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Ultrajekt Intraligamental Spritze 1 St

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PZN
04347309
Darreichungsform
Spritzen
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Produktinformationen

Ultraject Intraligamentalspritze mit Druckkraftbegrenzung

Ultraject ist eine speziell für die intraligamentäre Anästhesie entwickelte Injektionsspritze mit automatischer Druckkraftbegrenzung. Sie sorgt dafür, dass beim Einspritzen des Lokalanästhetikums ein Kraftaufwand von etwa 100 Newton nicht überschritten wird. Dadurch wird in der Regel der für eine wirksame Anästhesie erforderliche Druck erreicht, während kritische Überdrücke vermieden werden. So lassen sich lokale Gewebeschädigungen und das mögliche Platzen von Zylinderampullen, wie sie bei Spritzen ohne Druckbegrenzung auftreten können, verringern. Die Kraftanwendung unterhalb des Maximalwertes bleibt jederzeit über den Auslösehebel steuerbar. Ultraject bietet damit einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor für die intraligamentäre Anästhesie.

Anwendungsbereich und Einsatzgebiete

Ultraject ist für die intraligamentäre Anästhesie im zahnärztlichen Bereich konzipiert. Sie wird zur lokalen Betäubung einzelner Zähne im Ober- und Unterkiefer eingesetzt, auch in der Kinderbehandlung und bei Behandlungen in mehreren Quadranten während einer Sitzung. Durch die gezielte Applikation des Lokalanästhetikums im Bereich des Periodontalspaltes kann die Anästhesie meist rasch einsetzen, sodass direkt im Anschluss mit der Behandlung begonnen werden kann.

Hinweise zur Anwendung

Für eine korrekte Dosierung muss der Dosierhebel bei jeder Applikation bis zum Anschlag durchgezogen werden. Pro Hebelzug werden so etwa 0,2 ml Anästhesielösung langsam und unter gleichmäßigem Druck abgegeben. Die Nadel sollte bei vollständig durchgezogenem Dosierhebel für einige Sekunden in situ verbleiben, um die vollständige Applikation zu gewährleisten. Ultraject wird mit einem aufschraubbaren Ampullenhalter und einem Schutzröhrchen verwendet, in das die Zylinderampulle eingelegt wird. Vor dem Einsatz sollte das System geprüft werden, indem ein Tropfen Anästhesielösung durch leichtes Betätigen des Auslösehebels ausgespritzt wird. Für die intraligamentäre Anästhesie sind dünne Nadeln mit 0,3 mm Durchmesser (30 G) und einem inneren Nadelüberstand von 13 mm geeignet.

Reinigung und Aufbereitung

Vor jeder Sterilisation ist die Spritze gründlich zu reinigen, um schädigende Ablagerungen zu vermeiden. Für die manuelle Vorreinigung eignen sich in der zahnärztlichen Praxis übliche Desinfektions- und Reinigungsmittel. Ablagerungen können durch Reinigung im Ultraschallbad oder durch Auskochen für 20 bis 30 Minuten entfernt werden. Eine maschinelle Reinigung kann mit einem geeigneten Reinigungs-/Desinfektionsautomaten und validiertem Programm erfolgen. Alle Teile der Spritze sind für die Dampfsterilisation im Autoklaven geeignet und können bei 121 °C für mindestens 20 Minuten oder bei 134 °C für mindestens 3 Minuten sterilisiert werden. Aus Gründen der Infektionsprophylaxe darf der Inhalt einer Zylinderampulle stets nur bei einem Patienten verwendet werden; Reste der Anästhesielösung sind zu verwerfen.

Warnhinweise und wichtige Sicherheitshinweise

Die intraligamentäre Anästhesie darf nur bei plaquefreiem Sulkus und nach gründlicher Reinigung und Desinfektion des gingivalen Sulkus unmittelbar vor der Injektion durchgeführt werden. Sie ist kontraindiziert bei entzündetem oder erweitertem Periodontalspalt, da der für diese Applikationstechnik erforderliche Druck dann nicht sicher aufgebaut werden kann bzw. die Nadel nicht durch entzündetes Gewebe geführt werden darf. Patienten mit erhöhter Endokarditisgefährdung sollten wegen des Risikos einer Bakteriämie keine intraligamentäre Lokalanästhesie erhalten, auch nicht bei vorbeugender Antibiotikagabe. Nach der intraligamentären Anästhesie können vorübergehend Missbehagen, Elongationsgefühl oder Aufbissempfindlichkeit des behandelten Zahnes auftreten, die in der Regel bis zum folgenden Tag abklingen. Nadeltraumen heilen nach einmaliger Injektion meist folgenlos innerhalb einer Woche ab; mehrfache Injektionen in denselben Periodontalbereich sollten vermieden werden. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke.

  • Intraligamentale Injektionsspritze mit automatischer Druckkraftbegrenzung auf ca. 100 Newton
  • Pro Hebelzug definierte Abgabe von ca. 0,2 ml Anästhesielösung bei langsamem, gleichmäßigem Druck
  • Für dünne 30 G-Kanülen (0,3 mm) mit 13 mm innerem Nadelüberstand geeignet
  • Zur mehrfachen Verwendung mit gründlicher Reinigung und Autoklav-Sterilisation geeignet, Ampulleninhalt jeweils nur für einen Patienten

Erfahrungen und Bewertungen zu Ultrajekt Intraligamental Spritze 1 St

Die Produktbewertungen beinhalten die persönlichen Erfahrungen unserer Kunden. Sie sind kein Ersatz für die individuelle Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden Beschwerden suchen Sie bitte stets einen Arzt auf.

Alle veröffentlichten Bewertungen haben an einem Gewinnspiel teilgenommen. Wir überprüfen nicht, ob die Bewertenden die Produkte tatsächlich gekauft und/oder genutzt haben.