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Dracolastic Haft Kurzzugbinde 10 cmx5 m 1 St
37,
49 €Sofort verfügbar
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Gebrauchsinformationen
Produktinformationen
Haftende Kurzzug-Kompressionsbinde zur gezielten Kompression
Diese haftende Kurzzug-Kompressionsbinde ist zur Anwendung auf intakter, unverletzter Haut geeignet und wird zur Kompressionstherapie bei Venenerkrankungen und Ödemen mit einem ABPI von 0,8–1,3 eingesetzt. Durch ihren hohen Arbeitsdruck und niedrigen Ruhedruck (bei mobilen Patientinnen und Patienten) unterstützt die Binde die Reduktion von Ödemen. Zudem kann sie als Stütz- und Entlastungsverband bei Verletzungen des Haltungs- und Bewegungsapparates verwendet werden, um Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke zu stabilisieren. Das Produkt ist sowohl für geschulte Laien als auch für medizinisches Fachpersonal im klinischen und häuslichen Umfeld geeignet.
Anwendungsgebiete
Die Kompressionsbinde wird eingesetzt bei chronischen Venenkrankheiten zur Prävention und Therapie venöser Ödeme und venöser Hautveränderungen wie Ekzemen, Pigmentierungen, Dermatoliposklerose, Atrophie blanche sowie beim Ulcus cruris venosum und zur Rezidivprophylaxe. Sie eignet sich außerdem bei Varikosen, in der initialen Phase nach Varikosetherapie, bei funktioneller venöser Insuffizienz (z. B. bei Adipositas oder Sitz- und Stehberufen) und venösen Malformationen. Weitere Anwendungsgebiete sind thromboembolische Venenkrankheiten wie oberflächliche Venenthrombose, tiefe Arm- und Beinvenenthrombose, postthrombotisches Syndrom und Thromboseprophylaxe bei mobilen Patienten. Die Binde kann zudem bei verschiedenen Ödemformen (z. B. Lymphödemen, Ödemen in der Schwangerschaft, posttraumatischen, postoperativen und Reperfusionsödemen, zyklisch idiopathischen Ödemen, Lipödemen ab Stadium II, Stauungszuständen infolge von Immobilität sowie medikamentös bedingten Ödemen) sowie bei Adipositas mit funktioneller venöser Insuffizienz, entzündlichen Dermatosen der Beine und Stauungsbeschwerden in der Schwangerschaft angewendet werden.
Anwendung
Die Anwendung erfolgt nach ärztlicher Anweisung oder gemäß der beschriebenen Wickeltechnik. Während der Anlage sollte der Fuß stets im 90°-Winkel zum Unterschenkel gehalten werden. Die Binde wird mittig an der Fußsohle angesetzt, zunächst mit einer Rundtour unter mäßiger Spannung um die Grundgelenke der Zehen geführt und dabei die Außenkante des Fußes leicht angehoben. Anschließend wird von der Innenseite kommend um Achillessehne und Ferse zum Innenknöchel gewickelt, ohne über den Spann zu führen. Vom inneren Knöchel aus wird der Fersenbereich der Fußsohle umschlossen und in einem 45°-Winkel zum Unterschenkel im Achterbild weitergewickelt. Danach folgen Spiraltouren mit etwa 50 % Überlappung in Richtung Kniegelenk, bis etwa eine Handbreit unterhalb der Kniekehle erreicht ist; die letzte Tour verläuft über den Kopf des Wadenbeins und endet in der Regel an der Innenseite. Die Applikationstechnik kann an anatomische und krankheitsbedingte Besonderheiten der jeweiligen Person angepasst werden. Wunden müssen vor der Anlage mit einer geeigneten Wundauflage abgedeckt werden.
Wichtige Hinweise und Sicherheit
Vor Beginn einer Kompressionstherapie sollte der ABPI mittels Doppleruntersuchung bestimmt werden. Nach dem Anlegen ist die Durchblutung der Zehen zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass der Kompressionsdruck nicht zu hoch ist. Treten unter der Anwendung Schmerzen oder Komplikationen wie anhaltende Verfärbungen der Zehen auf, ist der Verband umgehend abzunehmen und die behandelnde Praxis zu informieren. Die Binde ist ausschließlich für die einmalige Verwendung bestimmt; bei Wiederverwendung können die selbsthaftenden Eigenschaften nachlassen und die Kompressionstherapie ist möglicherweise nicht mehr wirksam. Das Produkt darf nur auf unverletzter Haut angewendet werden. Nach Gebrauch kann die Binde über den Hausmüll entsorgt werden.
Kontraindikationen
Die Anwendung ist kontraindiziert bei fortgeschrittener peripherer arterieller Verschlusskrankheit mit ABPI < 0,5, Knöchelarteriendruck < 60 mmHg, Zehendruck < 30 mmHg oder TcPO2 < 20 mmHg am Fußrücken, bei dekompensierter Herzinsuffizienz (NYHA III + IV), septischer Phlebitis sowie Phlegmasia coerulea dolens. Relative Kontraindikationen sind ausgeprägte nässende Dermatosen, Unverträglichkeit gegenüber Kompressionsmaterial, schwere Sensibilitätsstörungen der Extremität, fortgeschrittene periphere Neuropathie (z. B. bei Diabetes mellitus) sowie primär chronische Polyarthritis. Bei Unsicherheiten zur Eignung der Kompressionstherapie wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.
- Haftende Kurzzug-Kompressionsbinde mit hohem Arbeitsdruck und niedrigem Ruhedruck zur Ödemreduktion bei mobilen Patientinnen und Patienten
- Geeignet bei vielfältigen Venenerkrankungen, Ödemen und zur Thromboseprophylaxe bei mobilen Patienten
- Nur auf unverletzter Haut anwenden; Wunden zuvor mit geeigneter Wundauflage abdecken
- Einmalprodukt mit klar definierten Kontraindikationen – bei Beschwerden Verband abnehmen und ärztliche Abklärung veranlassen
Erfahrungen und Bewertungen zu Dracolastic Haft Kurzzugbinde 10 cmx5 m 1 St
Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.
Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.







