Testosteron steigern – was wirklich dahintersteckt

Testosteron beeinflusst unter anderem Sexualfunktion, Muskel- und Knochenstoffwechsel, Energielevel und Stimmung. Viele Faktoren können den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen – zum Beispiel chronischer Stress, zu wenig Schlaf, starkes Übergewicht oder bestimmte Erkrankungen und Medikamente.

Wer seinen Testosteronspiegel verbessern möchte, muss jedoch nicht automatisch zu Präparaten greifen. In vielen Fällen können gezielte Anpassungen im Lebensstil die körpereigene Produktion unterstützen und zugleich Beschwerden reduzieren. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Maßnahmen sinnvoll sind, wann eine ärztliche Abklärung wichtig ist und welche Versprechen aus dem „Booster“-Markt kritisch zu sehen sind.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Testosteron ist das wichtigste der männlichen Geschlechtshormone (Androgene) und wird hauptsächlich in den Hoden gebildet
  • Auch Frauen bilden Testosteron – allerdings in deutlich geringeren Mengen
  • Der Testosteron-Markt boomt, aber nur wenig Männer brauchen tatsächlich eine Behandlung. Eine medizinische Therapie ist nur bei einem nachgewiesenen Testosteronmangel sinnvoll.
  • Krafttraining und ein gesunder Lebensstil können den Hormonhaushalt unterstützen (direkt und indirekt)
  • Der Testosteronspiegel nimmt bei vielen Männern mit dem Alter ab. Entscheidend sind Symptome und die ärztliche Bewertung, nicht nur ein einzelner Laborwert