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                    ² Allgemeine Gutscheinbedingungen: Soweit sich aus besonderen Bedingungen der jeweiligen Werbeaktion nichts Abweichendes ergibt, gilt für die Einlösung von Gutscheinen, Preisvorteilscodes und anderen insoweit gewährten Vorteilen (zusammen „Gutscheine“) Folgendes: Gutscheine sind ausschließlich im Rahmen von Bestellungen in unserem Online-Shop DocMorris.de und unserer DocMorris App, einmalig und nur im ausgelobten Aktionszeitraum einlösbar. Pro Kundenkonto ist pro Werbeaktion nur ein Gutscheincode einlösbar. Der Wert des im Bestellprozess eingegebenen Gutschein(code)s wird automatisch vom Rechnungsbetrag abgezogen. Einlösbar für unser Gesamtsortiment rezeptfreier Produkte inklusive reduzierter Ware. Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionen oder Preisvorteilen, z.B. Sonderpreisen, die exklusiv über Dritte ausgelobt werden. Bei Eingabe eines Gutschein(code)s kann ein höherer Preis als der Sonderpreis zu Grunde gelegt werden. Ein den Rechnungsbetrag übersteigender Gutscheinwert verfällt. Die Auszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen. Nicht einlösbar bei Sammelbestellungen. Für die Prüfung der Gültigkeit des Gutscheins müssen Sie sich in Ihr Kundenkonto einloggen.

                    ³ Dieser Preis gilt für die Auswahl Kassenrezept inkl. Zuzahlung.

                    *UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers; * AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

                    **Gilt für alle gültigen E-Rezepte, die im Zeitraum von Montag bis Donnerstag bis 20 Uhr und Freitag bis 13 Uhr digital bei uns eingehen. E-Rezepte die Freitag nach 13:00 eingehen, werden am Montag zugestellt. E-Rezepte die zwischen Samstag 00:00 Uhr und Sonntag 24:00 Uhr eingehen, werden am Dienstag zugestellt. Von der Lieferung am nächsten Tag ausgenommen sind spezielle Rezepturen, Medikamente oder von einem Rahmenvertrag der Krankenkasse des Patienten vorgesehene Austausch-Medikamente, die aufgrund von Lieferengpässen nicht verfügbar sind, zu kühlende Medikamente, sowie Rezepte, die eine pharmazeutische Klärung mit Ihnen oder Ihrem Arzt erfordern oder die aus pharmazeutischen Gründen nicht beliefert werden dürfen. Für die pharmazeutische Klärung ist die Angabe Ihrer Telefonnummer notwendig. Um Ihnen die schnellstmögliche Lieferung Ihrer rezeptpflichtigen Artikel anbieten zu können, kann es in Ausnahmefällen zu einem nachträglichen Austausch des Versanddienstleisters kommen. Die Lieferung am nächsten Tag gilt nicht für Bestellungen, bei denen eine Packstation als Lieferadresse angegeben wurde. Sofern der Tag oder der nächste Tag nach Ihrer Bestellung ein Feiertag in NRW und / oder ein Feiertag an Ihrem Wohnort ist, erfolgt die Lieferung am ersten Werktag, der kein Feiertag mehr ist. In Fällen höherer Gewalt erfolgt die Lieferung ebenfalls erst an dem Werktag, der keine Feiertag ist, der auf das Ende des Ereignisses höherer Gewalt folgt.

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                    Zusammenfassung

                    Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) entsteht im unteren Bereich der Gebärmutter, im Bereich des äußeren Muttermunds. Die Ursache ist in den meisten Fällen eine Infektion durch bestimmte Viren, den sogenannten HP-Viren, die beim Sex übertragen werden können. Eine HPV-Impfung kann das Risiko einer Ansteckung und damit auch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs verringern.

                    Unsere Informationen können einen ersten Überblick über die Erkrankung verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin ersetzen. Vereinbaren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht bitte immer einen Termin in Ihrer Arztpraxis.

                    Was ist Gebärmutterhalskrebs?

                    Gebärmutterhalskrebs, medizinisch als Zervixkarzinom bezeichnet, ist eine Krebsart, die den unteren Bereich der Gebärmutter betrifft, genauer gesagt den äußeren Muttermund, dort, wo sich die Gebärmutter zu einem Kanal verengt. Diesen Bereich bezeichnet man auch als „Zervix“.

                    Diese Krebsart kann tückisch sein, da sie im Frühstadium oft keine eindeutigen Symptome zeigt, weshalb sie häufig erst in einem fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert wird. Dennoch kann durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, wie sie allgemein empfohlen werden, eine frühzeitige Erkennung gefördert werden. Solche Untersuchungen ermöglichen es, Vorstufen des Krebses schneller zu identifizieren und zu behandeln.

                    Gebärmutterhalskrebs entwickelt sich häufig aufgrund einer Infektion mit bestimmten Stämmen des Humanen Papillomavirus (HPV), das in den meisten Fällen sexuell übertragen wird. Die Einführung der HPV-Impfung hat sich als sehr wirksam in der Prävention dieses Krebses erwiesen. Sie wird von der STIKO (Ständige Impfkommission) am Robert-Koch-Institut empfohlen und von den Krankenkassen bezahlt.

                    Zahlen, Daten, Fakten

                    Jedes Jahr erkranken laut Statistiken des Robert-Koch-Instituts etwa 4400 Frauen an Gebärmutterhalskrebs und etwa 1400 sterben daran. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwa 53 Jahren und damit eher früh im Vergleich zu vielen anderen Krebserkrankungen. Das häufigere in situ-Karzinom, eine Vorstufe des eigentlichen Krebses wird meistens im Rahmen der Früherkennung bei Frauen im Alter von 35 bis 40 Jahren entdeckt. Bevor es ein Angebot zur Früherkennung gab, war Gebärmutterhalskrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Jetzt ist es wesentlich seltener und liegt auf Platz zwölf.

                    💡 Gut zu wissen: Gebärmutterhalskrebs, das Zervixkarzinom, und Gebärmutterkörperkrebs, das Endometriumkarzinom, bei dem die Schleimhaut im oberen Teil der Gebärmutter betroffen ist, sind zwei komplett verschiedene Krebsarten. Sie unterscheiden sich im Krankheitsverlauf, den Ursachen und werden auch unterschiedlich behandelt.

                    Welche Arten von Gebärmutterhalskrebs gibt es?

                    Gebärmutterhalskrebs entsteht am Übergangsbereich von Scheide und Gebärmutter, dort wo zwei verschiedene Schleimhauttypen aufeinandertreffen. In beiden können sich Tumorzellen bilden und zwei verschiedene Krebstypen entstehen.

                    Plattenepithelkarzinom

                    • Entsteht im Plattenepithel (Scheidenschleimhaut)
                    • Häufigste Form des Gebärmutterhalskrebses
                    • Etwa 70–80 % der Fälle

                    Adenokarzinom

                    • Entsteht in den Drüsenzellen des Gebärmutterhalses
                    • Weniger häufig
                    • Etwa 20 % der Fälle

                    In seltenen Fällen finden sich auch Mischformen dieser beiden Typen des Gebärmutterhalskrebs oder ein sehr seltener neuroendokriner Tumor.
                    Ein neuroendokriner Tumor (NET) ist eine seltene Art von Tumor, der sowohl Eigenschaften von Nervenzellen als auch von hormonproduzierenden (endokrinen) Zellen aufweist. Diese Zellen können Hormone ausschütten und Signale weiterleiten – daher der Name "neuroendokrin".

                    Ursachen von Risikofaktoren

                    Die Ursache, warum es zu Zellveränderungen an der Schleimhaut kommt und ein Tumor entstehen kann, ist in fast allen Fällen ein Infektion mit dem HP-Virus. Allerdings ist eine derartige Infektion meistens harmlos, da sich das Immunsystem dagegen wehren kann. In diesen Fällen heilt sie folgenlos ab. Schafft es das Immunsystem nicht, kann es zur Ausbildung von Krebsvorstufen kommen.

                    Es gibt einige Faktoren, die dieses Risiko erhöhen. Dazu gehören:

                    • Ein gestörtes Immunsystem: Ist das Immunsystem durch eine Immunsupression stark eingeschränkt, kann es sich nicht gut gegen eine HPV-Infektion wehren. Das ist zum Beispiel bei Frauen, die zusätzlich eine HIV-Infektion haben der Fall oder auch bei solchen, die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken.
                    • Rauchen: Rauchen erhöht sowohl bei Frauen mit als auch ohne HPV-Infektion das Erkrankungsrisiko, ganz besonders stark erhöht ist es, wenn eine Infektion mit einem Hochrisiko-Typ vorliegt
                    • Hormonelle Verhütungsmittel: Bei Frauen, die die „Pille“ länger als fünf Jahre einnehmen, ist das Risiko erhöht, wenn sie mit einem Hochrisiko-Typ infiziert sind. Bei einer Infektion mit anderen Typen ist das Risiko nicht erhöht. Warum das so ist, weiß man noch nicht genau.
                    • Andere Infektionen mit sexuell übertragbaren Erregern im Genitalbereich: liegt eine Infektion mit Erregern wie Chlamydien, Herpes simplex oder Gonokokken vor, steigt das Risiko zu erkranken, wenn man sich mit einem Hochrisiko-HPV-Typ infiziert.
                    • Viele Geburten: Das Risiko für Gebärmutterhalskrebs steigt mit jeder Geburt. Die Ursache dafür kennt man noch nicht genau.
                    • Erbliche Faktoren: spielen eine eher untergeordnete Rolle
                    • Häufig wechselnde Sexualpartner

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                    Einschub

                    HP-Viren

                    HPV-Infektionen kommen sehr häufig vor. In der Regel steckt sich jeder sexuell aktive Mensch mehrmals im Leben damit an, die meisten Menschen bemerken eine Infektion allerdings nicht. Also: Nicht alle HPV-Infektionen führen zu Krebs. Tatsächlich erkranken nach Aussage der Deutschen Krebsgesellschaft nur etwa drei Prozent der Frauen, die mit dem Virus infiziert sind. Die meisten Infektionen sind harmlos und werden durch das Immunsystem ohne größere Probleme beseitigt.

                    Die Übertragung findet meistens beim Geschlechtsverkehr statt, aber auch durch Hautkontakt im Intimbereich oder Oralverkehr ist eine Infektion möglich. Interessant ist, dass die Viren nicht durch Sperma, Blut oder Speichel übertragen werden, einzig der Schleimhautkontakt ist entscheidend.

                    Bestimmte HPV-Stämme als Hochrisikotypen klassifiziert, da sie in direktem Zusammenhang mit der Entstehung von Gebärmutterhalskrebs stehen. Dazu zählen zum Beispiel HPV 16 und HPV 18. Etwa 70 Prozent der bösartigen Tumore des Gebärmutterhalses werden durch diese beiden Typen verursacht. Derzeit kennt man über 200 verschiedene HP-Viren. Außer Gebärmutterhalskrebs können sie auch andere Erkrankungen wie Warzen auf der Haut oder im Genitalbereich oder auch Zellveränderungen an Schamlippen und Scheidenvorhof (Vulva), Scheide, Penis, After oder im Mund-Rachen-Bereich hervorrufen. Aus diesen Zellveränderungen können ebenfalls Krebsvorstufen und letztendlich Krebs entstehen.

                    Wie entsteht Gebärmutterhalskrebs und wie ist der Verlauf?

                    Oft bilden sich diese Gewebsveränderungen (Dysplasien) von alleine wieder zurück, manchmal beginnen sie aber auch unkontrolliert zu wachsen und eine Tumorvorstufe, ein sogenanntes "Karzinom in situ", und letztendlich ein bösartiger Tumor kann entstehen.

                    Das Zervixkarzinom kann in tiefere Gebebeschichten weiterwaschen, sich in der gesamten Gebärmutter, der Scheide und im umliegenden Bindegewebe ausbreiten. Im fortgeschrittenen Stadium kann es auch auf Beckenwand und angrenzende Organe übergreifen. Später kann es anfangen zu streuen und Fernabsiedlungen, sogenannte Metastasen in entfernten Geweben bilden. Vor allem Lunge, Knochen und Leber sind häufig betroffen.

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                    Symptome - Wie macht sich Gebärmutterhalskrebs bemerkbar?

                    Ein Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) verursacht in den frühen Stadien oft keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist ein Zeichen dafür, dass der Krebs bereits fortgeschritten ist. Zu den häufigsten Beschwerden gehören:

                    • Unregelmäßige Blutungen wie zum Beispiel: Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr, Zwischenblutungen nach Belastungen wie Reiten oder Fahrrad fahren
                    • Außergewöhnlich starke Blutungen, Schmierblutungen oder Blutungen nach den Wechseljahren.
                    • manchmal übel riechender oder blutiger Ausfluss
                    • Schmerzen im Unterbauch und Beckenbereich, die auch in den unteren Rücken ausstrahlen können
                    • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie)
                    • Probleme beim Wasserlassen: Dies kann durch eine Verengung der Harnwege verursacht werden.
                    • Ungewollte Gewichtsabnahme

                    Diese Symptome können auch andere, ganz harmlose Ursachen haben und deuten nicht zwangsweise auf eine Krebserkrankung hin. Dennoch ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn Sie diese Symptome bemerken, damit dieser die Ursache abklären kann.

                    Diagnose - Welche Untersuchungen macht der Arzt?

                    Früherkennung

                    Jede Frau ab 20 Jahren, die in Deutschland gesetzlich krankenversichert ist, kann einmal jährlich kostenlos zur Krebsvorsorge zum Gynäkologen gehen.

                    Die Untersuchung beinhaltet eine gynäkologische Untersuchung und zudem ein Abstrich vom Gebärmutterhals, den sogenannten PAP-Test, wodurch Zellveränderungen entdeckt werden können.

                    Frauen ab 35 Jahren können zusätzlich alle drei Jahre einen Test auf humane Papillomviren (HPV) durchführen lassen, der mit dem PAP-Abstrich kombiniert wird. Diese Untersuchung ist nicht nur für junge Frauen sinnvoll, auch ältere sollten das Angebot wahrnehmen. Ein Altersobergrenze für die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen gibt es nicht.

                    Diagnosemethoden

                    Hat sich bei den Vorsorgeuntersuchungen ein Verdacht ergeben, oder bestehen Beschwerden, werden einige weitere Untersuchungen durchführt, bevor eine sichere Diagnose gestellt werden kann. Zunächst wird abgeklärt, ob es sich wirklich um Krebs handelt und wenn ja, wie weit die Erkrankung schon fortgeschritten ist, und welcher Tumortyp vorliegt.

                    Zu den Untersuchungen gehören:

                    Zuerst wird der Arzt mit Ihnen sprechen und sich nach eventuellen Beschwerden oder Risikofaktoren erkundigen. Im Anschluss wird er Sie körperlich untersuchen, die Gebärmutter über die Bauchdecke und über die Scheide den Gebärmutterhals und den Gebärmutterkörper auf mögliche Veränderungen ab. Eventuell tastet er auch die Lymphknoten am Hals und in den Leisten auf Veränderungen ab.

                    Bei der körperlichen Untersuchung streicht der Arzt Zellen vom Gebärmutterhals ab und untersucht si mikroskopisch.

                    Wie funktioniert der Pap-Test?

                    Der Pap-Test, ist eine einfache und effektive Methode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs. Dabei entnimmt der Frauenarzt mit einem speziellen Spatel oder einer kleinen Bürste Zellen von der Oberfläche des Gebärmutterhalses und des Gebärmutterhalskanals. Diese Zellen werden auf einem Objektträger fixiert und anschließend in einem Labor mikroskopisch auf Veränderungen untersucht. Der Pap-Test kann Zellveränderungen, die auf eine mögliche Vorstufe von Krebs hindeuten, sehr frühzeitig erkennen, oft bevor sich überhaupt Symptome zeigen. Durch regelmäßige Durchführung des Tests, in der Regel jährlich, können mögliche Vorstufen und Auffälligkeiten rechtzeitig behandelt werden, was die Chance auf eine erfolgreiche Behandlung und Heilung deutlich erhöht. Ist das Ergebnis des Tests auffällig, ist das definitiv keine Krebsdiagnose, es zeigt lediglich, dass es Zellveränderungen am Gebärmutterhals gibt. Fachleute nennen die Befunde je nach Stufe von Pap I bis Pap V. Pap I bedeutet dabei, dass die Zellen normal und unverändert sind, bei Pap V wurden bösartige Zellen nachgewiesen und eine Krebsdiagnose ist wahrscheinlich. Alles andere sind Zwischenstufen. Sind die Zellveränderungen nur gering ausgeprägt, ist keine Behandlung erforderlich, da sie sich in der Regel wieder von selbst zurückbilden.

                    Wie funktioniert der HPV-Test?

                    Im Rahmen des Pap-Testes, wird ein Abstrich vom Muttermund und dem Gebärmutterhals entnommen, der ab dem 35. Lebensjahr im Rahmen der Früherkennung gleichzeitig auf HPV untersucht wird. Damit kann man nicht nur feststellen, ob eine Infektion durch HPV vorliegt, sondern auch erkennen, um welchen Virus-Typ es sich handelt. Hat man eine Infektion mit HPV 16 oder 18 festgestellt, ist das Risiko für Gebärmutterhalskrebs am höchsten.

                    Bei einer gynäkologischen Untersuchung kann der Arzt das Gewebe am Gebärmutterhals sehen. Erkennt er verdächtiges Gewebe, wird er eine Scheidenspiegelung, eine sogenannte Kolposkopie, durchführen. Manchmal überweist er dafür in spezialisierte Dysplasie- Einrichtungen. Die Untersuchung ist ähnlich der normalen gynäkologischen Untersuchung, die Schleimhaut wird dabei allerdings nicht mit bloßem Auge, sondern durch eine Lupe begutachtet.

                    Mit einer Biopsie kann die Diagnose gesichert werden. Dazu wird ein kleines Stück Gewebe mit einer speziellen Zange vom Muttermund entnommen und anschließend in einem spezialisierten Labor unter dem Mikroskop untersucht. Diese feingewebliche Untersuchung bezeichnet man auch als „Histologie“. Ein CIN-Befund kann danach in der Regel erstellt werden.

                    Einschub: Was sagt der CIN-Befund?: Anders als beim Pap-Befund, bei dem nur oberflächliche Zellen untersucht werden, wird bei der Biopsie ein ganzes Gewebestück entnommen und histologisch beurteilt. CIN bedeutet zervikale intraepitheliale Neoplasien, das heißt eine auf die Schleimhaut begrenzte Veränderung, also eine Krebsvorstufe. Je nach Schweregrad unterscheidet man drei Stufen, CIN I, II und III.

                    Falls nach der Biopsie noch keine sichere Diagnose gestellt werden konnte, kann es notwendig werden, ein größeres Gewebestück zu untersuchen. Dazu schneidet der Arzt ein kegelförmiges Stück aus dem Muttermund und Gebärmutterhals zur Untersuchung aus. Wird darin eine Krebsvorstufe gefunden, die im gesunden Gewebe ausgeschnitten wurde, ist keine weitere Behandlung mehr notwendig. Konnte die Krebsvorstufe nicht im Gesunden entfernt werden oder ist sie bereits in tiefere Gewebeschichten eingetreten, werden entsprechende weitere Behandlungen eingeleitet.

                    Um die inneren Geschlechtsorgane zu beurteilen, kann der Arzt eine Ultraschallsonde in die Scheide einführen. Damit kann er gut erkennen, ob sich ein Tumor auf den Gebärmutterkörper ausgedehnt hat oder ob Eileiter oder Eierstöcke befallen sind.

                    Bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches, einer sogenannten Abdominalsonographie kann er Organe wie Leber, Milz, Darm, Nieren oder Harnleiter auf mögliche Metastasen hin überprüfen.

                    Vor allem, um Lungenmetastasen auszuschließen, wird manchmal eine Röntgenaufnahme gemacht.

                    Weitere bildgebende Verfahren wie Computertomographie (CT), Positronenemissionstomographie (PET) und Kernspintomographie (MRT) können vor allen in fortgeschrittenen Krankheitsstadien verwendet werden, um die Tumorgröße besser beurteilen zu können und vorherzusagen, wie umfangreich eine Operation sein muss. Weiterhin lassen sich veränderte Lymphknoten und Metastasen damit gut erkennen.

                    Besteht der Verdacht, dass sich in weit fortgeschrittenem Stadium der Tumor bereits auf die gesamte Gebärmutter ausgeweitet hat, kann etwas Schleimhaut von der Gebärmutter durch die Scheide vorsichtig abgeschabt und histologisch untersucht werden. Oft wird dies in Kombination mit einer Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) durchgeführt, da man so die verdächtigen Bereiche sehen kann und Proben gezielt entnehmen kann.

                    Eine Blutuntersuchung gibt nicht nur Aufschluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, es können dadurch auch Aussagen über die Funktion bestimmter Organe wie Herz, Nieren, Lunge oder Leber gemacht werden. Dies ist unter anderem bei der Auswahl der richtigen Behandlung von Bedeutung.

                    Neben dem Blutbild können auch spezielle Eiweißstoffe, die von bestimmten Tumorzellen gebildet werden, bestimmt werden. Diese Stoffe bezeichnet man als „Tumormarker“. Auch Gebärmutterhalstumore produzieren teilweise Tumormarker. Plattenepithelkarzinome können den Tumormarker SCC (Squamous Cell Carcinoma Antigen), Adenokarzinome die Tumormarker CEA (Carcinoembryonales Antigen) oder CA-125 (Cancer-Antigen 125/ Krebs-Antigen 125) produzieren. Bei einem selteneren neuroendokrinen Tumor kann der Tumormarker NSE (Neuronenspezifische Enolase) erhöht sein.

                    Tumormarker dienen nicht zur Diagnosestellung. Sie sind längst nicht bei allen Tumoren vorhanden und manchmal kommen sie auch im Blut von gesunden Menschen vor. Dennoch werden sie manchmal zu der Beurteilung des Krankheitsverlaufs während der Behandlung und bei der Nachsorge herangezogen.

                    Die Wächter- oder auch Sentinel-Lymphknoten (SLN) sind die Lymphknoten nahe beim Tumor, die die erste Station im Lymphabfluss darstellen. Daher ist es gut zu wissen, ob in ihnen Tumorzellen zu finden sind. Bei einer Operation werden sie oft mit entfernt und untersucht. Sind sie noch nicht befallen, hat der Tumor noch nicht im gestreut und es können sich noch keine Metastasen gebildet haben.

                    Einteilung von Gebärmutterhalskrebs in Stadien

                    Wurde ein Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs bestätigt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt um herauszufinden, in welchem Stadium sich der Krebs befindet, da sich der individuelle Behandlungsplan danach ausrichtet. Ebenso wichtig ist es, die Beschaffenheit des Krebsgewebes zu kennen und festzulegen, wie bösartig der Krebs ist. Man verwendet dazu die UICC-Einteilungen (Union Internationale Contre le Cancer).

                    TNM-Klassifikation-Staging

                    Die Ergebnisse der Untersuchungen nach einem bestätigten Verdacht führen zu der „Stadieneinteilung“, dem sogenannten „Staging“. Hierfür benutzen Ärzte die TNM-Klassifikation, die angibt:

                    • Wie groß der Tumor ist
                    • Ob Lymphknoten befallen sind, wenn ja, wie viele
                    • Ob es bereits Fernmetastasen gibt (Tumorabsiedlungen in weiter entferntem Gewerbe oder Organen)

                    Die TMN-Klassifikation steht im Arztbrief im Befund als eine Folge von Zahlen und Buchstaben. So kann das Stadium der Erkrankung mit wenigen Zeichen beschrieben werden. Die drei Großbuchstaben bedeuten:

                    T für Tumor, beschreibt die Größe und die Ausdehnung des Tumors

                    • T0: kein Primärtumor nachweisbar
                    • T1-4: Primärtumor mit zunehmender Größe und Eindringtiefe

                    N für Nodus (Lymphknoten), beschreibt die Anzahl und Lage der befallenen Lymphknoten

                    • N0: kein Lymphknotenbefall nachweisbar
                    • N1-3: zunehmender Befall von Lymphknoten in Tumornähe

                    M für Fernmetastasen

                    • M0: keine Fernmetastasen nachweisbar
                    • M1: Nachweis von Fernmetastasen an einem oder mehreren Orten

                    FIGO - Klassifikation

                    Die Figo-Klassifikation die speziell von Frauenärzten für die Einteilung gynäkologischer Tumore entwickelt wurde. FIGO bedeutet (International Federation of Gynecology and Obstetrics), das ist die internationale Vereinigung für Gynäkologie du Geburtshilfe. Die Einteilung stimmt im Wesentlichen mit der TMN-Klassifikation überein:

                    I. Tumor ist nur auf den Gebärmutterhals begrenzt.

                    II. Der Tumor hat sich über die Gebärmutter hinaus ausgedehnt, ist aber nicht bis zur Beckenwand und nicht ins untere Drittel der Scheide vorgedrungen.

                    III. Der Tumor hat sich auf die Beckenwand ausgedehnt und verursacht einen Nierenstau (Hydronephrose); auch das untere Drittel der Scheide ist befallen.

                    IV. Der Tumor hat das kleine Becken überschritten und ist in die Schleimhaut von Blase oder in den Enddarm eingewachsen.

                    Stadieneinteilung

                    Stadium 0

                    Frühstadium, Tumor wächst nur in den oberen Gewebsschichten (Karzinom in situ)

                    Stadium 1

                    Tumor ist auf den Gebärmutterhals beschränkt

                    Stadium 2

                    Umliegendes Gewebe ist ebenfalls befallen

                    Stadium 3

                    Ausbreitung bis zur Beckenwand, unteres Drittel der Scheide und evtl. Lymphknoten befallen

                    Stadium 4

                    Infiltration von Blase oder Enddarm oder Bildung von Fernmetastasen

                    Grading - Wie bösartig ist der Tumor?

                    Bei der Untersuchung von entnommenem Gewebe- sei es durch eine Biopsie oder während der Operation, kann man feststellen, wie sehr sich das Tumorgewebe von dem normalen Zellgewebe unterscheidet, also wie „bösartig“ der Krebs ist.

                    • G1 – gut differenziert (weniger bösartig)
                    • G2 – mäßig differenziert
                    • G3 – schlecht differenziert
                    • G4 – nicht differenziert (sehr bösartig)

                    Therapie - wie wird Gebärmutterhalskrebs behandelt?

                    Steht die Diagnose fest, stellt sich die Frage nach der richtigen Behandlung. Bei der Auswahl der richtigen Therapie arbeiten in der Regel Ärzte verschiedener Fachrichtung eng zusammen und richten nach bundesweit geltenden Richtlinien, der sogenannten S3-Leitlinie.

                    Eine entscheidende Rolle spielt die Art des Tumors und wie weit fortgeschritten er ist. Auch individuelle Parameter wie allgemeiner Gesundheitszustand der Patientin, Alter (vor oder nach den Wechseljahren), weitere Krankheiten oder ein Kinderwunsch werden möglichst berücksichtigt. Grundsätzlich kommen Operation, Strahlentherapie und Chemotherapie als Behandlungsmöglichkeiten infrage.

                    Im frühen Krankheitsstadium, wenn das Tumorgewebe und die befallenen Lymphknoten noch vollständig entfernt werden können, und dadurch eine Heilung erreicht werden kann, ist die Operation auf jeden Fall das Mittel der Wahl. Der Umfang der Operation richtet sich nach der Größe des Tumors.

                    Ist er noch klein, kann er, wenn ein späterer Kinderwusch besteht, eventuell durch eine Konisation, eine kleine kegelförmige Ausschneidung, schon entfernt werden. Reicht das nicht, kann eine Teilamputation des Gebärmutterhalses vorgenommen werden. In beiden Fällen ist eine spätere Schwangerschaft noch möglich.

                    Ist der Tumor bereits in tiefere Gewebeschichten eingedrungen, oder besteht kein Kinderwunsch, entfernt man die ganze Gebärmutter, manchmal auch umliegendes Gewebe. Dies kann klassisch durch einen Bachschnitt oder auch laparoskopisch im Rahmen einer Bauchspiegelung, also ohne Bauchschnitt, durchgeführt werden.

                    Meistens werden bei einer Operation auch die benachbarten Lymphknoten entfernt, die dann ebenfalls auf Krebszellen untersucht werden. Das Ergebnis ist mitentscheidend für die weitere Behandlung.

                    Ist der Tumor schon fortgeschritten, folgen weitere Therapien. Häufig erhalten Patienten eine kombinierte Therapie mit Bestrahlung und Chemotherapie, eine sogenannte Radiochemotherapie. Manchmal wird auch nur bestrahlt. Andere Patienten, insbesondere in fortgeschrittenem Stadium, erhalten eine alleinige Chemotherapie, die eventuell noch mit einer zielgerichteten Therapie kombiniert wird.

                    Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, eine Bestrahlung durchzuführen:

                    • Percutane Bestrahlung: zunächst bestrahlt man von außen durch die Haut
                    • Brachytherapie: Im Anschluss an die percutane Bestrahlung kann eine Bestrahlung von innen durch die Scheide erfolgen.

                    Die Bestrahlung findet in der Regel ambulant in mehreren Sitzungen statt. Die Patientinnen spüren dabei in der Regel nichts.

                    Wird eine Chemotherapie mit einer Bestrahlung kombiniert, also eine Radiochemotherapie durchgeführt, werden in der Regel die Wirkstoffe Cisplatin oder Carboplatin verabreicht. Im fortgeschrittenen Stadium können auch weitere Chemotherapeutika oder zielgerichtete Therapien hinzukommen. Die Chemotherapie wird meist ambulant in mehreren Sitzungen mit einem Abstand zwischen den Behandlungen durchgeführt. Eine Radiochemotherapie dauert etwa acht Wochen.

                    Bei einer Chemotherapie werden nicht nur die schnell wachsenden Tumorzellen, sondern auch gesunde schnell wachsende Zellen angegriffen. Dies sind vor allem Haarwurzelzellen, Schleimhautzellen im Magen-Darm-Trakt und blutbildende Zellen des Knochenmarks. Dadurch erklären sich die typischen Nebenwirkungen einer Chemotherapie, wie beispielsweise Haarausfall, Übelkeit und Erbrechen, Störungen der Blutbildung, erhöhte Infektanfälligkeit, erhöhte Blutungsneigung oder Gefühlsstörungen an Händen und Füßen (Neuropathie).

                    Ob und wie stark eine Nebenwirkung einsetzt, hängt in erster Linie von der Art und Dosis des Wirkstoffs und der Behandlungsdauer ab. Auch die körperliche Verfassung der Patientin spielt eine Rolle. Heute gibt es viele Möglichkeiten, wie man die Nebenwirkungen einer Chemotherapie mildern oder sogar verhindern kann. Ihr Onkologenteam wird Ihnen sicher geeignete Maßnahmen zur Verfügung stellen.

                    Die Behandlung mit Wirkstoff Bevacizumab, einem monoklonalen Antikörper gehört zu den sogenannten zielgerichteten Therapien. Krebszellen werden dabei gezielt angegriffen und gesundes Gewebe geschont. Dadurch treten bei dieser Art von Therapie weniger stake Nebenwirkungen als bei einer Chemotherapie auf. Bevazizimab ist ein sogenannter Angiogenesehemmer. Das bedeutet, dass er die Neubildung von Blutgefäßen, die der Tumor für seine Versorgung braucht, behindert. So wird die Blutzufuhr zum Tumor reduziert und dieser kann weniger schnell wachsen und streuen.

                    Bevazizimab ist der einzige Wirkstoff, der zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs aus der Gruppe der zielgerichteten Therapien in Deutschland zugelassen ist. Er wird zur Behandlung von Gebärmutterhalskrebs eingesetzt, wenn die Erkrankung andauert, wieder aufgetreten oder metastasiert ist. Dann wird er in Kombination mit Paclitaxel und Cisplatin verabreicht, oder alternativ mit Paclitaxel und Topotecan falls keine platinhaltige Therapie gegeben werden kann.

                    Zurzeit werden viele neue Medikamente im Rahmen von klinischen Studien im Hinblick auf ihre Wirksamkeit bei Gebärmutterhalskrebs geprüft. Mancha Ärzte bieten ihren Patienten an, an einer solchen Studie teilzunehmen.

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                    Emotionale Begleitung in der Krebsbehandlung

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                    Living Well Plus ist ein hybrides Unterstützungsangebot für erwachsene Krebspatienten und Krebspatientinnen sowie deren Angehörige. Es bietet eine Kombination aus digitalem Programm via App und persönlicher Begleitung via Telefongesprächen durch Psychoonkologen und Psychoonkologinnen.

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                    ✔ CE-konformes Medizinprodukt der Klasse I
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                    Wie kann man Gebärmutterhalskrebs vorbeugen?

                    Natürlich liegt es auf der Hand, dass die beste Vorsorgemaßnahme ist, eine Infektion mit HP-Viren zu vermeiden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten:

                    • Impfung: Eine Impfung, wie sie von der STKO für Jungen und Mädchen im Alter zwischen neun und 14 Jahren empfohlen wird, ist wahrscheinlich der beste Schutz. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kinder noch nicht sexuell aktiv und können sich noch nicht angesteckt haben. Auch für Jungen macht es Sinn, da sie das Virus nicht weitergeben können und auch selbst vor speziellen Krebsarten wie Penis- oder Analkrebs geschützt sind.
                    • Sexueller Kontakt: Am sichersten ist es, nur sexuellen Kontakt mit Personen zu haben, die ebenfalls gegen das HP-Virus geimpft sind. Die Gefahr einer Ansteckung sinkt mit der Anzahl der Sexualpartner.
                    • Kondome: Kondome senken eindeutig das Risiko für eine Infektion, sie schützen aber nicht zuverlässig, da nicht alle Hautstellen im Genitalbereich abgedeckt werden.

                    Werden Früherkennungsprogramme wahrgenommen und dadurch Gewebsveränderungen frühzeitig erkannt und entfernt, sinkt das Risiko erheblich. Auch ein gesunder Lebensstil und ein Rauchverzicht können das Risiko reduzieren. Es gibt einige Hinweise, dass eine gemüsereiche Ernährung und der Verzehr von Zitrusfrüchten, Knoblauch und Zwiebeln einen positiven Effekt haben, aber es gibt keine sicher belegbaren Empfehlungen für eine spezielle Diät oder Ernährungsform.

                    Es ist wichtig zu wissen, dass jede Frau an Gebärmutterhalskrebs erkranken kann. Letztendlich weiß man nicht, warum es wirklich dazu kommt. Jede betroffene Frau sollte sich darüber im Klaren sein, dass sie nicht Schuld an ihrer Erkrankung ist. Insbesondere im Stadium 0-1 stehen die Heilungschancen sehr gut, auch im Stadium 2 werden die Heilungschancen noch als gut eingeschätzt - abhängig von der Ausbreitung und der Therapie.

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                    Mehr über die Autorin Birgit Hartel

                    Diesen Artikel verfasste unsere Apothekerin Birgit Hartel.

                    Birgit Hartel ist Apothekerin und als Pharmazeutin bei DocMorris tätig. Sie ist besonders interessiert an den Themenbereichen Diabetes und Onkologie. Ihr Herzensanliegen ist es, komplexe Therapien verständlich zu machen und Menschen in belastenden Situationen mit verlässlichen Informationen zur Seite zu stehen.

                    Stand: 25.07.2025

                    DocMorris Ratgeber Krebs

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                    DocMorris Ratgeber Onkologie

                    Pharmazeutische Kompetenz für Ihre Krebstherapie

                    Eine Krebserkrankung bringt viele Herausforderungen mit sich – medizinisch, emotional und im Alltag. In unserem Ratgeber möchten wir Sie mit fundierten Informationen rund um Krebs und Onkologie unterstützen.

                    Was Sie bei uns finden:

                    • Verständliche Artikel zu verschiedenen Krebsarten
                    • Hilfreiche Hinweise zur Medikamenteneinnahme und -verträglichkeit
                    • Services zur sicheren Rezeptabwicklung bei onkologischen Therapien
                    • Pharmazeutische Beratung, z. B. zum Thema Wechselwirkungen
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                    Erklärung wichtiger Fachbegriffe

                    • Invasiver Tumor: Tumor, der bereits in tiefere Gewebeschichten eingedrungen ist

                    • Kolposkopie: Scheidenspiegelung

                    • Biopsie: Gewebeentnahme

                    • Neoplasie: Übermäßige Neubildung von Körpergewebe

                    • Maligne Neoplasie: Bösartige Neubildung von Körpergewebe

                    • Carcinoma in situ: Krebsvorstufe

                    • Histologie: Feingewebliche Untersuchung

                    • Zervix: Gebärmutterhals

                    • Sentinel- Lympfknoten: Wächter-Lymphknoten

                    • Kürettage: Ausschabung der Gebärmutter

                    • Hysteroskopie: Gebärmutterspiegelung

                    • transvaginale Sonographie: Ultraschalluntersuchung durch die Scheide

                    • Abdominalsonographie: Ultraschalluntersuchung des Bauches

                    • Trachelektomie: Teilamputation des Gebärmutterhalses

                    • Konisation: Operationstechnik, bei der ein kleiner Kegel aus dem Gebärmutterhals ausgeschnitten wird

                    • Laparotomie: Bauchschnitt

                    • Laparoskopie: Bauchspiegelung

                    • perkutane Bestrahlung: Bestrahlung durch die Haut

                    • Brachytherapie: Bestrahlung von innen durch die Scheide

                    • Karzinom: Bösartiger Tumor, Krebs

                    • Dysplasie: Gewebsveränderung

                    • Adenokarzinom: Bösartiger Tumor, der aus dem Drüsengewebe hervorgeht

                    • Rezidiv: Rückfall der Erkrankung

                    Häufig gestellte Fragen zu Gebärmutterkrebs

                    Wird CIN III diagnostiziert, handelt es sich zwar um weiter fortgeschrittene Zellveränderungen, aus der sich mit hoher Wahrscheinlich Krebs entwickelt. CIN 3 ist aber keine Krebsdiagnose. Bei jungen Frauen besteht sogar eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sich die Zellveränderungen von selbst wieder zurückbilden. Bei Frauen über 25 Jahren ist es eher unwahrscheinlich.

                    Stadium IV ist das fortgeschrittenste Stadium. Hier hat der Krebs schon auf nahegelegene Organe wie Blase oder Darm gestreut hat oder es sich bereits Fernmetastasen in Organen wie Lunge oder Leber gebildet. Die Wahrscheinlichkeit einer Heilung in diesem Stadium nicht groß und die Überlebensrate stark eingeschränkt.

                    Die TMN- Klassifikation dient zur Einteilung eines Tumors in bestimmte Stadien. Dabei werden unterschiedliche Kategorien wie Größe des Tumors (T), Lymphknotenbefall (N für Nodi) und Metastasen (M) beurteilt.

                    Quellen und weiterführende Informationen:

                    S3-Leitlinie, Leitlinienprogramm Onkologie

                    • https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-033OLk_S3_Diagnostik_Therapie_Nachsorge_Zervixkarzinom_2022-03.pdf

                    Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

                    • https://www.gesundheitsinformation.de/gebaermutterhalskrebs-zervixkarzinom.html

                    Deutsches Krebsforschungszentrum DKFZ

                    • https://www.krebsinformationsdienst.de/gebaermutterhalskrebs

                    Robert Koch-Institut

                    • https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Gebaermutterhalskrebs/gebaermutterhalskrebs

                    Bundesministerium für Gesundheit

                    • https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/frueherkennung-vorsorge/frueherkennung-von-gebaermutterhalskrebs.html

                    Deutsche Krebsgesellschaft

                    • https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/gebaermutterhalskrebs.html

                    Beipackzettel Avastin

                    • https://das.docmorris.de/catalog/leaflets/03159646-beipackzettel-rx.pdf

                    Deutsche Krebshilfe

                    • https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/gebaermutterhalskrebs/

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