Akne inversa erkennen und behandeln

Akne inversa klingt nach „Akne“ – ist aber keine normale Pickelkrankheit, sondern eine schmerzhafte, chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Sie zeigt sich typischerweise dort, wo Haut auf Haut reibt, oft unter den Achseln. Statt Mitessern und kleinen Pickeln entstehen tiefe, schmerzhafte Knoten, die sich entzünden und zu Abszessen werden. Viele Betroffene erleben wiederkehrende Schübe über Monate oder Jahre – und oft dauert es leider lange, bis die Diagnose gestellt wird. Wir informieren über die typischen Symptome und Möglichkeiten der Behandlung.

Typisch Akne inversa: Entzündete Haarfollikel unter den Achseln

Akne inversa: Das Wichtigste in Kürze

  • Akne inversa (Hidradenitis suppurativa) ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung – sie hat nichts mit der gewöhnlichen Akne zu tun.
  • Typische Stellen sind Achseln, Leisten, Genitalbereich, Gesäßfalte, teils unter der Brust oder um den After.
  • Symptome sind wiederkehrende, tiefe, sehr schmerzhafte Knoten und Abszesse, manchmal Nässen, Blut, Eiter und Geruch.
  • Nicht ausdrücken und nicht „wegschrubben“: Das kann Entzündungen verschlimmern.
  • Rauchen und starkes Übergewicht können den Verlauf verschlechtern
  • Die richtige Behandlung kann die Symptome lindern