Wie man ihn senken kann 

Oxidativer Stress

Stress und seine Folgen für Körper und Psyche sind für viele Menschen ein fester Bestandteil des Berufs- und Alltagslebens. Weniger bekannt ist, dass auch unsere Zellen unter Stress geraten können. Gemeint ist der sogenannte oxidative Stress: ein Zustand, in dem zu viele freie Radikale entstehen und die körpereigenen Schutzmechanismen überlasten. Auf Dauer kann dies die Zellstrukturen schädigen, Alterungsprozesse beschleunigen und zur Entstehung verschiedener Erkrankungen beitragen. In diesem Artikel erfahren Sie, was hinter oxidativem Stress steckt, welche Symptome auftreten können und mit welchen Strategien Sie Ihre Zellen im Alltag wirksam schützen.

Frau greift sich an den Kopf: Oxidativer Stress wirkt negativ auf Konzentration, Stimmung und Stressverarbeitung

Das Wichtigste in Kürze

  • Oxidativer Stress entsteht, wenn freie Radikale die körpereigenen Antioxidantien übersteigen – und so Zellen, Haut und Organe belasten.
  • Typische Auslöser sind ungesunde Ernährung, Rauchen, UV-Strahlung, chronischer Stress, Entzündungen und bestimmte Erkrankungen.
  • Mögliche Folgen reichen von Müdigkeit, fahler Haut und Infektanfälligkeit bis hin zu erhöhtem Risiko für chronische Krankheiten und psychische Beschwerden.
  • Schutz bieten eine antioxidativ betonte Ernährung, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, wirksames Stressmanagement und ein bewusster Umgang mit Alkohol und Nikotin.