Symptome, Diagnose und glutenfreie Therapie

Was ist Zöliakie?

Essen bedeutet Genuss, Gemeinschaft und Lebensqualität. Umso belastender ist es, wenn alltägliche Lebensmittel Beschwerden auslösen. Die Zöliakie ist dabei weit mehr als eine bloße Unverträglichkeit: Es handelt sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise die eigene Dünndarmschleimhaut angreift.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Zöliakie entsteht, welche unspezifischen Symptome darauf hindeuten und warum eine lebenslange glutenfreie Ernährung die einzige, aber sehr effektive Therapie darstellt.

Zöliakie hat ihre Ursache im Dünndarm

Das Wichtigste in Kürze

  • Zöliakie ist eine chronische Autoimmunerkrankung und keine bloße Unverträglichkeit.
  • Auslöser ist Gluten, ein Eiweiß, das vor allem in Weizen, Roggen, Gerste und Dinkel vorkommt.
  • Schon kleine Mengen Gluten können die Immunreaktion auslösen und die Dünndarmschleimhaut schädigen.
  • Die Symptome reichen von Magen-Darm-Beschwerden über Müdigkeit bis hin zu Nährstoffmängeln.
  • Die einzige wirksame Behandlung ist eine lebenslang strikt glutenfreie Ernährung.