Sodbrennen erkennen, behandeln und vorbeugen

Vielleicht kennen Sie das auch, dieses unangenehme Brennen hinter dem Brustbein nach einer üppigen Mahlzeit oder einem Glas Wein? Sie sind nicht allein: In Deutschland leiden viele Erwachsenen immer wieder unter Sodbrennen. Die gute Nachricht: Sodbrennen lässt sich oft leicht behandeln. Wir verraten Ihnen, wie – und wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten. Plus: Tipps zur Vorbeugung, damit Sodbrennen Ihren Alltag nicht mehr stört.

Frau mit den typischen Beschwerden bei Sodbrennen

Sodbrennen: Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist Sodbrennen? Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt und dort die empfindliche Schleimhaut reizt – meist spürbar als brennendes Gefühl hinter dem Brustbein.
  • Typische Begleitbeschwerden: Saures Aufstoßen, Druckgefühl im Hals oder Brustkorb sowie Schmerzen, die bis in Hals oder Rücken ausstrahlen können. Die Beschwerden treten oft nach dem Essen oder im Liegen auf.
  • Ursachen: Auslöser können unter anderem große, fettige Speisen, Alkohol, bestimmte Getränke, Stress, Übergewicht, hohe Temperaturen oder Medikamente sein – aber auch organische Erkrankungen.
  • Wann zum Arzt? Gelegentliches Sodbrennen ist meist harmlos. Treten die Beschwerden jedoch häufig oder dauerhaft auf, sollten Sie ärztlichen Rat einholen, um ernsthafte Ursachen oder eine Refluxkrankheit auszuschließen.
  • Behandlung: Oft lassen sich die Symptome durch einfache Maßnahmen deutlich bessern. Wenn das nicht ausreicht, können Medikamente helfen. Bei organischen Ursachen muss die Grunderkrankung behandelt werden.