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                    ¹ Bei Bestellung verschreibungspflichtiger Medikamente erhalten Sie pro Medikamentenpackung einen Vorteil von mindestens 2,50 € und bis zu 5 €. Bei einem Rezept mit 6 Medikamentenpackungen mit Maximalbonus sind das bis zu 30 € Sparvorteil.

                    ² Allgemeine Gutscheinbedingungen: Soweit sich aus besonderen Bedingungen der jeweiligen Werbeaktion nichts Abweichendes ergibt, gilt für die Einlösung von Gutscheinen, Preisvorteilscodes und anderen insoweit gewährten Vorteilen (zusammen „Gutscheine“) Folgendes: Gutscheine sind ausschließlich im Rahmen von Bestellungen in unserem Online-Shop DocMorris.de und unserer DocMorris App, einmalig und nur im ausgelobten Aktionszeitraum einlösbar. Pro Kundenkonto ist pro Werbeaktion nur ein Gutscheincode einlösbar. Der Wert des im Bestellprozess eingegebenen Gutschein(code)s wird automatisch vom Rechnungsbetrag abgezogen. Einlösbar für unser Gesamtsortiment rezeptfreier Produkte inklusive reduzierter Ware. Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionen oder Preisvorteilen, z.B. Sonderpreisen, die exklusiv über Dritte ausgelobt werden. Bei Eingabe eines Gutschein(code)s kann ein höherer Preis als der Sonderpreis zu Grunde gelegt werden. Ein den Rechnungsbetrag übersteigender Gutscheinwert verfällt. Die Auszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen. Nicht einlösbar bei Sammelbestellungen. Für die Prüfung der Gültigkeit des Gutscheins müssen Sie sich in Ihr Kundenkonto einloggen.

                    ³ Dieser Preis gilt für die Auswahl Kassenrezept inkl. Zuzahlung.

                    *UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers; * AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

                    **Gilt für alle gültigen E-Rezepte, die im Zeitraum von Montag bis Donnerstag bis 20 Uhr und Freitag bis 13 Uhr digital bei uns eingehen. E-Rezepte die Freitag nach 13:00 eingehen, werden am Montag zugestellt. E-Rezepte die zwischen Samstag 00:00 Uhr und Sonntag 24:00 Uhr eingehen, werden am Dienstag zugestellt. Von der Lieferung am nächsten Tag ausgenommen sind spezielle Rezepturen, Medikamente oder von einem Rahmenvertrag der Krankenkasse des Patienten vorgesehene Austausch-Medikamente, die aufgrund von Lieferengpässen nicht verfügbar sind, zu kühlende Medikamente, sowie Rezepte, die eine pharmazeutische Klärung mit Ihnen oder Ihrem Arzt erfordern oder die aus pharmazeutischen Gründen nicht beliefert werden dürfen. Für die pharmazeutische Klärung ist die Angabe Ihrer Telefonnummer notwendig. Um Ihnen die schnellstmögliche Lieferung Ihrer rezeptpflichtigen Artikel anbieten zu können, kann es in Ausnahmefällen zu einem nachträglichen Austausch des Versanddienstleisters kommen. Die Lieferung am nächsten Tag gilt nicht für Bestellungen, bei denen eine Packstation als Lieferadresse angegeben wurde. Sofern der Tag oder der nächste Tag nach Ihrer Bestellung ein Feiertag in NRW und / oder ein Feiertag an Ihrem Wohnort ist, erfolgt die Lieferung am ersten Werktag, der kein Feiertag mehr ist. In Fällen höherer Gewalt erfolgt die Lieferung ebenfalls erst an dem Werktag, der keine Feiertag ist, der auf das Ende des Ereignisses höherer Gewalt folgt.

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                    Zusammenfassung

                    Die Bauchspeicheldrüse ist ein lebenswichtiges Organ, das nicht nur an der Verdauung beteiligt ist, sie ist auch für die Produktion wichtiger Hormone wie dem Insulin verantwortlich. Kein Wunder, dass es gravierende Auswirkungen auf viele verschiedene Bereiche des Körpers hat, wenn sie erkrankt. Ein Tumor in der Bauchspeicheldrüse verursacht lange Zeit keine Symptome und oft wird er nur durch Zufall entdeckt.

                    In Deutschland erkranken laut dem Robert-Koch-Institut jedes Jahr etwa 20 000 Menschen daran und das Risiko für diese Erkrankung steigt mit zunehmendem Alter. Als Therapiemöglichkeiten gegen diese aggressive Krebsart kommen Operation, Strahlentherapie, Chemotherapie und weitere zielgerichtete Therapien infrage.

                    Unsere Informationen können einen ersten Überblick über die Erkrankung verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin ersetzen. Vereinbaren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht bitte immer einen Termin in Ihrer Arztpraxis.

                    Was ist Bauchspeicheldrüsenkrebs?

                    Bauchspeicheldrüsenkrebs, von Medizinern als Pankreaskarzinom bezeichnet, ist eine bösartige Tumorerkrankung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). In Deutschland beträgt sein Anteil an den Krebserkrankungen etwa drei Prozent, das heißt, er kommt recht selten vor.

                    Er ist aber besonders aggressiv und für sechs Prozent aller krebsbedingten Todesfälle verantwortlich. Bedauerlicherweise hat es neben dem seltenen Mesotheliom die niedrigste Überlebensrate unter allen Krebsarten. Besorgniserregend ist, dass die Anzahl der Neuerkrankungen und auch der Todesfälle kontinuierlich zunimmt, was sicher auch teilweise auf die demographische Entwicklung zurückzuführen ist. Männer erkranken durchschnittlich im Alter von 72 Jahren, Frauen im Alter von 76 Jahren.

                    Wofür braucht man die Bauchspeicheldrüse und wie ist sie aufgebaut?

                    Die Bauchspeicheldrüse, in Fachsprache als Pankreas bezeichnet, liegt tief im Bauch direkt hinter dem Magen zwischen Milz und Zwölffingerdarm. Sie ist etwa 15 -20 cm lang und besteht aus drei Abschnitten: dem Kopf, dem Körper und dem Schwanz. Sie spielt eine wesentliche Rolle bei der Verdauung und Regulierung des Blutzuckerspiegels.

                    Sie besteht aus zwei verschiedenen Gewebearten: dem exokrinen und dem endokrinen Gewebe.

                    Exokrines Gewebe

                    • Produziert täglich ca. 1,5 Liter Verdauungssäfte
                    • Enthält Enzyme wie Proteasen, Amylase, Lipase
                    • Abgabe über Pankreasgänge in den Zwölffingerdarm

                    Endokrines Gewebe

                    • Beinhaltet hormonbildende Langerhans’sche Inseln
                    • Produziert z. B. Insulin und Glukagon
                    • Reguliert den Blutzuckerspiegel

                    Kann die Bauchspeicheldrüse ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen, kann das lebensbedrohlich werden. Fehlt zum Beispiel Insulin, kommt es zum Diabetes, in dessen Folge Nerven, Augen, Nieren oder Füße schwer geschädigt werden können. Können die Verdauungssäfte in den exokrinen Zellen nicht mehr ausreichend produziert werden, kann das Essen nicht mehr richtig verwertet werden, Betroffene nehmen ab, haben Verdauungsstörungen und Mangelerscheinungen.

                    Welche Tumorarten gibt es?

                    In beiden Gewebearten des Pankreas kann ein Tumor entstehen, am häufigsten, etwa in 95 Prozent aller Fälle, hat er seinen Ursprung im exokrinen Gewebe, in den Zellen, in denen der Verdauungssaft produziert wird. Hier lassen sich drei Arten unterscheiden:

                    • duktales Adenokarzinom, die häufigste, sehr aggressive Form, die von den Gangzellen ausgeht
                    • acinäre Tumore, eine seltene Form, die von den Acini, den Enzym-produzierenden Drüsenendstücken des Pankreasgangsystems, ausgeht
                    • Cystadenokarzinom, seltene Form mit einer günstigeren Prognose

                    Bei nur ca. fünf Prozent der Betroffenen entwickelt er sich im endokrinen, also hormonbildenden Gewebe, den Inselzellen. Diese Art bezeichnet man als Neuroendokriner Tumor (NET) des Pankreas.

                    Ursachen und Risikofaktoren

                    Wie bei fast allen Krebsarten kennen Forscher auch beim Pankreaskrebs bis heute nicht den Grund, warum er überhaupt entsteht. Auch kerngesunde Menschen ohne Vorerkrankungen, die sportlich sind und gesund leben, können anscheinend aus heiterem Himmel ein Pankreaskarzinom bekommen. Es gibt allerdings ein paar Faktoren, die das Risiko für eine Erkrankung erhöhen. Dazu gehören:

                    • Rauchen (sowohl aktiv als auch passiv)
                    • Starkes Übergewicht (Adipositas)
                    • Hoher Alkoholkonsum
                    • Chronische Entzündungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis), vor allem, wenn das erblich bedingt ist
                    • Diabetes mellitus Typ-2
                    • Familiäre Belastung
                    • Erblicher Brust- oder Eierstockkrebs (BRCA1/2-Mutation) (gilt auch für Angehörige von Betroffenen)
                    • Seltene vererbte Krankheitsbilder wie beispielsweise das FAMMM-Syndrom (familiäres atypisches multiples Muttermal- und Melanom-Syndrom), das Peutz-Jeghers-Syndrom, Familiäres Adenomatöses Polyposis-Syndrom (FAP), Ataxia-Teleangiectasia Mutated (ATM) und weitere

                    Was kann ich selbst zu Vorbeugung tun?

                    Auch bei einer gesunden Lebensweise können Menschen die Entstehung eines Pankreaskarzinoms nicht wirklich verhindern. Veränderungen im Erbgut der Zellen entstehen meist rein zufällig. An der Entstehung von Krebs sind viele verschiedene Faktoren beteiligt, von denen sich nur einige bewusst beeinflussen lassen.

                    Vorbeugend kann man aber auf jeden Fall versuchen, mögliche Risikofaktoren zu vermeiden und ein gesundes Leben zu führen. Dazu gehört, nicht zu rauchen und nur selten Alkohol zu trinken. Wissenschaftler beschäftigen sich gerade damit, herauszufinden, ob die Ernährung einen Einfluss auf die Entstehung eines Pankreaskarzinoms hat. In der aktuellen S3-Leitlinie wird keine spezifische Diätempfehlung gegeben. Es gibt aber Hinweise dafür, dass eine obst- und gemüsereiche Kost mit hohem Faser- und Vitamingehalt das Krebsrisiko unter Umständen senken könnte. Durch eine fleisch- und fettreiche Ernährung und dem häufigen Verzehr von geräucherten oder gegrillten Speisen ist dagegen möglicherweise das Krankheitsrisiko erhöht. Eine ausgewogene Ernährung hilft auch ein gesundes Körpergewicht zu erhalten. Starkes Übergewicht zählt zu den eindeutig wissenschaftlich bewiesenen Risikofaktoren für Bauchspeicheldrüsenkrebs.

                    Es wird vermutet, dass auch der Kontakt zu Schadstoffen wie Pflanzenschutzmitteln, sogenannten Pestiziden, chlorierten Kohlenwasserstoffen oder Chromverbindungen das Krankheitsrisiko unter Umständen erhöhen. Deswegen wird geraten, einen häufigen Kontakt mit diesen Mitteln zu vermeiden.


                    Früherkennung

                    Für Menschen ohne erhöhtes Risiko und ohne Symptome werden in Deutschland keine Screening-Untersuchungen empfohlen.

                    Personen, die ein erhöhtes Risiko für ein familiäres Pankreaskarzinom haben, können eine genetische Untersuchung durchführen zu lassen. Hochrisikopatienten, wie Personen mit dem Peutz-Jeghers Syndrom oder Träger bestimmter Mutationen im Erbgut werden Kontrolluntersuchungen angeboten. Für solche Früherkennungsuntersuchungen werden in der Regel bildgebende Verfahren wie MRT (Magnetresonanztomographie) oder ein endoskopischer Ultraschalluntersuchung eingesetzt. Sie werden an spezialisierten Zentren angeboten.

                    Symptome - Wie äußert sich Bauchspeicheldrüsenkrebs?

                    Das Tückische an einem Pankreaskarzinom in frühem Stadium ist, dass es nur sehr selten Beschwerden macht. Und auch wenn diese auftreten, denken die meisten Menschen nicht sofort an eine Krebserkrankung. Die Beschwerden sind eher unspezifisch und können auch bei vielen anderen Erkrankungen auftreten. Dadurch kann die Diagnose oft erst spät gestellt werden, was die Prognose verschlechtert.


                    Frühe Symptome

                    Typische Symptome, die zu Beginn der Erkrankung auftreten können, sind:

                    • Ungewollter Gewichtsverlust
                    • Appetitlosigkeit
                    • Schmerzen in Oberbauch und Rücken
                    • Fettstuhl (Der Stuhl ist schmierig, glänzend und heller als sonst)
                    • Gelbsucht
                    • Entstehung eines Diabetes mellitus, da die Insulinproduktion gestört ist

                    !!! Es ist wichtig, einen Arzt aufzusuchen, wenn diese Symptome ohne klare Ursache auftreten und über einen längeren Zeitraum (zwei bis vier Wochen) anhalten. Die Heilungschancen sind umso größer, je früher man den Tumor entdeckt.


                    Späte Symptome

                    Im fortgeschrittenen Stadium können folgende Symptome hinzukommen:

                    • Wasseransammlungen im Bauchraum (Aszites)
                    • Unspezifische Schmerzen, die dadurch entstehen, dass der Tumor in benachbartes Gewebe wächst oder es verdrängt
                    • Blutgerinnungsstörungen, dadurch können Thrombosen (Blutgerinnsel) entstehen
                    • Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse) ohne offensichtliche Ursache


                    Krankheitsverlauf bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

                    Anfangs ist der Tumor auf die Bauchspeicheldrüse begrenzt. Wird er größer, kann er sich ausdehnen und umliegendes Gewebe, Lymphknoten und benachbarte Organe wie Magen, Darm oder Milz befallen. Werden Krebszellen über die Lymphgefäße in entfernte Organe transportiert, können sich dort Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, ausbilden. Diese treten bei Menschen mit Pankreaskarzinom häufig in Leber, Lunge und Knochen auf.

                    Der Verlauf ist abhängig davon, um welche Art von Bauchspeicheldrüsenkrebs es sich handelt. Das Adenokarzinom, die häufigste Form, wächst schnell und breitet sich früh über die Lymphbahnen in andere Organe, bevorzugt in die Leber aus. Es kann auch seltener in die Knochen, die Lunge und andere Organe metastasieren. Die Prognose ist von daher nicht gut. Eine wesentlich günstigere Prognose hat das seltener auftretende Cystadenokarzinom. Diese Form wächst eher langsam, verdrängt das Gewebe und metastasiert spät.

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                    Diagnose- Wie stellt der Arzt Bauchspeicheldrüsenkrebs fest?

                    Wenn man die obengenannten Beschwerden feststellt, ist in der Regel der erste Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird eine Anamnese durchführen, das heißt, er erkundigt sich genau nach der Art der Beschwerden, wie lange sie schon auftreten, wie stark sie sind, welche Medikamente Sie einnehmen und welche Vorerkrankungen Sie haben. Meist tastet er danach den Bauch ab und nimmt eventuell eine Blutprobe. In vielen Fällen, wird Bauchspeicheldrüsenkrebs aber auch zufällig, zum Beispiel bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches, festgestellt, bevor Symptome bemerkt werden. Liegt ein Verdacht vor, folgen weitere Untersuchungen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich um einen Tumor handelt, wo genau er sitzt und wie weit fortgeschritten die Erkrankung bereits ist.

                    Bildgebende Verfahren:

                    Von außen (Sonographie)

                    • Mithilfe einer Ultraschalluntersuchung des Bauches, einer sogenannten Abdominalsonographie) kann der Arzt häufig schon erkennen, ob ein Tumor vorliegt, wie groß er ist, wo er sich genau befindet und ob er schon umliegendes Gewebe befallen hat oder ob er Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen, in entfernteren Geweben, wie zum Beispiel der Leber gebildet hat. Sehr kleine Tumore mit einem Durchmesser von weniger als einem Zentimeter können dadurch allerdings nicht sicher festgestellt werden. Bei Menschen Patenten ist die Bauchspeicheldrüse aufgrund ihrer versteckten Lage tief im Bauchraum nicht gut einsehbar. Deswegen wird der Arzt bei einem Verdacht weitere Untersuchungen durchführen.

                    Von innen (Endosonographie)

                    • Wesentlich besser ist die Aussagekraft bei der Endosonographie. Bei dieser Untersuchung schluckt der Patient -ähnlich wie bei einer Magenspiegelung- einen Schlauch, der mit einem Ultraschallkopf versehen ist. Die Untersuchung erfolgt dann vom Magen oder dem Zwölffingerdarm aus. Hier können auch sehr kleine Tumore mit einem Durchmesser von weniger als fünf Millimeter Durchmesser erkannt werden.

                    Ergänzend zur Ultraschalluntersuchung wird häufig ein sogenanntes „CT“, eine Computertomographie, durchgeführt. Darunter versteht man eine Röntgenaufnahme, bei der dem Patienten ein Kontrastmittel verabreicht wird und der Körper dann Schicht für Schicht durchleuchtet wird. Mit dieser Untersuchungsmethode kann man Größe und genaue Lage noch besser beurteilen als mit Ultraschall allein. Sie gibt auch guten Aufschluss darüber, ob und wie weit sich der Tumor bereits im Nachbargewebe ausgebreitet hat.

                    Manchmal erfolgt ergänzend noch eine MRT-Untersuchung. Hierbei kommen keine Röntgenstrahlen, sondern Magnetfelder zum Einsatz. Diese Untersuchung ist vor allem dann sinnvoll, wenn man sich über die Art der Erkrankung um Unklaren ist und wissen will, ob es sich tatsächlich um einen Tumor oder vielleicht um eine Entzündung handelt. Auch Metastasen können dadurch gut gefunden werden.

                    Kann die Diagnose mit Ultraschall und CT nicht abgesichert werden, kommen andere Methoden zum Einsatz. Mit einer Spiegelung des Magens und des Zwölffingerdarms (Endoskopie), kombiniert mit einer Röntgenkontrastaufnahme von Bauchspeicheldrüsengang und den Gallenwegen (ERCP) können auch sehr kleine Tumore entdeckt werden. Um die Gänge gut sichtbar zu machen, kann über das Endoskop ein Kontrastmittel in die Gangsysteme gespritzt werden. Diese ERCP-Untersuchung kann auch therapeutisch genutzt werden, um zum Beispiel bei einer Gelbsucht den behinderten Abfluss der Galle durch das Einbringen von kleinen Röhrchen, sogenannten („Stents“), zu beheben. Bei der Endoskopie kann mithilfe einer kleinen Zange, die sich im Endoskop befindet, auch eine Gewebeprobe entnommen werden (Biopsie), die im Nachhinein unter dem Mikroskop untersucht wird.

                    Eine Blutuntersuchung gibt nicht nur Aufschluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, es können dadurch auch Aussagen über die Funktion bestimmter Organe wie Herz, Nieren, Lunge oder Leber gemacht werden. Dies ist unter anderem bei der Auswahl der richtigen Narkose vor Operation von Bedeutung.

                    Neben dem Blutbild können auch spezielle Eiweißstoffe, die von bestimmten Tumorzellen gebildet werden, bestimmt werden. Diese Stoffe bezeichnet man als „Tumormarker“. Auch Bauchspeicheldrüsentumore produzieren Tumormarker. CA 19-9 ist zum Beispiel ein Tumormarker, der bei Karzinomen nachgewiesen werden kann, die vom Gangsystem der Bauchspeicheldrüse ausgehen. Tumormarker dienen nicht wirklich zur Diagnosestellung, sie kommen nämlich auch bei anderen Erkrankungen vor. Dennoch spielen sie eine wichtige Rolle bei der Beurteilung des Krankheitsverlaufs während der Behandlung und bei der Nachsorge.

                    Eine Gewebeentnahme wird in der Regel nur durchgeführt, wenn der Tumor nicht operiert wird und das Ergebnis für die weitere Behandlung von Bedeutung ist. In der Regel erfolgt die Entnahme des Gewebes durch eine Ultraschall- oder CT-gesteuerte Punktion oder im Rahmen einer Endoskopie oder Endosonographie.

                    Bevor eine geeignete Behandlungsmethode festgelegt werden kann, ist es wichtig, zu wissen, wie weit sich der Tumor bisher ausgebreitet hat und wie aggressiv er ist. Um dies auszudrücken, verwendet man verschiedene Klassifikationen.

                    Klassifikation von Tumoren – was bedeuten die Kürzel im Arztbrief?

                    Wurde ein Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs bestätigt, werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Denn ist es wichtig zu wissen, in welchem Stadium sich der Krebs befindet, da sich der individuelle Behandlungsplan danach ausrichtet. Ebenso wichtig ist es, die Beschaffenheit des Krebsgewebes zu kennen und festzulegen, wie bösartig der Krebs ist. Man verwendet dazu die UICC-Einteilungen (Union Internationale Contre le Cancer).


                    TNM-Klassifikation-Staging

                    Die Ergebnisse der Untersuchungen nach einem bestätigten Verdacht führen zu der „Stadieneinteilung“, dem sogenannten „Staging“. Hierfür benutzen Ärzte die TNM-Klassifikation, die angibt:

                    • Wie groß der Tumor ist
                    • Ob Lymphknoten befallen sind, wenn ja, wie viele
                    • Ob es bereits Fernmetastasen (Tumorabsiedlungen in weiter entferntem Gewerbe oder Organen) gibt

                    Die TMN-Klassifikation steht im Arztbrief im Befund als eine Folge von Zahlen und Buchstaben. So kann das Stadium der Erkrankung mit wenigen Zeichen beschrieben werden. Die drei Großbuchstaben bedeuten:

                    • T für Tumor, beschreibt die Größe und die Ausdehnung des Tumors
                    • T0 : kein Primärtumor nachweisbar
                    • T1-4: Primärtumor mit zunehmender Größe und Eindringtiefe
                    • N für Nodus (Lymphknoten), beschreibt die Anzahl und Lage der befallenen Lymphknoten
                    • N0: kein Lymphknotenbefall nachweisbar
                    • N1-3: zunehmender Befall von Lymphknoten in Tumornähe
                    • M für Fernmetastasen
                    • M0: keine Fernmetastasen nachweisbar
                    • M1: Nachweis von Fernmetastasen an einem oder mehreren Orten

                    Daraus lässt sich der Tumor in verschiedene Stadien einteilen:

                    • Stadium 1: Der Tumor ist auf die Bauchspeicheldrüse beschränkt
                    • Stadium 2: Umliegendes Gewebe ist ebenfalls befallen
                    • Stadium 3: Zusätzlich sind umliegende Lymphknoten oder Blutgefäße befallen, aber entferntere Organe sind noch nicht betroffen
                    • Stadium 4: Fernmetastasen haben sich bereits gebildet


                    R-Klassifikation

                    Eine sehr große Rolle für das Langzeitüberleben von Menschen mit einem Pankreaskarzinom spielt es, dass bei der Operation wirklich das komplette Tumorgewebe entfernt wird. Es ist entscheidend, ob im Resektionsrand noch Tumorzellen vorhanden sind oder nicht. Auch der Abstand der Karzinomzellen vom Rand spielt für die Prognose eine Rolle, je weiter der Tumor von dem Rand entfernt ist, je besser ist es. R0 bedeutet dabei, dass am Resektionsrand mikroskopisch keine Tumorzellen zu finden sind, R1 heißt, es sind Karzinomzellen am Rand mikroskopisch nachweisbar, bei R2 sind sie sogar mit bloßem Auge sichtbar. Als Erweiterung wird das sogenannte CRM-Konzept verwendet. Beträgt der Abstand zum Rand mehr als einen Zentimeter, bezeichnet man das CRM negativ, ist er kleiner als 1 cm als CRM positiv.


                    Grading - Wie bösartig ist der Tumor?

                    Bei der Untersuchung von entnommenem Gewebe- sei es durch eine Biopsie oder während der Operation, kann man feststellen, wie sehr sich das Tumorgewebe von dem normalen Zellgewebe unterscheidet, also wie „bösartig“ der Krebs ist.

                    • G1 – gut differenziert (weniger bösartig)
                    • G2 – mäßig differenziert
                    • G3 – schlecht differenziert
                    • G4 – nicht differenziert (sehr bösartig)

                    Therapie - Wie wird Bauchspeicheldrüsenkrebs behandelt?

                    Die Behandlung eines Pankreaskarzinoms hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, darunter das Stadium der Krankheit, der Typ des Tumors und der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten. Es wichtig, dass Chirurgen, Onkologen, Radiologen und Pflegekräfte gut vernetzt sind und zusammenarbeiten, das ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Zertifizierte Bauchspeicheldrüsenkrebszentren stehen dabei in der Regel für hohe Qualität in der Versorgung sowie eine besonders gute Vernetzung aller Ansprechpartner. Zudem haben sie eine große Erfahrung bei der Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs.

                    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, sicher wird er Ihnen eine geeignete Klinik empfehlen. Viele Patienten fürchten sich vor den Therapien, aber wenn man sich bewusst ist, was diese Therapien bezwecken können, dass dadurch im besten Fall der Krebs sogar geheilt werden kann, wird das Ganze oft besser ertragen. Ihr medizinisches Behandlungsteam wird die beste Therapie für ihre spezifische Situation finden. Aber oft ist es auch hilfreich, sich auch als Patient über die verschiedenen Optionen zu informieren.

                    Eine Operation ist die einzige Möglichkeit, Bauchspeicheldrüsenkrebs zu heilen. Dies funktioniert nur dann, wenn der das befallene Gewebe einschließlich eines Sicherheitsabstands und die umliegenden Lymphknoten komplett entfernt werden kann. Das kann bedeuten, dass unter Umständen auch Anteile des Magens, der Zwölffingerdarm oder die Gallenblase entfernt werden müssen. Außerdem muss der Allgemeinzustand des Patienten eine solche Operation zulassen und es dürfen keine Metastasen vorliegen.

                    Ist der Tumor zu groß für eine Operation, kann eine Chemotherapie helfen, ihn so weit zu verkleinern, dass er doch noch operativ entfernt werden kann. In diesem Fall spricht man von einer „neoadjuvanten Therapie“. Häufig wird hier auch eine Kombination von Chemotherapie und Strahlenbehandlung eingesetzt (neoadjuvante Radiochemotherapie). Die Art und der Umfang der OP sind abhängig davon, wo sich der Tumor genau befindet und wie weit fortgeschritten er ist. Häufig befindet er sich im Pankreaskopf. Dann wird oft nicht nur der rechte Teil der Bauchspeicheldrüse, wo der Tumor sitzt, sondern auch die Gallenblase, ein Teil des Gallengangs, der Zwölffingerdarm und eventuell auch der Magen entfernt. Diese Art von OP bezeichnen Mediziner als „Whipple-Operation“. Manchmal wird auch die komplette Bauchspeicheldrüse entnommen (Pankreasektomie). Da der Zwölffingerdarm nach der Operation fehlt, muss wieder eine Verbindung zwischen Magen und Dünndarm hergestellt werden. Dazu bringt man eine Dünndarmschlinge am Magen oder Restmagen bzw. am Gallengang an. Der Gang des verbliebenen Pankreasgewebes wird nach der Whipple-Operation entweder auch über eine Darmschlinge in den Darm zurückgeleitet oder verschlossen. Diese Art von Operation ist ein komplizierter und großer Eingriff, der aber in spezialisierten Zentren, in denen man große Erfahrung hat, häufig durchgeführt wird und heutzutage kein allzu großes Risiko darstellt.

                    Es gibt eine weitere Operationstechnik zur Entfernung eines Tumors im Pankreaskopf, bei der der Magen und der Magenpförtner, der Pylorus, erhalten bleibt. Man bezeichnet diese Technik als Pylorus-erhaltende partielle Duodenopankreatektomie nach Traverso-Longmire.

                    Welche Technik für wen infrage kommt, entscheidet das Operationsteam. Befindet sich der Tumor nicht im Kopf, sondern im Schwanz, wird in der Regel die Milz mit entfernt. In diesem Fall sind keine weiteren Rekonstruktionsmaßnahmen erforderlich.

                    Um nach der Operation eventuelle noch im Körper verbliebene Krebszellen zu vernichten, wird meist eine unterstützende (adjuvante) Chemotherapie mit Zytostatika durchgeführt. Zytostatika sind Stoffe, die das Zellwachstum verhindern und so Krebszellen abtöten können. Sie wirken besonders gut bei sich schnell vermehrenden Zellen, wie Krebszellen.

                    Die Therapie wird meist in mehreren Behandlungszyklen, die sich über mehrere Wochen erstrecken, durchgeführt. Zwischen den einzelnen Zyklen gibt es immer wieder Erholungspausen. Wie viele Zyklen notwendig sind, ist davon abhängig, wie gut die Therapie anschlägt und wie sie vom Patienten vertragen wird. Häufig werden nach der Operation Zytostatika wie Gemcitabin oder 5-FU eingesetzt. In fortgeschrittenem Stadium werden auch andere Wirkstoffkombinationen gewählt, wie zum Beispiel Gemcitabin und Erlotinib. Patienten mit einem guten Allgemeinzustand können auch eine Kombination mit Nab-Paclitaxel erhalten, die allerdings stärkere Nebenwirkungen verursachen kann.

                    Typische Nebenwirkungen einer Chemotherapie sind vor allem Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, erhöhte Infektanfälligkeit, Haarausfall oder Blutungsneigung. Diese Nebenwirkungen lassen sich aber zumindest teilweise durch Begleitmaßnahmen lindern.

                    Durch eine Strahlentherapie können Krebszellen vernichtet werden. Sie kommt bei einem Pankreaskarzinom normalerweise in der Kombination mit einer Chemotherapie zum Einsatz. Diese Kombination bezeichnen Mediziner als „Radiochemotherapie“. Diese Methode wird zum Beispiel eingesetzt, um einen zunächst nicht operablen Tumor so weit zu verkleinern, sodass eine chirurgische Entfernung durchgeführt werden kann. Man nennt das „neoadjuvante Radiochemotherapie“. Die Überlebensrate kann dadurch deutlich erhöht werden.

                    Aber eine Strahlenbehandlung kann nicht nur vor der Operation eingesetzt werden, sie kann auch zur Verkleinerung des Tumors und bei Tumorschmerzen als sogenannte „palliative Behandlung“ durchgeführt werden.

                    Klassische Chemotherapeutika wirken auf alle sich schnell teilenden Zellen. Dabei unterscheiden sie nicht zwischen „guten“ und „bösen“ Zellen. Daher kommen auch die starken Nebenwirkungen. Neuere zielgerichtete Therapien dagegen greifen tatsächlich gezielt bösartige Zellen an, indem sie in bestimmte Signalwege des Tumorstoffwechsels eingreifen. Gesundes Gewebe wird dabei geschont. Zur Behandlung des Bauchspeicheldrüsenkrebs ist aus dieser Gruppe nur ein Arzneimittel, nämlich der Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib zugelassen. Dieser Stoff wurde in Deutschland bereits 2007 zu Behandlung des Pankreaskarzinoms zugelassen. Er wird recht gut vertragen, eine häufige Nebenwirkung sind Akne-ähnliche Hautausschläge.

                    Erlotinib wird in der Regel in Kombination mit dem Chemotherapeutikum Gemcitabin eingesetzt. Studien haben gezeigt, dass die Überlebensrate gegenüber der alleinigen Gabe von Gemcitabin etwas verlängert werden kann.

                    Lesen Sie hier mehr zu zielgerichteten Therapien.

                    Die Palliativbehandlung spielt eine wesentliche Rolle bei der Versorgung von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, insbesondere im fortgeschrittenen Stadium. Sie zielt darauf ab, die Lebensqualität zu verbessern, indem sie Symptome lindert und den emotionalen und physischen Komfort der Betroffenen erhöht. Ein wichtiges Element der Palliativversorgung ist die effektive Schmerztherapie, da Schmerzen häufig eine große Belastung darstellen. Zudem umfasst die Palliativbehandlung psychosoziale Unterstützungsangebote, die den emotionalen und psychologischen Herausforderungen, die mit der Diagnose Krebs einhergehen, begegnen. Durch einen ganzheitlichen Ansatz strebt die Palliativmedizin an, den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen und ihm unter den gegebenen Umständen das bestmögliche Leben zu ermöglichen.

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                    Emotionale Begleitung in der Krebsbehandlung

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                    Nachsorge und Rehabilitation

                    Auch wenn die Behandlung erfolgreich abgeschlossen ist, ist es wichtig, engmaschig zu kontrollieren, um so ein Wiederauftreten der Krankheit frühzeitig zu bemerken. Im Rahmen der Tumornachsorge werden auch Folgen der Operation oder der Begleiterkrankungen festgestellt und behandelt. Wie genau diese Nachsorgeuntersuchungen aussehen, ist von Fall zu Fall verschieden. Meistens finden sie in einem Intervall von einem bis zu mehreren Monaten statt.

                    Neben der rein medizinischen Nachsorge wird auch eine sogenannte „Nachbetreuung“ angeboten. Dies kann helfen, die Krankheit seelisch zu verarbeiten und auch die Probleme, die im Zusammenhang mit der Erkrankung auftreten, in den Griff zu bekommen.

                    Einigen Patienten hilft es, sich Unterstützung bei einer Psychosozialen Beratungsstelle zu holen, die es in vielen Städten und Gemeinden gibt. Manchmal hilft es auch, einfach mit anderen Betroffenen zu reden und sich über die Probleme auszutauschen. Dies funktioniert am besten im Rahmen einer Selbsthilfegruppe.

                    Es gibt sehr viele Unterstützungsangebote. Als Betroffener werden Sie Hilfe brauchen, scheuen Sie nicht, sie anzunehmen!

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                    Mehr über die Autorin Birgit Hartel

                    Diesen Artikel verfasste unsere Apothekerin Birgit Hartel.

                    Birgit Hartel ist Apothekerin und als Pharmazeutin bei DocMorris tätig. Sie ist besonders interessiert an den Themenbereichen Diabetes und Onkologie. Ihr Herzensanliegen ist es, komplexe Therapien verständlich zu machen und Menschen in belastenden Situationen mit verlässlichen Informationen zur Seite zu stehen.

                    Stand: 25.07.2025

                    DocMorris Ratgeber Krebs

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                    Häufig gestellte Fragen zu Bauchspeicheldrüsenkrebs

                    Die ersten Anzeichen sind oft unspezifisch. Dazu gehören ungewollter Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit oder Schmerzen im Oberbauch und Rücken. Manchmal hat der Stuhlgang eine hellere Farbe als sonst und glänzt. Auch eine gelbliche Verfärbung der Haut und Augen (Gelbsucht) kann auftreten.

                    Wir ein Krebs als Stadium 3 bezeichnet, heißt das, dass nicht nur die Bauchspeicheldrüse betroffen ist, sondern dass der Krebs bereits Lymphknoten und das umliegende Gewebe befallen hat. Fernmetastasen (Tochtergeschwülste) hat er in diesem Stadium aber noch nicht entwickelt.

                    Bauchspeicheldrüsenkrebs gilt als einer der aggressivsten und schwer behandelbaren Krebsarten. Die Chancen auf Heilung sind stark abhängig vom Stadium der Erkrankung bei der Diagnose. Wenn der Tumor noch lokal begrenzt ist und keine Metastasen gebildet hat, besteht die Wahrscheinlichkeit, dass durch eine Operation den Krebs vollständig entfernt werden kann. Hierbei ist eine frühzeitige Diagnose entscheidend. Leider werden viele Pankreaskarzinome aber erst in fortgeschrittenen Stadien entdeckt, was die Heilung erschwert und die Prognose verschlechtert. In solchen Fällen zielt die Behandlung eher darauf ab, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und die Lebensqualität zu verbessern, statt den Krebs vollständig zu beseitigen.

                    Die Zeitspanne zwischen der Diagnose von Bauchspeicheldrüsenkrebs und dem Tod variiert stark und hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich des Stadiums der Erkrankung bei Diagnosestellung, der allgemeinen Gesundheit des Patienten und dem Ansprechen auf die Behandlung. In einigen Fällen, wenn der Krebs frühzeitig erkannt wird, ist eine vollständige Heilung möglich, viele Menschen sterben aber nur wenige Monate nach der Diagnose. Da der Krebs meistens erst in fortgeschrittenem Stadium entdeckt wird, liegt die 5-Jahres-Überlebensrate laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei etwa elf Prozent, die 10-Jahres-Überlebensrate bei 9 Prozent.

                    Quellen und weiterführende Informationen:

                    Leitlinienprogramm Onkologie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. (DKG) und der Stiftung Deutsche Krebshilfe (DKH), S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom

                    • https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-010OLl_Exokrines-Pankreaskarzinom_2024-10.pdf
                    • https://register.awmf.org/assets/guidelines/032-010OLp_Exokrines-Pankreaskarzinom_2022.pdf

                    Deutsches Krebsforschungszentrum

                    • https://www.krebsinformationsdienst.de/bauchspeicheldruesenkrebs
                    • https://www.krebsinformationsdienst.de/untersuchungen-bei-krebs/molekulare-diagnostik/biomarker-und-tumormarker-beispiele

                    Deutsche Krebshilfe

                    • https://www.krebshilfe.de/informieren/ueber-krebs/krebsarten/bauchspeicheldruesenkrebs/

                    Deutsche Krebsgesellschaft

                    • https://www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/bauspeicheldruesenkrebs.html
                    • https://www.krebsgesellschaft.de/deutsche-krebsgesellschaft-wtrl/willkommen/aktuelle-pressemitteilung/pressemitteilungen-2024/pressemittelung-s3-leitlinie-zum-pa.html

                    Packungsbeilage

                    • https://das.docmorris.de/catalog/leaflets/16045430-beipackzettel-rx.pdf

                    Robert Koch-Institut

                    • https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Bauchspeicheldruesenkrebs/bauchspeicheldruesenkrebs_node.html
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