Magenschleimhaut- entzündung (Gastritis) erkennen und behandeln

Oberbauchschmerzen, Sodbrennen, Völlegefühl, Übelkeit oder Blähungen: Solche Beschwerden können auf eine Magenschleimhautentzündung hindeuten – müssen es aber nicht. Oft stecken auch andere Ursachen dahinter, zum Beispiel ein Reizmagen oder Reflux. Wichtig ist deshalb, wie stark die Beschwerden sind, wie lange sie anhalten und ob weitere Symptome dazukommen. Hier erfahren Sie, welche Symptome typisch sind, was die häufigsten Ursachen (Helicobacter pylori, NSAR Schmerzmittel) sind und was bei Diagnose und Behandlung hilft.

Mann mit den typischen Symptomen einer Magenschleimhautentzündung

Magenschleimhautentzündung: Das Wichtigste in Kürze

  • Akute Gastritis beginnt oft plötzlich mit starken Symptomen und bessert sich häufig innerhalb weniger Tage.
  • Chronische Gastritis verursacht oft lange kaum Beschwerden, kann die Schleimhaut aber langfristig schädigen.
  • Häufige Auslöser sind eine Infektion mit Helicobacter pylori sowie die Einnahme bestimmter Schmerzmittel, vor allem NSAR (z. B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, ASS). Alkohol und Rauchen können die Magenschleimhaut zusätzlich reizen und Beschwerden verstärken.
  • Zur Linderung der Symptome kommen je nach Situation Antazida oder Protonenpumpenhemmer (PPI), manchmal auch H2-Blocker infrage. Wichtig ist aber vor allem, die Ursache gezielt zu behandeln (z. B. Auslöser zu meiden oder eine Helicobacter-Infektion zu therapieren).