keine Tumorzellen zurückbleiben.

                    Minimal-invasive Verfahren mit kleinen Schnitten im Bauchraum oder Brustkorb werden zunehmend eingesetzt, da sie weniger Komplikationen verursachen und die Erholung beschleunigen. Bei der Operation werden auch die umliegenden Lymphknoten entfernt, um die Ausbreitung des Tumors zu verhindern und das genaue Stadium der Krankheit festzustellen.

                    Die verbleibenden gesunden Teile der Speiseröhre werden mit dem Magen verbunden, oder es wird ein Teil des Dickdarms oder Dünndarms verwendet. Voraussetzung für die Operation ist ein guter Allgemeinzustand des Patienten.

                    Wenn der Tumor tiefer ins Gewebe eingedrungen ist, wird vor der Operation oft eine Chemotherapie oder eine kombinierte Strahlen-Chemotherapie durchgeführt, um den Tumor zu verkleinern und gestreute Krebszellen zu zerstören. Diese sogenannte neoadjuvante Behandlung verbessert die Erfolgsaussichten erheblich.

                    In seltenen Fällen kann nach der Operation eine unterstützende Radiochemotherapie durchgeführt werden. Dies bezeichnet man als adjuvante Therapie. Wenn sich bereits Metastasen gebildet haben, ist eine Heilung nicht mehr möglich, und endoskopische Verfahren werden angewendet, um die Nahrungspassage zu sichern.

                    Bei einigen Patienten kann der Tumor der Speiseröhre endoskopisch entfernt werden. Dieser Eingriff ähnelt einer Spiegelung der Speiseröhre, jedoch wird der Tumor nicht nur untersucht, sondern mit einer kleinen Schlinge, die durch das Endoskop geschoben wird, vollständig von der Schleimhaut abgetrennt. In manchen Fällen können die Tumorzellen auch durch Hitze zerstört werden, was als Ablation bezeichnet wird. Diese Therapie ist aber nur bei oberflächlichen Tumoren geeignet, die sich nicht tiefer ins Gewebe ausgebreitet haben.

                    Plattenepithelkarzinome der Speiseröhre werden je nach Lage und Zustand des Patienten unterschiedlich operiert. Befindet sich der Tumor in der Brustspeiseröhre, wird diese zusammen mit den benachbarten Lymphknoten entfernt. Dazu wird der Brustraum meist von der rechten Seite her geöffnet. Falls nötig, werden auch der obere Teil des Magens und die Lymphknoten im Oberbauch über einen Bauchschnitt entfernt.

                    Wenn der Patient in einem schlechten Allgemeinzustand ist und der Tumor im unteren Drittel der Speiseröhre sitzt, kann die Speiseröhre vom Bauchraum und Hals aus entfernt werden, ohne den Brustraum zu öffnen. Dabei werden die Lymphknoten im oberen Brustkorb nicht entfernt.

                    Nach der Entfernung eines Teils der Speiseröhre wird die Verbindung zum Magen-Darm-Trakt wiederhergestellt. Der Magen wird zu einem Schlauch umgeformt und mit dem verbliebenen Teil der Speiseröhre verbunden. Falls der Magen zu kurz ist, kann ein Teil des Dickdarms oder Dünndarms als Ersatz verwendet werden. Dies wird auch gemacht, wenn der Tumor weit oben in der Speiseröhre sitzt.

                    Adenokarzinome befinden sich oft im unteren Abschnitt der Speiseröhre und können in günstigen Fällen ohne Öffnung des Brustkorbs vom Bauchraum aus operiert werden. Dabei entfernt der Chirurg auch den oberen Teil des Magens und die entsprechenden Lymphknoten. Der Nahrungsweg wird durch den hochgezogenen Magen oder ein Stück Dickdarm wiederhergestellt. Liegt das Karzinom weiter oben in der Speiseröhre, wird der Tumor durch eine Öffnung des Brustkorbs entfernt, ähnlich wie bei Plattenepithelkarzinomen.

                    Bei sehr kleinen Tumoren im unteren Teil der Speiseröhre kann manchmal nur der betroffene Abschnitt entfernt werden. Als Verbindung wird ein kurzes Stück Dünndarm eingesetzt.

                    Die Strahlentherapie zerstört Krebszellen und wird bei Speiseröhrenkrebs oft mit Chemotherapie kombiniert (Radiochemotherapie) und vor der Operation als neoadjuvante Therapie eingesetzt. Wenn eine Operation nicht möglich ist oder abgelehnt wird, kann die kombinierte Strahlen-Chemotherapie den Tumor auch allein bekämpfen, jedoch mit geringeren Heilungschancen.

                    In fortgeschrittenen Stadien kann Strahlentherapie zur Linderung von Beschwerden und Schmerzen (palliativ) eingesetzt werden. Die Bestrahlung erfolgt meist von außen durch die Haut (externe Bestrahlung). Bei weit fortgeschrittener Erkrankung kann auch eine interne Bestrahlung (Brachytherapie) zur Linderung von Schluckstörungen eingesetzt werden. Diese Methode ermöglicht eine hohe Strahlendosis direkt am Tumor, während benachbarte Organe geschont werden. Die externe Bestrahlung dauert mehrere Wochen und kann oft ambulant durchgeführt werden.

                    Eine Chemotherapie bei Speiseröhrenkrebs wird oft in Kombination mit Bestrahlung (Radiochemotherapie) vor der Operation eingesetzt, um den Tumor zu verkleinern und gestreute Krebszellen zu zerstören. Die Medikamente, sogenannte Zytostatika hemmen das Wachstum von Zellen, die sich schnell teilen und zerstören diese. Damit treffen sie vor allem Tumorzellen. Allerdings gibt es auch gesunde, sich schnell teilende Zellen, die durch die Therapie ebenfalls angegriffen werden, wodurch es zu teilweise starken Nebenwirkungen kommen kann. Als Wirkstoffe können zum Beispiel Cisplatin, 5-Fluorouracil (5-FU), Docetaxel, Capecitabin oder Carboplatin eingesetzt werden. Meistens werden zwei oder sogar drei Wirkstoffe miteinander kombiniert. Die Behandlung erfolgt in Zyklen, die aus einer Behandlungsphase und einer Erholungsphase bestehen. Die Medikamente werden meistens intravenös verabreicht, nur Capecitabin wird in Tablettenform angewendet. Während der Chemotherapie müssen regelmäßige Bluttests durchgeführt werden, um die Wirkung der Medikamente und mögliche Nebenwirkungen zu überwachen.

                    Bei fortgeschrittenen Tumoren, die bereits Metastasen gebildet haben, zielt die Chemotherapie darauf ab, das Tumorwachstum zu verlangsamen und Beschwerden zu lindern (palliative Chemotherapie). Das Ziel ist, die Überlebenszeit zu verlängern und die Lebensqualität zu erhalten.

                    Eine Antikörpertherapie wirkt gegen bestimmte Zielstrukturen im Körper. Somit ist sie zielgerichteter als eine Chemotherapie, die alle, auch die gesunden schnellwachsenden Zellen angreift. Dadurch sind bei dieser Art von Therapie weniger Nebenwirkungen zu erwarten. Der Wirkstoff Trastuzumab wird beispielsweise bei bestimmten Speiseröhrenkrebsarten, eingesetzt wenn ein positiver HER2-Status nachgewisen wurde, eingesetzt. Er blockiert die Rezeptoren für den Wachstumsfaktor HER2, die Krebszellen zum Wachsen anregen. Der Antikörper Ramucirumab wirkt anders. Er behindert das Wachstum neuer Blutgefäße, um den Tumor zu versorgen, dadurch wird er quasi "auszuhungert". Ramucirumab gehört damit in die Gruppe der Angiogenesehemmer. Beide Medikamente werden als Infusion verabreicht.

                    Häufige Nebenwirkungen von Trastuzumab sind Herzprobleme, Bluthochdruck und Infektionen. Ramucirumab kann Müdigkeit, Durchfall und Bluthochdruck verursachen. Schwere Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Durchbrüche und Blutgerinnsel.

                    Antikörper werden in der Regel erst im fortgeschrittenen Stadium eingesetzt.

                    Lesen Sie hier mehr zur Antikörpertherapie bei Krebs und zu zielgerichteten Therapien.

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                    Mehr über die Autorin Birgit Hartel

                    Diesen Artikel verfasste unsere Apothekerin Birgit Hartel.

                    Birgit Hartel ist Apothekerin und als Pharmazeutin bei DocMorris tätig. Sie ist besonders interessiert an den Themenbereichen Diabetes und Onkologie. Ihr Herzensanliegen ist es, komplexe Therapien verständlich zu machen und Menschen in belastenden Situationen mit verlässlichen Informationen zur Seite zu stehen.

                    Stand: 28.07.2025

                    DocMorris Ratgeber Krebs

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                    Häufig gestellte Fragen zu Speiseröhrenkrebs

                    Unter einem Barrett-Karzinom versteht man eine bestimmte bösartige Tumorerkrankung der Speiseröhre, ein ösophageales Adenokarzinom, die aufgrund eines Barrett Ösophagus entstanden ist. Die Diagnose eines Barrett-Ösophagus wird gestellt, wenn bei einer Endoskopie (eine Untersuchung mit einer Kamera) eine spezielle Art von Zellen in der Schleimhaut der Speiseröhre gefunden wird. Diese Zellen können entweder aus dem Magen (gastrale Metaplasie) oder aus dem Darm (spezialisierte intestinale Metaplasie) stammen. In der deutschen Leitlinie wird die Diagnose eines Barrett-Ösophagus nur gestellt, wenn spezialisierte intestinale Metaplasie nachgewiesen wird.

                    Speiseröhrenkrebs kann durch mehrere Faktoren ausgelöst werden. Rauchen und Alkoholkonsum sind sicher mit Abstand die größten Risikofaktoren, besonders wenn sie kombiniert auftreten. Chronisches Sodbrennen, bei dem Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt, kann zu Zellveränderungen führen, die das Krebsrisiko erhöhen. Übergewicht, gemessen durch einen hohen Body-Mass-Index (BMI), kann ebenfalls das Risiko für Speiseröhrenkrebs erhöhen. Auch der Konsum sehr heißer Getränke kann die Schleimhaut der Speiseröhre schädigen und somit das Risiko erhöhen.

                    Die Prognose für Speiseröhrenkrebs ist leider oft ungünstig. Die relative 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei etwa 24 % für Männer und 25 % für Frauen. Nur etwa ein Drittel der Tumoren wird in einem frühen Stadium diagnostiziert, was die Heilungschancen verringert. Männer erkranken häufiger und im Durchschnitt drei Jahre früher als Frauen. Die Überlebensraten haben sich in den letzten Jahren kaum verändert

                    Quellen und weiterführende Informationen:

                    Deutsche Krebsgesellschaft

                    • https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/weitere-krebsarten/speiseroehrenkrebs.htm

                    Deutsche Krebshilfe

                    • https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/speiseroehrenkrebs/

                    Zentrum für Krebsregisterdaten- Robert Koch-Insitut

                    • https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Speiseroehrenkrebs/speiseroehrenkrebs_node.html

                    DKFZ Deutsches Krebsforschungszentrum

                    • https://www.krebsinformationsdienst.de/speiseroehrenkrebs

                    Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): Diagnostik und Therapie der Plattenepithelkarzinome und Adenokarzinome des Ösophagus

                    • https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Leitlinien/Oesophaguskarzinom/Version_4/LL_%C3%96sophaguskarzinom_Kurzversion_4.0.pdf
                    • https://register.awmf.org/assets/guidelines/021-023OLp1_S3_Diagnostik-Therapie-Plattenepithelkarzinome-Adenokarzinome-Oesophagus_2023-12.pdf

                    Pharmazeutische Zeitung PZ

                    • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ppi-nicht-immer-erste-wahl/
                    • https://www.pharmazeutische-zeitung.de/pharm6-27-2003/

                    Deutsches Ärzteblatt

                    • https://www.aerzteblatt.de/archiv/epidemiologie-diagnostik-und-therapie-des-barrett-karzinoms-1b368168-4013-4652-9f1e-50cd1f3f9e60

                    Deutsche Gesellschaft für Ernährung

                    • https://www.dge.de/gesunde-ernaehrung/der-leitfaden-ernaehrungstherapie-in-klinik-und-praxis/standard-titel/

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