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Montelukast Ametas 5 mg Kautabletten 20 St
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PZN
16867362
Darreichungsform
Kautabletten
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Nehmen Sie bzw. Ihr Kind nur eine Kautablette Montelukast einmal täglich ein, wie vom Arzt verordnet. Für Kinder, die Probleme haben, eine Kautablette einzunehmen, ist eine orale Granulatformulierung verfügbar.
- Das Arzneimittel sollte auch eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind keine Symptome mehr haben.
- Unterbrechen Sie die Behandlung nicht, wenn ein akuter Asthmaanfall auftritt.
- Für Kinder von 6 bis 14 Jahren
- Die empfohlene Dosis beträgt eine Kautablette einmal täglich am Abend.
- Wenn Sie oder Ihr Kind Montelukast einnehmen, sollten Sie sicher sein, dass Sie bzw. Ihr Kind keine anderen Arzneimittel mit demselben Wirkstoff, Montelukast, einnehmen.
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge eingenommen haben, als Sie/es sollte/n
- Wenden Sie sich unverzüglich an den Arzt und fragen Sie ihn um Rat.
- In den meisten Berichten zu Überdosierungen wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. Die am häufigsten bei Überdosierungen bei Erwachsenen sowie Kindern und Jugendlichen aufgetretenen Symptome waren Bauchschmerzen, Schläfrigkeit, Durst, Kopfschmerzen, Erbrechen und übermäßige körperliche Aktivität.
- Wenn Sie die Einnahme vergessen haben bzw. vergessen haben, Ihrem Kind das Präparat zu geben
- Sie sollten versuchen, das Arzneimittel wie verordnet anzuwenden. Haben Sie einmal Ihre Dosis oder die Dosis Ihres Kindes vergessen, setzen Sie bitte die Behandlung wie gewohnt mit einer Tablette einmal täglich fort.
- Nehmen oder geben Sie nicht die doppelte Menge, wenn die vorherige Einnahme vergessen wurde.
- Wenn Sie bzw. Ihr Kind die Einnahme abbrechen
- Das Arzneimittel kann Ihr Asthma bzw. das Asthma Ihres Kindes nur dann wirksam lindern, wenn es fortlaufend eingenommen wird.
- Daher sollte Montelukast unbedingt so lange eingenommen werden, wie es Ihnen bzw. Ihrem Kind vom Arzt verordnet wurde. Es wird helfen, Ihr Asthma oder das Asthma Ihres Kindes unter Kontrolle zu bekommen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.
- Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, auch wenn diese nicht verschreibungspflichtig sind.
- Einige Arzneimittel können die Wirkungsweise von Montelukast beeinflussen, oder Montelukast kann die Wirkungsweise anderer Arzneimittel beeinflussen.
- Teilen Sie dem behandelnden Arzt vor Beginn der Behandlung mit Montelukast mit, wenn Sie bzw. Ihr Kind eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
- Phenobarbital (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
- Phenytoin (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie)
- Rifampicin (Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose und anderen Infektionen)
- Gemfibrozil (Arzneimittel zur Behandlung hoher Plasma-Lipidspiegel)
- Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
- Das Arzneimittel sollte nicht unmittelbar mit Nahrung eingenommen werden. Die Kautabletten sollten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind das Arzneimittel einnehmen.
- Wenn sich bei Ihnen bzw. bei Ihrem Kind die Asthmasymptome oder die Atmung verschlechtern, wenden Sie sich bitte sofort an den behandelnden Arzt.
- Das Präparat ist nicht zur Behandlung akuter Asthmaanfälle vorgesehen. Bei einem Asthmaanfall befolgen Sie bitte die Anweisungen des behandelnden Arztes für solche Situationen. Führen Sie immer die Notfallmedikation zur Inhalation bei Asthmaanfällen mit sich.
- Es ist wichtig, dass Sie bzw. Ihr Kind alle Asthmamedikamente einnehmen, die der behandelnde Arzt verordnet hat. Montelukast sollte nicht als Ersatz für andere Asthmamedikamente eingenommen werden, die der behandelnde Arzt Ihnen bzw. Ihrem Kind verordnet hat.
- Allen Patienten, die mit Asthmamedikamenten behandelt werden, sollte bekannt sein, dass bei Auftreten einer Kombination verschiedener Symptome wie grippeartiger Erkrankung, Kribbeln oder taubem Gefühl in Armen oder Beinen, Verschlimmerung von Symptomen an der Lunge und/oder Hautausschlag ein Arzt aufgesucht werden muss.
- Sie bzw. Ihr Kind dürfen Acetylsalicylsäure (z. B. Aspirin) oder bestimmte andere Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündungen (sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika oder NSAR) nicht einnehmen, wenn bekannt ist, dass sich das Asthma dadurch verschlechtert.
- Bei Patienten aller Altersgruppen, die mit diesem Präparat behandelt wurden, sind verschiedene neuropsychiatrische Ereignisse (z. B. Verhaltens- und Stimmungsänderungen, Depressionen und Suizidalität) berichtet worden (siehe Kategorie "Nebenwirkungen"). Wenn Sie oder Ihr Kind solche Symptome unter der Einnahme von Montelukast entwickelt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
- Kinder und Jugendliche
- Verabreichen Sie dieses Arzneimittel keinen Kindern unter 6 Jahren.
- Für Kinder und Jugendliche stehen verschiedene altersgerechte Darreichungsformen dieses Arzneimittels zur Verfügung.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie oder Ihr Kind das Arzneimittel einnehmen.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Es ist nicht zu erwarten, dass das Arzneimittel Ihre Verkehrstüchtigkeit oder Ihre Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt. Jedoch sind individuell verschiedene Reaktionen auf Arzneimittel möglich. Einige unter Montelukast berichtete Nebenwirkungen (wie Schwindel und Benommenheit) können bei manchen Patienten die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- In klinischen Studien mit diesem Arzneimittel wurde folgende Nebenwirkung, die auf die Behandlung mit Montelukast zurückgeführt wurde, häufig berichtet (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Kopfschmerzen
- Zusätzlich wurde folgende Nebenwirkung in klinischen Studien mit Montelukast 10 mg berichtet
- Bauchschmerzen
- Diese Nebenwirkungen waren gewöhnlich nicht stark ausgeprägt und traten häufiger bei den Patienten auf, die Montelukast erhielten, als bei den Patienten, die Placebo (Scheinmedikament) erhielten.
- Schwerwiegende Nebenwirkungen
- Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich oder Ihrem Kind feststellen, da diese schwerwiegend sein können und dringend medizinische Behandlung erfordern können.
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Lippen, der Zunge und/oder des Rachens, wodurch Atemnot oder Schluckbeschwerden entstehen können
- Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen: Erregbarkeit einschließlich aggressiven oder feindseligen Verhaltens, Depression
- Krampfanfälle
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- erhöhte Blutungsneigung
- Zittern
- Herzklopfen
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- Kombination von Beschwerden wie grippeartiges Befinden, Kribbeln oder Taubheitsgefühl in den Armen und Beinen, Verschlechterung der Beschwerden an der Lunge und/oder Ausschlag (Churg-Strauss-Syndrom) (siehe Kategorie Patientenhinweis)
- verringerte Anzahl von Blutplättchen
- Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen: Halluzinationen, Desorientierung, Lebensmüdigkeit und entsprechendes Verhalten
- Schwellung (Entzündung) der Lunge
- schwere Hautreaktionen (Erythema multiforme), die ohne Vorwarnung auftreten können
- erhöhte Leberwerte/Leberentzündung (Hepatitis)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich oder Ihrem Kind feststellen, da diese schwerwiegend sein können und dringend medizinische Behandlung erfordern können.
- Zusätzlich wurde Folgendes nach Markteinführung des Wirkstoffs berichtet:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Infektion der oberen Atemwege
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
- Ausschlag
- Fieber
- erhöhte Leberenzyme
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
- Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen: verändertes Träumen, einschließlich Alpträume, Schlaflosigkeit, Schlafwandeln, Reizbarkeit, Angstgefühle, Ruhelosigkeit
- Schwindel, Benommenheit, Kribbeln und Taubheitsgefühl
- Nasenbluten
- trockener Mund, Verdauungsstörungen
- Blutergüsse, Juckreiz, Nesselausschlag
- Gelenk- oder Muskelschmerzen, Muskelkrämpfe
- Bettnässen bei Kindern
- Schwäche/Müdigkeit, Unwohlsein, Schwellungen
- Selten (kann bis zu 1 von 1 000 Behandelten betreffen)
- Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen: Aufmerksamkeitsstörung, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, unkontrollierte Muskelbewegungen
- Sehr selten (kann bis zu 1 von 10 000 Behandelten betreffen)
- empfindliche rote Knoten unter der Haut – meist an den Schienbeinen (Erythema nodosum)
- Verhaltensänderungen und Stimmungsschwankungen: Zwangssymptome, Stottern
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)
- Wenn Sie oder Ihr Kind Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Was ist das Arzneimittel
- Montelukast ist ein Arzneimittel, das die Anbindung von bestimmten entzündungsfördernden Botenstoffen (Leukotrienen) blockiert.
- Wie das Präparat wirkt
- Leukotriene verursachen Verengungen und Schwellungen der Atemwege in den Lungen. Indem Montelukast die Leukotriene hemmt, lindert es Beschwerden bei Asthma und trägt zur Asthmakontrolle bei.
- Wofür wird es angewendet
- Ihr Arzt hat Ihnen oder Ihrem Kind Montelukast verordnet, um Asthmabeschwerden am Tag und in der Nacht vorzubeugen.
- Das Arzneimittel wird bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 bis 14 Jahren angewendet, deren Asthma mit der bisherigen Behandlung nicht ausreichend unter Kontrolle gebracht werden kann und die eine Zusatzbehandlung benötigen.
- Es wird auch anstelle von cortisonhaltigen Inhalationen (inhalativen Corticoiden) bei Patienten von 6 bis 14 Jahren angewendet, die in letzter Zeit keine Cortisonpräparate in Tablettenform gegen schwerwiegende Asthmaanfälle eingenommen hatten und zeigten, dass sie nicht imstande sind, inhalative Corticosteroide anzuwenden.
- Montelukast trägt auch zur Vorbeugung der Verengung der Atemwege bei, die durch körperliche Belastung ausgelöst wird.
- Ihr Arzt wird die Anwendung von Montelukast nach den Asthmasymptomen und dem Schweregrad des Asthmas bei Ihnen oder Ihrem Kind bestimmen.
- Ihr Arzt hat Ihnen oder Ihrem Kind Montelukast verordnet, um Asthmabeschwerden am Tag und in der Nacht vorzubeugen.
- Was ist Asthma?
- Asthma ist eine dauerhafte (chronische) Erkrankung.
- Asthma besitzt u. a. folgende Merkmale:
- Atembeschwerden durch verengte Atemwege. Diese Verengung wird als Reaktion auf verschiedene Bedingungen schlechter oder besser.
- empfindliche Atemwege, die auf vieles reagieren, z. B. auf Zigarettenrauch, Pollen, kalte Luft oder körperliche Betätigung
- Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute der Atemwege
- Asthmasymptome können u.a. umfassen: Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl im Brustkorb.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Ihr Arzt wird nach sorgfältiger Abwägung die Entscheidung treffen, ob eine Einnahme von Montelukast in der Schwangerschaft möglich ist.
- Stillzeit
- Es ist nicht bekannt, ob Montelukast in die Muttermilch übertritt. Wenn Sie stillen oder stillen möchten, sollten Sie Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie das Präparat einnehmen.
- Dieses Arzneimittel ist zum Einnehmen.
- Die Tabletten können gekaut oder geschluckt werden. Falls sie geschluckt werden, sollen sie mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit eingenommen werden (z. B. einem Glas Wasser).
- Die Kautabletten sind nicht zusammen mit Nahrung einzunehmen.
- Sie sollten entweder mindestens 1 Stunde vor dem Essen oder mindestens 2 Stunden nach dem Essen eingenommen werden.
- Informieren Sie den behandelnden Arzt über alle Erkrankungen sowie über alle Allergien, die Sie oder Ihr Kind momentan haben oder schon einmal hatten.
- Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie oder Ihr Kind allergisch gegen Montelukast oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Tabl.
| Montelukast natrium | 5,19 mg |
|---|---|
| Montelukast | 5 mg |
1 Tabl.
| Mannitol | |
|---|---|
| Cellulose, mikrokristalline | |
| Aspartam | 0,743 mg |
| Phenylalanin | |
| Hyprolose, niedersubstituiert | |
| Eisen(III)-oxid, rot | |
| Croscarmellose natrium | |
| Kirsch-Aroma | |
| Magnesium stearat |






