Famotidin
Steckbrief
- Wirkstoffname: Famotidin
- Wirkstoff unter anderem enthalten in: Pepdul, Famotidin-ratiopharm, Famotidin Stada
- Arzneimittelgruppe: H2-Rezeptor-Antagonisten
- Verfügbare Stärken: 20mg, 40mg
- Verfügbare Darreichungen: Filmtabletten
- Verfügbare Packungsgrößen: 50, 100 Stück Filmtabletten
- Verschreibungspflichtig


Das Wichtigste in Kürze
Wirkung
Der Wirkstoff Famotidin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten H2-Rezeptor-Antagonisten. Histamin ist ein körpereigenen Botenstoff, der u.a. – durch die Bindung an die H2-Rezeptoren in den Magenzellen – die Magensäureproduktion reguliert. Famotidin verhindert die Bindung von Histamin an diesen Rezeptoren und vermindert somit die Bildung von Magensäure.
Auf Grund dieser Wirkung wird Famotidin u.a. zur Behandlung von Zwölffingerdarm- und Magengeschwüren (Ulcera duodeni bzw. Ulcera ventriculi) und des Zollinger-Ellison-Syndrom eingesetzt.
Die Wirkung setzt innerhalb kurzer Zeit nach Behandlungsbeginn ein. Es kann einige Stunden dauern, bis diese in vollem Umfang erreicht ist. Eine Besserung der Beschwerden ist meist nach einigen Tagen spürbar.
Anwendung
Der Wirkstoff Famotidin wird meistens in Form von Tabletten angewendet. Die Dosierung und die Anwendungsdauer werden von Ihrem Arzt bestimmt. Bitte halten Sie sich an die Absprachen mit Ihrem Arzt.
Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Bitte beachten Sie die Hinweise zur Einnahme aus der Packungsbeilage.
Zu beachten
Die Therapie mit diesem Wirkstoff sollte nur nach Anweisung des Arztes geändert oder unterbrochen werden.
Vor der Anwendung sollte geprüft werden, ob Sie andere Arzneistoffe einnehmen, die säureabhängig in den Körper aufgenommen werden, da diese in ihrer Wirksamkeit beeinflusst werden könnten.
Mögliche Nebenwirkungen können u.a. Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Schwindel sein. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt an.
Bitte achten Sie auch auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung. Vermeiden Sie zu fettes oder zu scharfes Essen, welches die Magenschleimhaut reizen kann. Alkohol, Kaffee und koffein-haltige Getränke, kohlensäurehaltige Getränke, Zitrusfrüchte und das Rauchen von Zigaretten können ebenfalls die Magenschleimhaut reizen oder die Produktion von Magensäure steigern.
Weitere Informationen zu Ihrem Medikament entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.











