Knochengesundheit im Fokus

Osteoporose (Knochenschwund): Symptome & Behandlung

Osteoporose wird umgangssprachlich oft „Knochenschwund“ genannt. Die Knochen werden dabei nach und nach instabiler, verlieren an Dichte und können leichter brechen – manchmal schon bei einem vergleichsweise harmlosen Sturz oder sogar ohne erkennbaren Auslöser. Das Gemeine daran ist, dass sich Osteoporose anfangs oft kaum bemerkbar macht. Umso wichtiger ist es, die Erkrankung früh zu erkennen und gezielt zu behandeln, damit Knochen stark bleiben und Brüche möglichst verhindert werden.

Frau mit Osteoporosebeschwerden am Rücken

Osteoporose: Das Wichtigste in Kürze

  • Osteoporose ist eine chronische Knochenerkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt. 
  • Betroffen sind vor allem ältere Menschen, insbesondere Frauen nach den Wechseljahren – aber auch Männer können Osteoporose bekommen. 
  • Typische Folgen sind Knochenbrüche nach eher leichten Belastungen, zum Beispiel an Wirbelsäule, Hüfte oder Handgelenk. 
  • Die Diagnose wird meist mit einer Knochendichtemessung (DXA) gestellt, ergänzt durch ärztliche Untersuchung und Laborwerte. 
  • Bewegung, sich im Freien aufhalten, eine calciumreiche Ernährung und gegebenenfalls Medikamente können helfen, Knochen zu stärken und weitere Brüche zu verhindern.