Symptome, Dauer und Behandlung

RSV Virus bei Erwachsenen

RSV wird vor allem mit Babys und Kleinkindern in Verbindung gebracht – doch auch Erwachsene können sich mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus anstecken. Meist verläuft die Infektion ähnlich wie eine Erkältung, bei älteren Menschen und bestimmten Risikogruppen kann RSV jedoch schwerere Atemwegserkrankungen verursachen. Typische Symptome, Krankheitsdauer, Behandlung und Möglichkeiten zur Vorbeugung unterscheiden sich dabei zum Teil deutlich je nach individuellem Risiko.

Symptome beim RSV Virus sind wie bei einer Erkältung

Das Wichtigste in Kürze

  • RSV steht für Respiratorisches Synzytial-Virus. Der Erreger befällt die Atemwege und kann Menschen in jedem Alter infizieren.
  • Bei gesunden Erwachsenen verursacht RSV häufig erkältungsähnliche Beschwerden wie Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Abgeschlagenheit.
  • Die Beschwerden klingen meist von selbst wieder ab. Husten kann allerdings länger anhalten als andere Symptome.
  • Ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben vor allem ältere Menschen sowie Personen mit bestimmten Herz- oder Lungenerkrankungen oder einer geschwächten Immunabwehr.
  • Eine unkomplizierte RSV-Infektion wird in der Regel symptomatisch behandelt, beispielsweise durch ausreichende Flüssigkeitszufuhr und körperliche Schonung. Eine allgemein eingesetzte ursächliche Therapie gibt es nicht.
  • Die STIKO empfiehlt eine einmalige RSV-Impfung für alle Menschen ab 75 Jahren sowie für bestimmte Personen zwischen 60 und 74 Jahren mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf.