Bluthochdruck

Volkskrankheit Bluthochdruck

Viele Deutsche kämpfen mit zu hohem Blutdruck. Weltweit ist jeder Dritte betroffen. Herzinfarkt, Nierenschäden und Schlaganfall können die Folgen sein, die das Leben bedrohen. Der normale Blutdruck sollte bei 120/80 mmHg liegen. Während er aber ab 140/90 mmHg zu hoch angesiedelt ist, liegt er mit 100/60 mmHg zu niedrig. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck von 180/110 mmHg bedeutet Lebensgefahr.

Bluthochdruck: Ursachen und Symptome

Für einen zu hohen Blutdruck gibt es ganz verschiedene Gründe. Einer, den niemand beeinflussen kann, ist die Veranlagung. Bei den meisten anderen hat aber jeder selbst die Zügel in der Hand. Der übermäßige Salzkonsum und Übergewicht lassen den Blutdruck steigen. Ebenfalls negativ wirken sich das Alter und Stress aus. Auch wer zu wenig Kalium (enthalten in frischem Obst und Gemüse) aufnimmt, erhöht das Risiko. Wer öfter schwindlig wird und mit Kopfschmerzen aufwacht, sollte seinen Körper aufmerksam beobachten. Auch eine andauernde Müdigkeit und Schlafstörungen sind typisch. Patienten berichten außerdem von Sehstörungen und Ohrensausen. Sind diese Symptome vorhanden, ist ein Arztbesuch unumgänglich.

Bluthochdruck kann zur ernsten Krankheit werden – darum regelmäßig messen

Es ist eigentlich nicht schwer, Bluthochdruck zu erkennen, zu vermeiden und zu behandeln. Die meisten Menschen messen jedoch viel zu selten den Blutdruck. Dabei ist das Blutdruckmessen kinderleicht und geht so schnell wie das Fiebermessen. Um Veränderungen wahrzunehmen, sollte jeder seinen Blutdruck kennen. Dazu ist es wichtig, dass in jedem Haushalt ein Blutdruckmessgerät vorhanden ist. Nehmen Sie vor der Messung keinen Kaffee und Alkohol zu sich. Messen Sie in aller Ruhe morgens oder abends. Hierzu sind sowohl Oberarm- als auch Handgelenksmessgeräte geeignet.

Hier finden Sie unsere Bluthochdruck Ratgeber >

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