Ibuprofen
Steckbrief
- Wirkstoffname: Ibuprofen
- Wirkstoff unter anderem enthalten in: Aktren, Dolormin, Nurofen
- Arzneimittelgruppe: Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)
- Anwendungsgebiete: bei leichten bis mäßig starkes Schmerzen; Fieber und Entzündungen
- Verfügbare Stärken: abhängig von der Darreichungsform, zum Beispiel als Tablette: 200, 400, 600 und 800mg mg, als Zäpfchen 75, 125 und 150mg
- Je nach Dosis verschreibungspflichtig oder apothekenpflichtig


Zusammenfassung
Fast jeder kennt den Wirkstoff Ibuprofen. Medikamente mit diesem Inhaltsstoff gehören neben Paracetamol, Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) und Diclofenac zu den bekanntesten und meist verkauften rezeptfreien Schmerzmitteln in Deutschland. In vielen Haushalten gilt es als unverzichtbarer Bestandteil der Hausapotheke. Es wird eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, Fieber zu senken und Entzündungen zu behandeln. Aufgrund seiner Wirksamkeit und seiner relativ geringen Nebenwirkungen genießt es großes Vertrauen bei den Anwendern. Trotzdem ist es wichtig, sich der richtigen Anwendung bewusst zu sein und mögliche Risiken zu kennen.
Was ist Ibuprofen und für was nimmt man es ein?
Kurz gesagt: Ibuprofen ist ein kortisonfreies Schmerzmittel, das vor allem bei leichten bis mäßigen Schmerzen wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Muskelschmerzen oder Regelschmerzen und bei Entzündungen, besonders Gelenkentzündungen, sowie Fieber angewendet wird.
Ibuprofen ist ein Wirkstoff, der zur Gruppe der sogenannten „nichtsteroidale Antiphlogistika“, kurz NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drugs) gehört. Diese Arzneimittelgruppe wird auch als „nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR)“ bezeichnet. „Nicht-steroidal“ bedeutet, dass kein Kortison darin enthalten ist.
Ibuprofen hat viele Anwendungsgebiete, es kann zur Behandlung von leichten und mäßig starken Schmerzen wie beispielsweise Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Muskelschmerzen oder Regelschmerzen sowie bei Fieber eingesetzt werden. Auch bei degenerativen Gelenkerkrankungen wie Arthrose kann Ibuprofen Linderung verschaffen. Ebenso kann es bei Migräne-Kopfschmerzen verwendet werden. Weiterhin findet es Einsatz bei akuten und chronischen Gelenkentzündungen. Es ist wichtig zu wissen, dass Ibuprofen zwar die Schmerzen und Entzündungen lindert, es aber nicht die Ursache der Beschwerden bekämpft.
Ibuprofen gibt es schon sehr lange, in den 50ziger Jahren wurde es entwickelt und kam bereits 1969 in Deutschland auf den Markt. Damals war der Wirkstoff noch komplett verschreibungspflichtig, später wurde er teilweise aus der Verschreibungspflicht entlassen. Heute ist Ibuprofen bis zu einer Einzeldosis von 400mg freiverkäuflich in der Apotheke zu bekommen.
Welch große Rolle Ibuprofen unter den Arzneimitteln spielt, zeigt, dass es schon seit 1977, wie auch Paracetamol und Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin), auf der „Liste der unentbehrlichen Arzneimitteln“, der Weltgesundheitsorganisation WHO steht.











