Symptome, Ursachen und Behandlung

Mittelohr- entzündung

Ein Schnupfen, eine verstopfte Nase – und plötzlich wacht das Kind nachts weinend auf, fasst sich ans Ohr und klagt über starke Schmerzen. Eine akute Mittelohrentzündung ist für Familien oft beunruhigend, vor allem wenn Babys oder Kleinkinder betroffen sind. Die gute Nachricht: In vielen Fällen bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Tage. Wichtig ist vor allem, Schmerzen und Fieber altersgerecht zu lindern und den Verlauf gut zu beobachten. Erfahren Sie hier, welche Symptome typisch sind, wann man ärztlichen Rat einholen sollte und welche Behandlung bei einer Mittelohrentzündung wirklich hilft.

Ein Mädchen mit Mittelohrentzündung wird untersucht: Bei starken Beschwerden und Ohrfluss zum Arzt

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine akute Mittelohrentzündung gehört zu den häufigsten Erkrankungen bei Babys und Kleinkindern und setzt meist plötzlich mit starken Ohrenschmerzen ein.
  • Sie entsteht häufig im Anschluss an einen Infekt der oberen Atemwege wie Schnupfen oder Erkältung, wenn sich Flüssigkeit hinter dem Trommelfell sammelt.
  • Typische Symptome sind Ohrenschmerzen, Fieber, Unruhe, Schlafstörungen und vorübergehende Hörprobleme – bei Babys oft mit unspezifischen Zeichen wie vermehrtem Weinen.
  • Viele Mittelohrentzündungen bessern sich innerhalb von zwei bis drei Tagen von selbst, wichtig sind jedoch eine gute Schmerz- und Fieberbehandlung sowie Beobachtung des Verlaufs.
  • Ein Arztbesuch ist nötig bei starken Schmerzen, Ohrfluss, ausbleibender Besserung oder Warnzeichen für Komplikationen; Antibiotika sind nur in bestimmten Situationen erforderlich.