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                    ³ Dieser Preis gilt für die Auswahl Kassenrezept inkl. Zuzahlung.

                    *UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers; * AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

                    **Gilt für alle gültigen E-Rezepte, die im Zeitraum von Montag bis Donnerstag bis 20 Uhr und Freitag bis 13 Uhr digital bei uns eingehen. E-Rezepte die Freitag nach 13:00 eingehen, werden am Montag zugestellt. E-Rezepte die zwischen Samstag 00:00 Uhr und Sonntag 24:00 Uhr eingehen, werden am Dienstag zugestellt. Von der Lieferung am nächsten Tag ausgenommen sind spezielle Rezepturen, Medikamente oder von einem Rahmenvertrag der Krankenkasse des Patienten vorgesehene Austausch-Medikamente, die aufgrund von Lieferengpässen nicht verfügbar sind, zu kühlende Medikamente, sowie Rezepte, die eine pharmazeutische Klärung mit Ihnen oder Ihrem Arzt erfordern oder die aus pharmazeutischen Gründen nicht beliefert werden dürfen. Für die pharmazeutische Klärung ist die Angabe Ihrer Telefonnummer notwendig. Um Ihnen die schnellstmögliche Lieferung Ihrer rezeptpflichtigen Artikel anbieten zu können, kann es in Ausnahmefällen zu einem nachträglichen Austausch des Versanddienstleisters kommen. Die Lieferung am nächsten Tag gilt nicht für Bestellungen, bei denen eine Packstation als Lieferadresse angegeben wurde. Sofern der Tag oder der nächste Tag nach Ihrer Bestellung ein Feiertag in NRW und / oder ein Feiertag an Ihrem Wohnort ist, erfolgt die Lieferung am ersten Werktag, der kein Feiertag mehr ist. In Fällen höherer Gewalt erfolgt die Lieferung ebenfalls erst an dem Werktag, der keine Feiertag ist, der auf das Ende des Ereignisses höherer Gewalt folgt.

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                    Zusammenfassung

                    Bei Nierenkrebs handelt es sich meist um ein Nierenzellkarzinom und wird häufig zufällig entdeckt, weil zu Beginn typische Warnzeichen fehlen.
                    Zu den Risikofaktoren zählen Rauchen, Alkohol und Übergewicht. Die Diagnose stützt sich auf bildgebende Untersuchungen. Bei örtlich begrenztem Nierenkrebs ist die Operation (möglichst nierenerhaltend) die Standardtherapie. Bei metastasierter Erkrankung stehen zielgerichtete Therapien und Immuntherapien im Vordergrund. Ergänzend sind Nachsorge, Rehabilitation, Ernährung, Bewegung und psychologische Unterstützung wichtig.

                    Unsere Informationen können einen ersten Überblick über die Erkrankung verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin ersetzen. Vereinbaren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht bitte immer einen Termin in Ihrer Arztpraxis.

                    Was ist Nierenkrebs?

                    Nierenkrebs ist ein Sammelbegriff für bösartige Tumoren, die in der Niere entstehen. Sie treten an verschiedenen Stellen auf und werden ggf. auch unterschiedlich behandelt:

                    • Nierenzellkarzinom: am häufigsten vorkommend, entstehend im Nierengewebe
                    • Nierenbecken-Karzinom
                    • Nierensarkom
                    • Wilms-Tumor (Nephroblastom): tritt bei Kindern auf

                    Das Nierenzellkarzinom (NZK) hat ebenfalls Untertypen, die sich voneinander unterscheiden und therapeutische Entscheidungen beeinflussen:

                    klarzellige Form
                    (konventionell)

                    ≈ 80 %

                    papilläre Form
                    (chromophil)

                    ≈ 5–10 %

                    chromophobe Form

                    ≈ 5–8 %

                    Anmerkung: In diesem Artikel geht es um die häufigste Form von Nierenkrebs, das Nierenzellkarzinom. Die Begriffe werden hier synonym verwendet.

                    Wofür braucht man die Nieren und was ist die Funktion der Nieren?

                    Die Niere ist ein bohnenförmiges Organ und arbeitet als „Klärwerk“ des Körpers. Sie filtert Stoffwechselprodukte, Giftstoffe und überflüssiges Wasser aus dem Blut. Der so gebildete Urin sammelt sich im Nierenbecken, von dort gelangt er zur Blase und kann anschließend über die Harnröhre ausgeschieden werden.

                    Jeder Mensch hat normalerweise zwei Nieren, die links und rechts neben der Wirbelsäule im unteren Rücken liegen. Ihre Farbe ist rötlich-braun, und sie haben eine glatte Oberfläche. Außerdem reguliert die Niere den Wasser- und Elektrolythaushalt und ist für die Einstellung des Blutdruckes verantwortlich. Einige Erkrankungen, z.B. Herzerkrankungen wie eine Herzinsuffizienz, können die Nierenfunktion beeinträchtigen. Umgekehrt können Nierenerkrankungen sich ungünstig auf das Herz auswirken und Bluthochdruck oder Gefäßablagerungen begünstigen.

                    Ursachen und Risikofaktoren für Nierenkrebs

                    Bei den meisten Patienten lässt sich die konkrete Ursache nicht eindeutig klären.

                    Mögliche Risikofaktoren, die die Wahrscheinlichkeit an Nierenkrebs zu erkranken erhöhen, sind:

                    • Rauchen
                    • Übergewicht
                    • Bluthochdruck. Das Risko kenn sinken, wenn der Blutdruck mit Medikamenten gut eingestellt ist.
                    • einige sehr seltene vererbbare Erkrankungen (z. B. Von‑Hippel‑Lindau‑Syndrom)
                    • Nierenzellkrebs in der Familie
                    • berufliche Expositionen mit dem chemischen Stoff Trichlorethen
                    • Asbest, Blei oder Kadmium
                    • mangelnde körperliche Aktivität
                    • chronische Niereninsuffizienz, Nierenversagen, Nierentransplantation

                    Häufigkeit von Nierenkrebs

                    Die meisten Patienten mit Nierentumoren haben ein Nierenzellkarzinom. Nierenzellkarzinom ist im Vergleich zu anderen Tumorarten eher selten. In Deutschland werden pro Jahr rund 15.000 Menschen neu diagnostiziert; im Durchschnitt sind die Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose 70 Jahre alt.

                    Was kann ich selbst zu Vorbeugung tun?

                    Die gezielte Vorbeugung von Nierenkrebs basiert vor allem auf einem gesunden Lebensstil und dem Vermeiden bekannter Risikofaktoren. Rauchen gilt als einer der wichtigsten vermeidbaren Auslöser für Nierenzellkarzinome. Auch Übergewicht und Bluthochdruck erhöhen das Erkrankungsrisiko und lassen sich durch regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und medizinische Kontrolle positiv beeinflussen.

                    Der Verzicht auf übermäßigen Alkoholkonsum und der sorgfältige Umgang mit bestimmten Schmerzmitteln – insbesondere solchen mit nephrotoxischer Wirkung (nierenschädigender Wirkung) – tragen ebenfalls zur Vorbeugung bei. Personen mit familiärer Vorbelastung sollten zudem regelmäßige ärztliche Kontrollen in Erwägung ziehen.


                    Früherkennung von Nierenkrebs

                    Da Nierenkrebs in frühen Stadien oft keine typischen Symptome verursacht, ist die Früherkennung eine besondere Herausforderung. Routinemäßige bildgebende Verfahren, wie Ultraschalluntersuchungen des Bauchraums, können jedoch zufällig entdeckte Tumoren sichtbar machen, insbesondere bei Risikopersonen.

                    Auch Blut- und Urinuntersuchungen können Hinweise liefern, etwa bei unklaren Blutbeimengungen im Urin (Hämaturie). Für Menschen mit genetischer Vorbelastung oder bestimmten Vorerkrankungen ist eine engmaschige medizinische Überwachung empfehlenswert. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen deutlich, da Nierenkrebs im Anfangsstadium meist noch gut operativ behandelbar ist.

                    Symptome - Wie äußert sich Nierenkrebs?

                    Frühe, eindeutige Symptome sind selten und deswegen wird Nierenkrebs in vielen Fällen zufällig entdeckt – beispielsweise bei einer Ultraschalluntersuchung aus anderem Anlass.

                    Typische Symptome und Warnzeichen gibt es nicht. Oft treten eindeutige Beschwerden bei fortgeschrittenen, größeren Tumoren der Niere auf:

                    • Blut im Urin (Hämaturie)

                    • Schmerzen in der Nierengegend, die bis in den Rücken ausstrahlen können (Flankenschmerzen)

                    • tastbarer Tumor

                    Unspezifische Allgemeinsymptome können sein:

                    • Müdigkeit
                    • Allgemeines Unwohlsein
                    • Schwellungen in der Bauchgegend, Armen oder Beinen
                    • Nachtschweiß
                    • Gewichtsverlust
                    • Fieber
                    • Appetitlosigkeit
                    • Blutarmut
                    • Hoher oder niedriger Blutdruck
                    • Darmbeschwerden

                    Diese Beschwerden sollte man beim Arzt abklären lassen. Sie können auch andere (gut behandelbare) Ursachen haben.

                    Abbildung zu Stadien von Nierenkrebs

                    Diagnoseverfahren

                    Eine frühzeitige Diagnose ist besonders wichtig. Je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser sind die heilungs- und Überlebenschancen. Bei Verdacht auf einen Tumor in der Niere werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Damit soll zuerst festgestellt werden, ob tatsächlich Nierenkrebs vorliegt. Sie können auch das Ausmaß der Erkrankung erfassen und bewerten und damit helfen, die bestmögliche Entscheidung für die Therapie zu treffen.

                    Untersuchungen bei Nierenkrebs

                    Zu Beginn finden die sogenannte Anamnese (Gespräch über Beschwerden, Vorerkrankungen, mögliche Risikofaktoren, Erkrankungen innerhalb der Familie) und eine allgemeine körperliche Untersuchung statt.

                    Im Ultraschall (Sonographie) können Veränderungen in der Niere erkannt werden. Anschließend kann eine Computertomographie (CT) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT) folgen.

                    Blut- und Urinuntersuchungen geben Auskunft über die Nieren- und Leberfunktion. Es gibt keine spezifischen Tumormarker im Blut, die Nierenkrebs zuverlässig anzeigen können.

                    Während einer sogenannten Biopsie wird mit Hilfe einer dünnen Hohlnadel Gewebe aus dem Tumor entnommen. Dieses Gewebe wird anschließen unter dem Mikroskop untersucht. Ob eine Gewebeentnahme (Biopsie) sinnvoll ist, entscheidet das Behandlungsteam individuell – beispielsweise dann, wenn eine Operation vermieden werden soll oder wenn keine genauen Informationen über die Eigenschaften des Tumors vorliegen. Sie ist z. B. dann nicht notwendig, wenn es relativ sicher ist, dass es sich um einen bösartigen Tumor handelt.

                    Die Beurteilung, wie groß der Tumor ist, wo er sich befindet und ob sich Metastasen gebildet haben, ist zentral für die Wahl der Behandlung. Die Untersuchungen, die dies klären sollen, nennt man Staging. Die Erkrankung wird in verschiedenen Stadien eingeteilt, die international gleich sind (TNM-Klassifikation).

                    T (Tumor) beschreibt die Grüße des Primärtumors

                    N (Nodi= Knoten) beschreibt, ob die Lymphknoten befallen sind

                    M (Metastasen) beschreibt, ob und wo Fernmetastasen vorliegen

                    Hinter den Buchstaben werden jeweils zahlen zugeordnet, die angeben, wie weit sich der Krebs ausgebreitet hat.

                    Behandlungsmöglichkeiten von Nierenkrebs

                    Die Therapie hängt von der Größe, Lage, Ausdehnung und Aggressivität des Tumors ab. Je nach Befund kann eine Operation durchgeführt werden oder mit Medikamenten behandelt werden. In einigen Fällen können beide Möglichkeiten in Frage kommen. An der Therapie ist ein interdisziplinäres Team (Urologie, Onkologie, Radiologie u. a.) beteiligt.

                    Wenn der Tumor örtlich begrenzt ist, wird eine Operation durchgeführt. Ziel der Operation ist die vollständige Heilung. Es wird auch dann operiert, wenn der Krebs örtlich fortgeschritten ist, aber noch keine Metastasen gestreut hat.

                    Die Operation kann entweder offen- mittels eines Bauchschnittes, oder minimal-invasiv – mit ein paar kleinen Schnitten, „Schlüsselloch-Technik“- durchgeführt werden. Beide Operationsverfahren liefern vergleichbare Ergebnisse. Die individuelle Situation eines jeden Patienten und die Erfahrung des Arztes tragen zur Entscheidungsfindung über die gewählte OP-Methode.

                    Unabhängig von der gewählten Methode gilt: Wenn es möglich ist, wird nierenerhaltend operiert – d.h. nur der Tumor wird entfernt, nicht das ganzen Organ, um die Nierenfunktion so gut wie möglich zu erhalten. Ist das nicht möglich, erfolgt die Entfernung der ganzen Niere (radikale Nephrektomie) in der Regel mittels Schlüsselloch‑Technik.

                    Wissenswert ist: Wenn eine gesamte Niere entfernt wird, dann übernimmt die verbleibende Niere die Funktion des entfernten Organs. Wenn die verbleibende Niere voll funktionsfähig ist, dann ändert sich nichts im Alltag. Es kann bis zu einem Jahr dauern, bis die neuen Aufgaben komplett übernommen wurden. Wichtig ist viel zu trinken, so dass die Niere in ihrer Funktion unterstützt wird. Die genaue Trinkmenge wird in Absprache mit dem Arzt festgelegt.

                    Wenn der Krebs schon fortgeschritten ist und sich Metastasen bereits gebildet haben, dann wird in der Regel nicht operiert sondern mit Medikamenten behandelt (siehe unten). In einigen fällen kann dennoch eine Operation sinnvoll sein:

                    • Guter Allgemeinzugstand
                    • Nur eine oder wenige Metastasen, die vollständig entfernt werden kann/ können. Dann ist eine Heilung möglich.
                    • Bei Beschwerden, die durch eine Operation gelindert werden können
                    • Um die Tumormasse durch das Entfernen der Tumorniere zu verringern (zytoreduktive Therapie)

                    Bei metastasierendem Nierenkrebs ist durch eine Operation nur in wenigen Fällen eine Heilung möglich. Sie kann allerdings das Überleben verlängern. Wenn nicht das gesamte Tumorgewebe entfernt werden könnte, dann werden nach der Operation Arzneimittel angewendet, um das Wachstum der verbliebenen Tumormasse zu hemmen.

                    Wenn eine Operation aufgrund einer schweren Begleiterkrankung nicht möglich ist und der Tumor klein ist, kommen sogenannte Ablationsverfahren infrage. Dabei wird das Tumorgewebe zerstört, z. B. durch:

                    • Kälte (Kryoablation)
                    • Hitze (Radiofrequenzablation)

                    Diese Verfahren sind minimal-invasiv, d. h. es ist keine offene Operation oder Eingriff nötig

                    Bei einigen Patienten wird der Tumor nur überwacht. Er wird nicht entfernt, nur das Wachstum wird regelmäßig kontrolliert. Diese sogenannte aktive Überwachung ist eine Option bei sehr kleinen, langsam wachsenden Tumoren und wenn eine Operation ein unnötig hohes Risiko hat oder aus anderen Gründen unerwünscht ist.

                    Bei fortgeschrittenem Nierenzellkarzinom mit Metastasen stehen medikamentöse Therapien im Vordergrund. In einigen Fällen kann danach operiert werden. Heute werden vor allem eingesetzt:

                    Zielgerichtete Medikamente (Target-Therapie), die gezielt auf die Tumorzellen wirken und deren Wachstum und Streuung des Krebses verhindern. Target-Therapien zielen ab auf die Neubildung von Blutgefäßen, die die Krebszellen zum Wachstum benötigen, oder auf die Signalübermittlung und unterbinden somit die Weiterleitung von Wachstumsfaktorren. Das Tumorwachstum wird somit gehemmt.

                    Mögliche Nebenwirkungen können sein: Haut- und Schleimhautprobleme, Verdauungsbeschwerden.

                    Immuntherapien mit sogenannten Immun‑Checkpoint‑Hemmern, die das eigene Immunsystem gegen den Tumor aktivieren. Die eigenen Abwehrmechanismen des Körpers werden verstärkt und gezielt auf die Tumorzellen gerichtet.

                    Mögliche Nebenwirkungen können sein: Fieber, Entzündungen der Haut, des Magen-Darm-Traktes oder der Lunge

                    Kombinationstherapien: zwei Immunwirkstoffe oder ein Immunwirkstoff mit einer Target-Therapie.

                    Es ist immer ganz individuell, welche Therapie wann zum Einsatz kommt, je nach Zelltyp des Tumors und Risiko-Prognose – d. h. wie aggressiv sich der Tumor ausbreitet. Die Therapie wird in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt.

                    Üblicherweise wird die Behandlung so lange durchgeführt, wie sie wirkt. Beim Fortschreiten der Erkrankung oder wenn der Wirkstoff nicht mehr vertragen wird, dann kann ein anderes Medikament eingesetzt werden.

                    Die Strahlentherapie wird beim Nierenzellkarzinom vor allem dann eingesetzt, wenn keine Operation möglich ist – z. B. zur Schmerzlinderung bei Metastasen in Knochen oder Gehirn oder zur Linderung krankheitsbedingter Beschwerden. Sie ist keine Standardtherapie bei Nierenzellkarzinom.

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                    Emotionale Begleitung in der Krebsbehandlung

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                    Living Well Plus ist ein hybrides Unterstützungsangebot für erwachsene Krebspatienten und Krebspatientinnen sowie deren Angehörige. Es bietet eine Kombination aus digitalem Programm via App und persönlicher Begleitung via Telefongesprächen durch Psychoonkologen und Psychoonkologinnen.

                    ✔ Kostenübernahme bei vielen Krankenkassen
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                    ✔ Schutz von Daten und Privatsphäre
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                    Mehr zu Living Well Plus

                    Nachsorge und Rehabilitation

                    Als Nachsorge bezeichnet man die regelmäßigen Untersuchungen, die nach der Therapie stattfinden. Eine Rückkehr des Tumors oder Metastasen können somit frühzeitig erkannt werden. Zu dieser Nachsorge gehören z. B. körperliche Untersuchungen, Ultraschalluntersuchungen, CT und Blut- und Urinuntersuchungen. Auch seelische und soziale Beschwerden sind Themen, die bei der Nachsorge mit dem Arzt besprochen werden können.

                    Rehabilitationsmaßnahmen helfen, Kräfte aufzubauen, Nebenwirkungen zu lindern und den Wiedereinstieg in Arbeit und Alltag zu erleichtern.

                    Neben der rein medizinischen Nachsorge wird auch eine sogenannte „Nachbetreuung“ angeboten. Dies kann helfen, die Krankheit seelisch zu verarbeiten und auch die Probleme, die im Zusammenhang mit der Erkrankung auftreten, in den Griff zu bekommen.

                    Einigen Patienten hilft es, sich Unterstützung bei einer Psychosozialen Beratungsstelle zu holen, die es in vielen Städten und Gemeinden gibt. Manchmal hilft es auch, einfach mit anderen Betroffenen zu reden und sich über die Probleme auszutauschen. Dies funktioniert am besten im Rahmen einer Selbsthilfegruppe.

                    Es gibt sehr viele Unterstützungsangebote. Als Betroffener werden Sie Hilfe brauchen, scheuen Sie nicht, sie anzunehmen!

                    Leben mit Nierenkrebs

                    Ernährung und Bewegung

                    Eine pauschale „Krebsdiät“ gibt es nicht. Ziel ist eine ausgewogene Ernährung.

                    Ausgewogen & bedarfsgerecht: Orientieren Sie sich an einer vielseitigen und Ihrem persönlichen Bedarf entsprechenden Ernährung

                    • Reichlich frische Obst- und Gemüseprodukte
                    • Regelmäßig Fisch verzehren
                    • Wenig verarbeitete Fleischprodukte
                    • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt
                    • Weitestgehend auf Alkohol verzichten
                    • Speisen schonend zubereiten - z. B. durch Dämpfen, Dünsten oder mit wenig Fett Garen – und mit frischen Kräutern und Gewürzen – statt mit viel Salz – würzen.

                    Eine Ernährungsberatung hilft, individuelle Fragen zu klären.

                    Sport und körperliche Aktivität

                    Bewegung und eine auf den eigenen Gesundheitszustand abgestimmte sportliche Betätigung sind wichtig. Sie können chronische Müdigkeit (Fatigue) reduzieren, die Stimmung heben, Kondition und Muskulatur stärken und die Alltagsbewältigung erleichtern.

                    Prinzip „sanft steigern“: Starten Sie mit kurzen, regelmäßigen Einheiten (z. B. Spazierengehen, Radfahren auf niedriger Intensität) und steigern Sie langsam.

                    Kraft & Mobilität: Leichte Kräftigungsübungen und Beweglichkeitstraining stabilisieren Rumpf und Gelenke – wichtig nach Operation oder Phasen mit wenig Aktivität.

                    Sicherheit: Sprechen Sie vor Beginn mit Ihrem Behandlungsteam und ggf. mit einem Physiotherapeuten.

                    Yoga und Entspannungstechniken

                    Viele Pateinten empfinden Yoga, Atem‑ und Entspannungsübungen als hilfreich: Sie fördern Körperwahrnehmung, Beweglichkeit und Stressabbau und können Schlaf und Wohlbefinden verbessern. Wählen Sie sanfte Formen, passen Sie Übungen an Ihre Tagesform an und vermeiden Sie schmerzhaftes Üben.

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                    Mehr über die Autorin Cristina Offermans

                    Diesen Artikel verfasste unsere Apothekerin Cristina Offermans.

                    Cristina Offermans ist Apothekerin und arbeitet als Senior Pharmacist bei DocMorris. Sie ist spezialisiert auf die Durchführung pharmazeutischer Dienstleistungen und setzt sich für eine moderne, patientenorientierte Arzneimittelversorgung ein. Mit ihrer Erfahrung stärkt sie die Beratungskompetenz im Apothekenteam und trägt zur Weiterentwicklung innovativer Services bei.

                    Stand: 18.09.2025

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                    DocMorris Ratgeber Onkologie

                    Pharmazeutische Kompetenz für Ihre Krebstherapie

                    Eine Krebserkrankung bringt viele Herausforderungen mit sich – medizinisch, emotional und im Alltag. In unserem Ratgeber möchten wir Sie mit fundierten Informationen rund um Krebs und Onkologie unterstützen.

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                    • Hilfreiche Hinweise zur Medikamenteneinnahme und -verträglichkeit
                    • Services zur sicheren Rezeptabwicklung bei onkologischen Therapien
                    • Pharmazeutische Beratung, z. B. zum Thema Wechselwirkungen
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                    • Junge Frau hilft einem älteren Mann einen Pflegegrad zu beantragen

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                      Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

                      Mehr zu Ursachen, Früherkennung, Behandlungsmethoden und Prävention - bereits ab dem Teenageralter.

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                    • Mittelalter Mann recherchiert über Hodenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Hodenkrebs

                      Früherkennung ist bei Hodenkrebs besonders wichtig! Erfahren Sie, wie Sie Veränderungen erkennen können.

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                    • Junge Frau mit Brustkrebs mit der Familie

                      Krebserkrankungen

                      Brustkrebs

                      Unser Artikel gibt einen Überblick über Behandlungsmethoden und Hilfsangebote.

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                    • Untersuchung von schwarzem Hautkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Schwarzer Hautkrebs

                      Wie erkennen Sie schwarzen Hautkrebs nach dem ABCDE-Schema und wie wird er behandelt?

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                    • Weißer Hautkrebs wird untersucht

                      Hauterkrankungen

                      Weißer Hautkrebs

                      Weißer Hautkrebs kommt deutlich häufiger vor als schwarzer. Er ist in Deutschland die am häufigsten vorkommende Krebsart.

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                    • Erfolgreich absolviertes Pflegegutachten

                      Hilfreiches Wissen

                      Pflegegutachten des medizinischen Dienstes

                      Wie läuft das Pflegegutachten für einen Pflegegrad ab? Erfahren Sie, welche Kriterien der medizinische Dienst prüft

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                    • Frau unterstützt ihren Mann mit Prostatakrebs

                      Krebserkrankungen

                      Prostatakrebs

                      Erfahren Sie mehr über Prostatakrebs - eine Krebserkrankungen bei der Früherkennung sehr gute Heilungschancen ermöglicht.

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                    • Frau besiegt Speiseröhrenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

                      Speiseröhrenkrebs ist selten und zeigt sich im Frühstadium durch Schluckbeschwerden. Erfahren Sie mehr über diese Krebsart.

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                    • Junge Frau bespricht mit Arzt Therapie bei Lymphdrüsenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Lymphdrüsenkrebs

                      Diese Krebsart ist sehr selten, es gibt allerdings keine Vorsorge bei Lymphdrüsenkrebs - informieren Sie sich umfassend.

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                    • Mann unterstützt seine Frau mit Knochenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Knochenkrebs

                      Knochenkrebs gehört zu den seltenen Krebsarten: Entdecken Sie Ursachen, Symptome und innovative Behandlungsoptionen.

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                    Häufig gestellte Fragen zu Nierenkrebs

                    Nein. Wenn es möglich ist, wird nierenerhaltend operiert.

                    Die Prognose hängt vom Tumorstadium ab. Wenn der Tumor - und ggf. auch Metastasen – vollständig entfernt oder vernichtet werden kann, dann ist man geheilt.

                    Nehmen Sie Nachsorgetermine wahr, verzichten Sie auf Tabak, achten Sie auf Blutdruckkontrolle, Gewicht und regelmäßige Bewegung. Ernähren Sie sich ausgewogen und holen Sie sich Unterstützung (Ernährungsberatung, Psychoonkologie, Selbsthilfe). Das hilft, Kräfte zu erhalten und den Alltag besser zu bewältigen.

                    Quellen und weiterführende Informationen:

                    Nierenkrebs-Netzwerk Deutschland e.V.
                    https://www.nierenkrebs-netzwerk.de

                    Deutsches Krebsforschungszentrum
                    https://www.krebsinformationsdienst.de

                    Stiftung Deutsche Krebshilfe
                    https://www.krebshilfe.de

                    Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V.
                    https://www.internisten-im-netz.de

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