Medikamenten- und Wirkstofflexikon

Mometason (bei Hauterkrankungen)

Steckbrief

  • Wirkstoffname: Mometason (bei Hauterkrankungen)
  • Wirkstoff unter anderem enthalten in: Ecural, Momecutan, Momegalen, Monovo,
  • Arzneimittelgruppe: Glukokortikoid
  • Anwendungsgebiete: reduziert Rötungen, Juckreiz und Schwellungen besonders bei Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis
  • Verfügbare Stärken: z.B. 1 mg/g (Fettcreme, Creme, Salbe); 0,1% (Lösung)
  • Verschreibungspflichtig
Bild mit Kapseln und Tabletten

Das Wichtigste in Kürze

Wirkung

Der Wirkstoff Mometason ist ein stark wirksames kortisonhaltiges Arzneimittel, das Entzündungen der Haut lindert. Es wirkt, indem es die Bildung entzündungsfördernder Stoffe im Körper hemmt und dadurch Rötungen, Juckreiz und Schwellungen reduziert. Dadurch beruhigt sich die Haut spürbar, besonders bei Erkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis.

Die Wirkung setzt in der Regel nach wenigen Tagen ein.

Anwendung

Mometason wird als Creme, Salbe oder Lösung zur Anwendung auf der Haut einmal täglich dünn auf die betroffenen Hautstellen aufgetragen.

Wichtig ist, nur so viel zu verwenden, wie der Arzt empfohlen hat.

Die Behandlung ist meist auf wenige Wochen begrenzt, da das Medikament sehr stark wirkt. Bei empfindlichen Hautbereichen, z. B. im Gesicht, sollte es nur mit besonderer Vorsicht eingesetzt werden.

Bitte beachten Sie bezüglich Dosierung und Anwendungsdauer die Absprachen mit Ihrem Arzt.

Zu beachten

Mometason darf nicht auf verletzte Haut, Wunden oder Hautstellen mit Infektionen wie Pilzen, Bakterien oder Viren aufgetragen werden. Auch bei Rosazea, Akne oder Hautausschlägen rund um den Mund ist es nicht geeignet.

Wenn sich die Haut während der Behandlung stärker reizt oder neue Beschwerden auftreten, sollte die Anwendung abgebrochen und der Arzt informiert werden. Eine längerfristige oder großflächige Anwendung kann die Haut ausdünnen, daher ist eine kontrollierte Anwendung besonders wichtig.

Weitere Informationen zu Ihrem Medikament entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.