Medikamenten- und Wirkstofflexikon

Methocarbamol

Steckbrief

  • Wirkstoffname: Methocarbamol
  • Wirkstoff unter anderem enthalten in: Ortoton, Methocarbamol Stada, Methocarbamol Micro Labs, Methocarbamol-neuraxpharm
  • Arzneimittelgruppe: zentral wirkendes Muskelrelaxans
  • Anwendungsgebiete: zur Linderung von Rückenschmerzen, die durch muskuläre Verspannungen oder Krämpfe entstehen
  • Verfügbare Stärken: z.B. 750 mg, 1500mg
  • Verschreibungspflichtig
Bild mit Kapseln und Tabletten

Das Wichtigste in Kürze

Wirkung

Der Wirkstoff Methocarbamol gehört zur Wirkstoffgruppe der zentral wirksamen Muskelrelaxantien und wird vor allem zur Linderung von Rückenschmerzen eingesetzt, die durch muskuläre Verspannungen oder Krämpfe entstehen. Besonders häufig kommt es bei akuten Beschwerden wie einem Hexenschuss (Lumbago) zur Anwendung.

Die Wirkung beginnt meist innerhalb von 30 bis 60 Minuten nach der Einnahme.

Anwendung

Der Wirkstoff wird in der Regel in Form von Tabletten oder als Injektions-/Infusionslösung angewendet.

Die genaue Dosierung wird vom behandelnden Arzt individuell, je nach Schweregrad, festgelegt. Die Behandlungsdauer mit den Tabletten richtet sich nach den Beschwerden, sollte aber in der Regel 30 Tage nicht überschreiten.

Bitte beachten Sie bezüglich Dosierung und Anwendungsdauer die Absprachen mit Ihrem Arzt.

Zu beachten

Mögliche Nebenwirkungen können zum Beispiel Müdigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen oder Übelkeit sein. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.

Das Steuern eines Fahrzeuges und Bedienen von Maschinen soll bei Auftreten von Schläfrigkeit und verminderte Konzentrationsfähigkeit nicht erfolgen.

Sollten bei Ihnen Anzeichen einer Infektion mit Symptomen wie Fieber und Schmerzen oder eine Gelbfärbung der Haut und des Augenweißes (Gelbsucht) auftreten, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

Bitte lesen Sie die möglichen Nebenwirkungen zum Produkt in der Packungsbeilage. Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre behandelnde Ärztin oder behandelnden Arzt. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Weitere Informationen zu Ihrem Medikament entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.