Symptome, Ursachen und Verlauf

Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine seltene, aber schwerwiegende neurologische Erkrankung, bei der Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark zunehmend geschädigt werden. Dadurch verlieren Betroffene nach und nach die Kontrolle über ihre Muskulatur. Erste Symptome zeigen sich häufig durch Muskelschwäche, Krämpfe oder Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken. Die Erkrankung schreitet meist fort und beeinflusst verschiedene Körperfunktionen. ALS ist bislang nicht heilbar.

Junge Frau mit ALS im Rollstuhl an einer Busstation

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine seltene, neurodegenerative Erkrankung, bei der motorische Nervenzellen im Gehirn und Rückenmark zunehmend geschädigt werden.
  • Durch den Verlust dieser Nervenzellen verlieren Muskeln nach und nach ihre Funktion, was zu Muskelschwäche, Muskelschwund und fortschreitenden Lähmungen führen kann.
  • Die Beschwerden beginnen häufig mit schwachen Muskeln, Muskelzuckungen oder Schwierigkeiten bei Bewegungen, Sprechen oder Schlucken.
  • Der Verlauf der Erkrankung ist individuell unterschiedlich, schreitet jedoch meist kontinuierlich fort.
  • Eine Heilung ist derzeit nicht möglich, jedoch können Therapien und unterstützende Maßnahmen dazu beitragen, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.

Helfende sollten die Ruhe bewahren und die Patienten vor Verletzungen schützen. Wenn der Anfall länger als 5 Minuten dauert oder wenn mehrere Anfälle kurz hintereinander auftreten, muss der Rettungsdienst unter 112 gerufen werden.