Dapagliflozin
Steckbrief
- Wirkstoffname: Dapagliflozin
- Wirkstoff unter anderem enthalten in: Forxiga, Edistride
- Arzneimittelgruppe: SGLT-2-Inhibitoren
- Verfügbare Stärken: 5mg, 10mg
- Verfügbare Darreichungen: Filmtabletten
- Verfügbare Packungsgrößen: z.B. 10, 28, 98 Stück Filmtabletten
- Verschreibungspflichtig


Das Wichtigste in Kürze
Wirkung
Der Wirkstoff Dapagliflozin gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten SGLT-2-Inhibitoren. Die Substanz wird zur Behandlung der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus Typ 2) eingesetzt. Dapagliflozin hemmt ein Transportsystem für Glukose in der Niere und erhöht dessen Ausscheidung im Urin. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel gesenkt. Außerdem kann der Wirkstoff bei Patienten mit Symptomen aufgrund einer schwachen Pumpfunktion des Herzens (Herzinsuffizienz) und bei eingeschränkter Nierenfunktion (chronischer Niereninsuffizienz) eingesetzt werden.
Anwendung
Dapagliflozin wird in Form von Tabletten angewendet. Die Tabletten werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen. Um noch besser an die Einnahme zu denken, bietet es sich an, die Tablette jeden Tag zur selben Uhrzeit einzunehmen.
Bitte beachten Sie bezüglich Dosierung und Anwendungsdauer die Absprache mit Ihrem Arzt. Falls eine Dosis ausgelassen wurde und es 12 Stunden oder mehr bis zur nächsten fälligen Dosis dauert, dann sollte die Dosis nachgeholt werden. Nehmen Sie dann die nächste Dosis wieder zur gewohnten Zeit ein. Falls es bis zur nächsten Dosis weniger als 12 Stunden dauert, nehmen Sie nur die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.
Zu beachten
Beachten Sie bitte weiterhin die Ernährungsratschläge Ihres Arztes und achten Sie auf regelmäßige Bewegung.
Achten Sie auch auf Anzeichen einer möglichen Stoffwechselübersäuerung (diabetischen Ketoazidose). Anzeichen hierfür sind: rascher Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, übermäßiger Durst, Schwierigkeiten beim Atmen, Verwirrtheit, ungewöhnlicher Müdigkeit oder Schläfrigkeit, süßlicher Geschmack des Atems, süßlicher oder metallischer Geschmack im Mund, veränderter Geruch des Urins oder Schweißes. Beim Auftreten von oben genannten Symptomen sollte unverzüglich Kontakt zum Arzt / Krankenhaus aufgenommen werden.
Halten Sie bei Fußschmerzen oder Auffälligkeiten, wie beispielsweise Verletzungen oder Hautverfärbungen, umgehend Rücksprache mit Ihrem Arzt. Wenden Sie sich auch umgehend an einen Arzt, wenn Sie folgendes an sich wahrnehmen: starke Schmerzen, Druckschmerzen, Rötung oder Schwellungen im Genitalbereich oder im Bereich des Dammes, die mit Fieber oder Unwohlsein einhergehen.
Auch bei Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals, Schluckbeschwerden, Nesselsucht und Atembeschwerden sollten Sie sich sofort an einen Arzt wenden. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind u.a. Verlust von zu viel Körperflüssigkeit und Harnwegsinfektionen. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt an.
Weitere Informationen zu Ihrem Medikament entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage oder fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.














