Gürtelrose erkennen und behandeln

Gürtelrose ist kein harmloser Hautausschlag. Sie kann starke Schmerzen verursachen, den Alltag beeinträchtigen und vor allem bei älteren oder immungeschwächten Menschen zu ernsten Komplikationen führen. Viele Betroffene fragen sich: Was hilft gegen den brennenden Ausschlag und die Schmerzen? Bleiben Narben oder dauerhafte Beschwerden zurück? Bin ich ansteckend – und hätte ich etwas verhindern können?

Hier finden Sie verständliche Informationen zu Ursachen, Symptomen, Behandlung und Vorbeugung. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung oder Diagnose.

So sieht der typische Ausschlag bei Gürtelrose aus

Gürtelrose: Das Wichtigste in Kürze

  • Gürtelrose entsteht durch eine Reaktivierung des Varizella-Zoster-Virus, das nach einer Windpockenerkrankung im Körper verbleibt.
  • Typische Symptome sind einseitige, schmerzhafte Hautbläschen entlang eines Nervenverlaufs sowie brennende Schmerzen.
  • Eine frühzeitige antivirale Therapie (innerhalb von 72 Stunden) verkürzt den Verlauf und senkt das Risiko für Komplikationen wie die Post-Zoster-Neuralgie.
  • Die STIKO empfiehlt allen Menschen ab 60 Jahren eine Impfung mit dem Totimpfstoff Shingrix®.
  • Etwa 10–20 % der Betroffenen entwickeln langanhaltende Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie), insbesondere ältere Menschen.