Vitamin E – beugt Entzündungen vor
Vitamin E stärkt die Abwehrkräfte, sorgt für gesundes Blut, die Blutgerinnung und die Durchblutung sowie für gesunde Augen. Zudem sorgt es für die Vorbeugung vor Arteriosklerose, Entzündungen, Altersprozesse, dient als Radikalfänger und verringert das Risiko für Herzerkrankungen.
Synonym: Tocopherol


Inhalt
- Eigenschaften & Funktion von Vitamin E
- Unser Bedarf an Vitamin E
- Wer hat einen erhöhten Vitamin E Bedarf?
- Welche Lebensmittel liefern Vitamin E?
- Folgen von Mangel
- Folgen einer Überdosierung
- Welche Umstände können den Vitamin E im Körper beeinflussen?
- Welche Medikamente haben Einfluss?
Eigenschaften
- Es gibt unterschiedliche Formen unter dem Sammelbegriff Tocopherole. Das bekannteste ist das Alpha-Tocopherol.
- fettlöslich
- hitzebeständig
- kann im Körper gespeichert werden
Funktionen in unserem Körper
- entzündungshemmend
- schützt vor Zellschädigungen
- reguliert Cholesterinwerte und Hormonhaushalt
- stärkt das Immunsystem, Muskeln, Nerven, Herz- und Blutkreislauf
- beugt dem Alterungsprozess vor
- In Hautpflegeprodukten ist es hilfreich bei trockener Haut, Fältchen, Narben, Neurodermitis und Dehnungsstreifen
Bedarf:
> Säuglinge 0 bis unter 4 Monate - 3,5mg/Tag
> Säuglinge 4 bis unter 12 Monate - 5mg/Tag
> Kinder, Jugendliche und Erwachsene - 8mg/Tag
> Schwangere - 8mg/Tag
> Stillende - 13mg/Tag
Welche Lebensmittel liefern Vitamin E?
Vitamin E wird ausschließlich von Pflanzen hergestellt. Über die Nahrungskette kommt es auch in tierischen Produkten vor, aber nur in geringen Mengen.
Lieferanten: pflanzliche Öle, Nüsse, Mandeln, Leinsamen, Vollkornprodukte, Sojabohnen, Kohl, Schwarzwurzel, Peperoni, Avocado, Margarine
Folgen einer Unterversorgung
- Müdigkeit
- Konzentrationsstörungen
- verminderte Leistungsfähigkeit
- Reizbarkeit
- Verdauungsstörungen
- erhöhte Infektanfälligkeit
- Arteriosklerose
- Muskelschwund
- trockene Haut und Neurodermitis
- schlechte Wundheilung
- Thrombose
- Fruchtbarkeitsstörungen
- Erkrankungen der Netzhaut
- Nervenschädigungen
Ein Mangel macht sich normalerweise erst nach jahrelanger Unterversorgung bemerkbar, da der Körper auf Reserven zurückgreifen kann.
Folgen einer Überdosierung
- Müdigkeit
- Schwindel
- Magen-Darm-Beschwerden
- Muskelschwäche
- schlechte Wundheilung (kommt nur bei Überdosierung mit Nahrungsergänzungsmitteln vor)
Bei längerfristiger Überdosierung mit Präparaten sind erhebliche gesundheitliche Schäden nicht auszuschließen, daher sollte nur nach einem ärztlich nachgewiesenen Mangel und der Feststellung des individuellen Bedarfs eine Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel erfolgen.
Welche Umstände können den Vitamin-E-Haushalt im Körper stören?
- hoher Alkoholkonsum
- Störungen des Fettstoffwechsels
- Entzündliche Darmerkrankungen
- eine sehr fettreduzierte Diät
- Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
- fehlende Gallensäuren
- genetischer Defekt im Vitamin E-Stoffwechsel
Welche Medikamente haben Einfluss auf die Vitamin-E-Versorgung?
- Abführmittel








