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                    Junge Frau besiegt den Krebs und läutet eine Glocke
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                    ² Allgemeine Gutscheinbedingungen: Soweit sich aus besonderen Bedingungen der jeweiligen Werbeaktion nichts Abweichendes ergibt, gilt für die Einlösung von Gutscheinen, Preisvorteilscodes und anderen insoweit gewährten Vorteilen (zusammen „Gutscheine“) Folgendes: Gutscheine sind ausschließlich im Rahmen von Bestellungen in unserem Online-Shop DocMorris.de und unserer DocMorris App, einmalig und nur im ausgelobten Aktionszeitraum einlösbar. Pro Kundenkonto ist pro Werbeaktion nur ein Gutscheincode einlösbar. Der Wert des im Bestellprozess eingegebenen Gutschein(code)s wird automatisch vom Rechnungsbetrag abgezogen. Einlösbar für unser Gesamtsortiment rezeptfreier Produkte inklusive reduzierter Ware. Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionen oder Preisvorteilen, z.B. Sonderpreisen, die exklusiv über Dritte ausgelobt werden. Bei Eingabe eines Gutschein(code)s kann ein höherer Preis als der Sonderpreis zu Grunde gelegt werden. Ein den Rechnungsbetrag übersteigender Gutscheinwert verfällt. Die Auszahlung des Gutscheinwerts ist ausgeschlossen. Nicht einlösbar bei Sammelbestellungen. Für die Prüfung der Gültigkeit des Gutscheins müssen Sie sich in Ihr Kundenkonto einloggen.

                    ³ Dieser Preis gilt für die Auswahl Kassenrezept inkl. Zuzahlung.

                    *UVP = Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers; * AVP = Der für den Fall der Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse (KK) vom pharmazeutischen Unternehmer zum Zwecke der Abrechnung der Apotheken mit den Krankenkassen gegenüber der Informationsstelle für Arzneispezialitäten GmbH (IFA) angegebene einheitliche Produkt-Abgabepreis im Sinne des § 78 Abs. 3 S. 1, 2. HS AMG, der von der KK im Ausnahmefall der Erstattung abzüglich 5 % an die Apotheke ausgezahlt wird.

                    **Gilt für alle gültigen E-Rezepte, die im Zeitraum von Montag bis Donnerstag bis 20 Uhr und Freitag bis 13 Uhr digital bei uns eingehen. E-Rezepte die Freitag nach 13:00 eingehen, werden am Montag zugestellt. E-Rezepte die zwischen Samstag 00:00 Uhr und Sonntag 24:00 Uhr eingehen, werden am Dienstag zugestellt. Von der Lieferung am nächsten Tag ausgenommen sind spezielle Rezepturen, Medikamente oder von einem Rahmenvertrag der Krankenkasse des Patienten vorgesehene Austausch-Medikamente, die aufgrund von Lieferengpässen nicht verfügbar sind, zu kühlende Medikamente, sowie Rezepte, die eine pharmazeutische Klärung mit Ihnen oder Ihrem Arzt erfordern oder die aus pharmazeutischen Gründen nicht beliefert werden dürfen. Für die pharmazeutische Klärung ist die Angabe Ihrer Telefonnummer notwendig. Um Ihnen die schnellstmögliche Lieferung Ihrer rezeptpflichtigen Artikel anbieten zu können, kann es in Ausnahmefällen zu einem nachträglichen Austausch des Versanddienstleisters kommen. Die Lieferung am nächsten Tag gilt nicht für Bestellungen, bei denen eine Packstation als Lieferadresse angegeben wurde. Sofern der Tag oder der nächste Tag nach Ihrer Bestellung ein Feiertag in NRW und / oder ein Feiertag an Ihrem Wohnort ist, erfolgt die Lieferung am ersten Werktag, der kein Feiertag mehr ist. In Fällen höherer Gewalt erfolgt die Lieferung ebenfalls erst an dem Werktag, der keine Feiertag ist, der auf das Ende des Ereignisses höherer Gewalt folgt.

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                    Zusammenfassung

                    Monoklonale Antikörper werden bei vielen Krebsarten wie Brustkrebs, Blutkrebs (Leukämie), Darmkrebs, Lungenkrebs, Hautkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt.

                    Da die Antikörper alle schnell wachsenden Zellen angreifen, wirken Antikörpertherapien gezielt auf bestimmte Strukturen von Tumorzellen. Dadurch können sie das Immunsystem aktivieren oder wichtige Signale blockieren. In diesem Artikel erfahren Sie, was monoklonale Antikörper sind, wie sie wirken und bei welchen Erkrankungen sie eingesetzt werden.

                    Unsere Informationen können einen ersten Überblick über die Erkrankung verschaffen, aber keineswegs die Beratung durch einen Arzt oder eine Ärztin ersetzen. Vereinbaren Sie bei Unsicherheiten oder einem Verdacht bitte immer einen Termin in Ihrer Arztpraxis.

                    Antikörpertherapie: Was sind monoklonale Antikörper und wie wirken sie?

                    Eine Antikörpertherapie ist eine medizinische Behandlungsform, bei der gezielt hergestellte Antikörper eingesetzt werden, um bestimmte Krankheiten zu bekämpfen – insbesondere Krebs. Allerdings sind Antikörpertherapien nicht für alle Krebsarten geeignet, oft sind auch Biomarker-Tests erforderlich sind (z. B. HER2-Status bei Brustkrebs).

                    Was sind Antikörper?

                    Antikörper sind Eiweißmoleküle (Proteine), die vom menschlichen Immunsystem gebildet werden, um Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder auch veränderte Körperzellen – etwa Tumorzellen – gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Sie gehören zur Gruppe der Immunglobuline und sind ein zentraler Bestandteil der körpereigenen Abwehr.
                    Jeder Antikörper ist auf ein bestimmtes Ziel, ein sogenanntes Antigen, spezialisiert. Dieses Antigen kann ein Fremdstoff sein, den der Körper als Bedrohung identifiziert. Die Bindung zwischen Antikörper und Antigen funktioniert nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ – der Antikörper passt exakt zu seinem Ziel.

                    Sobald ein Antikörper ein Antigen erkennt und bindet, kann er verschiedene Reaktionen auslösen:

                    • Neutralisierung des Erregers
                    • Markierung für andere Immunzellen
                    • Aktivierung weiterer körpereigener Abwehrmechanismen zur Zerstörung des Erregers

                    Monoklonale Antikörper in der Krebstherapie

                    In der modernen Medizin werden Antikörper gezielt im Labor hergestellt und kommen unter anderem in der Krebstherapie zum Einsatz. Bedeutend sind dabei die sogenannten monoklonalen Antikörper. Diese stammen aus einer einzigen Zelllinie und sind daher identisch aufgebaut. Von daher erkennen sie alle sie gleiche Zielstruktur.

                    Ihre Hauptfunktion besteht darin, spezifische Zielstrukturen – sogenannte Tumorantigene – auf der Oberfläche von Krebszellen zu erkennen und zu binden. Ein Tumorantigen ist ein Eiweiß, das von Tumorzellen gebildet wird, aber nicht (oder kaum) von gesunden Körperzellen. Durch die Bindung an die Tumorantigene können sie:

                    • das Wachstum der Tumorzellen hemmen,
                    • das Immunsystem aktivieren, um die Krebszellen gezielt zu zerstören,
                    • oder als Transportmittel für Medikamente dienen, die direkt in die Krebszellen eingeschleust werden

                    Wirkstoffnamen von monoklonalen Antikörpern enden häufig auf „…mab“ (z. B. Trastuzumab).

                    Wie wirken Antikörper in der Krebstherapie?

                    Je nach Zielstruktur wirken monoklonale Antikörper unterschiedlich gegen Krebs – entweder als Immuntherapie oder als zielgerichtete Krebstherapie.

                    Lesen Sie mehr zur zielgerichteten Krebstherapie in unseren Artikel.

                    Immuntherapie mit monoklonalen Antikörpern: Checkpoint-Inhibitoren

                    Bei der Immuntherapie gegen Krebs aktivieren monoklonale Antikörper gezielt das körpereigene Immunsystem, um Tumorzellen zu bekämpfen. Sie binden an bestimmte Strukturen auf Krebszellen und lösen eine Immunantwort aus.

                    Checkpoint-Inhibitoren sind eine moderne Form der Krebsbehandlung, die das körpereigene Immunsystem dabei unterstützt, Krebszellen besser zu erkennen und zu bekämpfen. Normalerweise besitzt unser Immunsystem sogenannte „Checkpoints“. Das sind Kontrollstellen, die verhindern, dass das Immunsystem gesunde Zellen angreift. Diese Checkpoints funktionieren wie Bremsen.

                    Krebszellen sind trickreich: Sie nutzen diese Checkpoints aus, um sich zu tarnen. Sie senden Signale aus, die den Immunzellen, genauer gesagt den T-Zellen, die eigentlich die Tumorzellen bekämpfen sollten, vorgaukeln, dass sie harmlos sind. Dadurch bleibt die Immunabwehr passiv, und der Tumor kann weiterwachsen.

                    Hier kommen die Checkpoint-Inhibitoren ins Spiel: Sie richten sich gegen bestimmte Eiweiße wie PD-1, PD-L1 oder CTLA-4 und blockieren so die „Bremssignale“ der Krebszellen. Das bedeutet: Die Medikamente verhindern, dass die Krebszellen die Immunzellen ausschalten. Die Immunzellen werden dadurch wieder aktiv und greifen die Tumorzellen an. Man kann sich das vorstellen wie das Lösen einer Handbremse – plötzlich kann das Immunsystem wieder losfahren und seine Arbeit tun.

                    Allerdings ist die Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren nicht für jeden geeignet und wirkt nicht bei allen gleich gut. Für viele Checkpoint-Inhibitoren ist ein positiver Nachweis von Biomarkern wie PD-L1 oder Mikrosatelliteninstabilität erforderlich, um die Wirksamkeit zu prognostizieren. Auch eine gute körperliche Verfassung ist Voraussetzung.

                    Die Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren kann Nebenwirkungen haben, weil das Immunsystem durch die gelöste Bremse manchmal auch gesunde Zellen angreift. Das kann zu Entzündungen in verschiedenen Organen führen – etwa in der Haut, im Darm oder in der Schilddrüse.

                    Checkpoint-Inhibitoren werden bei verschiedenen Krebsarten eingesetzt, oft in fortgeschrittenem oder metastasiertem Stadium, zum Beispiel beim Lungenkrebs, Melanom, Nierenzellkarzinom, Blasenkrebs oder Hodgkin-Lymphom. Die Behandlung erfolgt meist als Infusion und wird in spezialisierten Zentren durchgeführt.

                    Beispiele für Checkpoint-Inhibitoren:

                    • Nivolumab (Opdivo®) blockiert den Immun-Checkpoint PD-1 auf T-Zellen. Es wird unter anderem bei Lungenkrebs, Melanom, Nierenzellkarzinom, Blasenkrebs und Speiseröhrenkrebs eingesetzt.
                    • Pembrolizumab (Keytruda®) ist ein PD-1-Inhibitor, der die T-Zellen aktiviert. Er wird unter anderem bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, Melanom, Kopf-Hals-Tumoren, Blasenkrebs und Gebärmutterhalskrebs eingesetzt - oft auch als Erstlinientherapie, wenn bestimmte Biomarker wie PD-L1 stark ausgeprägt sind. Keytruda ist das Medikament, mit dem weltweit 2024 der höchste Umsatz erzielt wurde.
                    • Ipilimumab (Yervoy®) blockiert den Checkpoint CTLA-4, der ebenfalls die T-Zell-Aktivität hemmt. Einsatz findet er vor allem bei fortgeschrittenem Melanom und in Kombination mit Nivolumab bei anderen Krebsarten.

                    Häufige Nebenwirkungen von Checkpoint-Inhibitoren

                    Checkpoint-Inhibitoren können das Immunsystem überaktivieren und dadurch Entzündungen in Organen wie Haut, Darm, Lunge, Leber oder Schilddrüse auslösen. Häufige Nebenwirkungen sind Hautausschläge, Durchfall, Husten, Atemprobleme, Müdigkeit und hormonelle Störungen. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt während der Behandlung über alle Nebenwirkungen informieren. Er kann Ihnen weitere Arzneimittel geben, um schwerere Komplikationen zu verhindern und Ihre Beschwerden zu lindern.

                    Zielgerichtete Therapie mit Antikörpern

                    In der zielgerichteten Krebstherapie blockieren Antikörper spezifische Signalwege, die für das Wachstum und die Ausbreitung von Tumorzellen verantwortlich sind.

                    Krebszellen zeichnen sich oft dadurch aus, dass sie bestimmte Wachstumsfaktoren in übermäßiger Menge produzieren oder besonders viele Rezeptoren auf ihrer Oberfläche tragen. Diese Rezeptoren, beispielsweise EGFR oder HER2, wirken wie Schalter, die bei Aktivierung eine Signalkette auslösen, die zur Zellteilung führt. Monoklonale Antikörper können diese Schalter blockieren, indem sie sich gezielt an die Rezeptoren binden und deren Aktivierung verhindern.

                    Andere Antikörper, sogenannte Angiogenesehemmer, blockieren den Wachstumsfaktor (VEGF), der eine zentrale Rolle bei der Bildung neuer Blutgefäße spielt. Dadurch wird der Tumor sozusagen „ausgehungert“.

                    Beispiele:

                    Ein Beispiel ist Trastuzumab (Herceptin). Dieser Antikörper richtet sich gezielt gegen den HER2-Rezeptor (Human Epidermal Growth Factor Receptor 2), der bei etwa 20–30 % der Brustkrebspatientinnen übermäßig auf den Tumorzellen vorhanden ist.

                    HER2 ist ein Wachstumsfaktor-Rezeptor, der normalerweise an der Regulation von Zellteilung beteiligt ist. Wenn dieser Rezeptor jedoch überaktiv ist, wie bei HER2-positivem Brustkrebs, sendet er ständig Signale, die die Krebszellen zur Teilung und zum Wachstum anregen. Das führt zu einem besonders aggressiven Tumorverhalten.

                    Trastuzumab bindet spezifisch an den HER2-Rezeptor und blockiert ihn. Dadurch wird die Weiterleitung der Wachstumssignale unterbrochen. Zusätzlich markiert der Antikörper die Krebszellen für das Immunsystem, sodass diese gezielt zerstört werden können. Die Wirkung ist also zweifach: Signalblockade und Immunaktivierung.

                    Die Therapie mit Trastuzumab kann mit Chemotherapie kombiniert werden. Sie hat die Prognose für HER2-positive Brustkrebspatientinnen deutlich verbessert und ist heute ein fester Bestandteil der internationalen Leitlinien. sowohl in der Frühphase als auch bei fortgeschrittenem Brustkrebs. Auch bei HER2-positivem Magenkrebs wird Trastuzumab eingesetzt.

                    Vor Beginn der Therapie ist eine molekulare Diagnostik notwendig, um den HER2-Status des Tumors zu bestimmen. Nur bei positivem Befund ist Trastuzumab wirksam, ein klassisches Beispiel für personalisierte Medizin.

                    Ein weiteres Beispiel ist Cetuximab (Erbitux), das bei Darmkrebs und bei Krebsgeschwüren im Kopf- und Halsbereich eingesetzt wird. Es bindet an den EGFR und verhindert, dass der natürliche Wachstumsfaktor diesen Rezeptor aktivieren kann. Dadurch wird die Weiterleitung des Wachstumssignals unterbrochen, was das Tumorwachstum hemmt. Cetuximab wirkt nur bei Tumoren vom RAS-Wildtyp, daher ist vor der Therapie ein RAS-Mutationstest erforderlich.

                    Bevacizumab (Avastim) ist ein Angiogenesehemmer, der gezielt den vaskulären endothelialen Wachstumsfaktor (VEGF) blockiert – ein Signalprotein, das eine zentrale Rolle bei der Bildung neuer Blutgefäße spielt. Diese Blutgefäße sind für Tumoren lebenswichtig, denn sie versorgen die Krebszellen mit Sauerstoff und Nährstoffen, die sie für ihr Wachstum und ihre Ausbreitung benötigen.

                    Normalerweise wird VEGF vom Körper produziert, um bei Bedarf neue Blutgefäße zu bilden – etwa bei der Wundheilung. Tumoren nutzen diesen Mechanismus jedoch aus: Sie schütten große Mengen VEGF aus, um sich selbst ein dichtes Netz aus Blutgefäßen zu schaffen. Dieser Vorgang wird als Tumorangiogenese bezeichnet.

                    Bevacizumab bindet spezifisch an VEGF und verhindert, dass dieser an seine Rezeptoren auf den Endothelzellen der Blutgefäße andocken kann. Dadurch wird die Signalweiterleitung unterbrochen, und die Bildung neuer Blutgefäße bleibt aus. Bestehende Gefäße können sich sogar zurückbilden. Das hat zwei wichtige Effekte. Zum einen wird der Tumor schlechter mit Nährstoffen versorgt, was sein Wachstum verlangsamt oder sogar stoppt. Zum anderen kann sich die Wirkung anderer Therapien verbessern und z. B. eine Chemotherapie kann besser in das Tumorgewebe eindringen.

                    Bevacizumab wird bei verschiedenen Krebsarten eingesetzt, darunter Darmkrebs, Lungenkrebs, Nierenkrebs und Hirntumoren. Es wird als Infusion verabreicht und oft mit anderen Medikamenten, wie zum Beispiel Chemotherapie kombiniert.

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                    Sicherheit bei Ihren Medikamenten

                    Online-Wechselwirkungscheck & Medikationsberatung

                    Mit unserem einfachen Online-Wechselwirkungscheck können Sie prüfen, ob sich Ihre Krebsmedikamente mit weiteren Medikamenten oder Produkten vertragen. Sollten Sie z.B. weitere Medikamente wegen anderer Erkrankungen, gegen Nebenwirkungen o.Ä. nehmen, lohnt es sich, dies einmal zu überprüfen.

                    Wir bieten Ihnen außerdem kostenfrei eine Medikationsberatung bei oraler Tumortherapie an. Gemeinsam mit unseren Apothekerinnen und Apothekern gehen Sie Ihre Medikamente durch und werden u.A. zu Wechselwirkungen, Verträglichkeit oder Anwendungshinweisen beraten und können ggf. auftretende Herausforderungen bei der Therapie gemeinsam besprechen.

                    Zum Wechselwirkungscheck

                    Bispezifische Antikörper:

                    Bispezifische Antikörper sind eine neue Klasse von Medikamenten. Diese Eiweiße besitzen zwei unterschiedliche Bindungsstellen für zwei verschiedene Antigene:

                    • Die eine erkennt ein typisches Merkmal auf der Oberfläche von Tumorzellen. Welches Antigen erkannt wird, hängt von der jeweiligen Krebsart ab.
                    • Die andere bindet an Immunzellen – meist T-Zellen, genauer gesagt an deren Oberflächenprotein CD3 – und aktiviert sie dadurch.

                    Diese Antikörper werden als T-Zell-Engager bezeichnet. Sie lenken die Immunzellen direkt zu den Krebszellen, sodass diese gezielt zerstört werden können.

                    Beispiele:

                    • Blinatumomab (Blincyto): Ein seit 2015 zugelassener BiTE®-Antikörper (Bi-specific T-cell engager) zur Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL). Er verbindet CD19-positive Leukämiezellen mit CD3 auf T-Zellen.
                    • Glofitamab (Columvi): Eingesetzt bei rezidiviertem oder refraktärem diffus großzelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL). Es richtet sich gegen CD20 auf B-Zellen und CD3 auf T-Zellen. Zulassung: 2023.
                    • Epcoritamab (Tepkinly): Ebenfalls für DLBCL zugelassen. Im Gegensatz zu Glofitamab wird es subkutan verabreicht. Es zeigt hohe Ansprechraten und ist besonders für Patienten geeignet, die bereits mehrere Therapien hinter sich haben.

                    Antikörper-Wirkstoff-Konjugate

                    Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) sind Medikamente, die einen monoklonalen Antikörper mit einem zellschädigenden Wirkstoff kombinieren. Der Antikörper dient als „Transportmittel“ und erkennt gezielt ein Merkmal auf der Oberfläche von Krebszellen. Nach Bindung wird das Zellgift in die Zelle aufgenommen, wo der Wirkstoff freigesetzt wird und die Zelle dadurch zerstört. Dadurch wird die Wirkung auf gesunde Zellen minimiert. Sie kombinieren die Selektivität der Antikörpertherapie mit der Wirksamkeit klassischer Chemotherapeutika.

                    Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADC) sind moderne zielgerichtete Therapien, bei denen ein monoklonaler Antikörper gezielt einen Tumor erkennt und einen Zellgift-Wirkstoff direkt zur Krebszelle bringt. Sie werden in der Krebstherapie erfolgreich eingesetzt, zum Beispiel bei:

                    • Brustkrebs:
                      Trastuzumab emtansin (Kadcyla)
                      Trastuzumab Deruxtecan (Enhertu®) – auch bei HER2-low Brustkrebs zugelassen
                    • Hodgkin-Lymphom:
                      Brentuximab Vedotin (Adcetris®)
                    • Akute myeloische Leukämie (AML):
                      Gemtuzumab Ozogamicin (Mylotarg®) – das erste zugelassene Antikörper-Wirkstoff-Konjugat, seit 2000 im Einsatz
                    • Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs:
                      Mirvetuximab Soravtansin (Elahere®) – eines der neuesten Medikamente, seit Ende 2024 zugelassen für FRα-positive Tumore

                    Radioimmuntherapie mit Antikörper-Radiokonjugaten: Präzise Strahlung gegen Krebs

                    Nicht nur Chemotherapeutika, sondern auch radioaktive Substanzen können an monoklonale Antikörper gekoppelt werden. Die Radioimmuntherapie (RIT) ist eine spezielle Form der Krebstherapie, bei der diese radioaktiven Substanzen gezielt über Antikörper zu Tumorzellen transportiert werden.

                    Dabei wird ein monoklonaler Antikörper über ein spezielles Verbindungsmolekül mit einem Radioisotop gekoppelt. Der Antikörper erkennt tumorspezifische Oberflächenstrukturen und bringt das Radioisotop direkt zur Krebszelle. Die Strahlung entfaltet ihre Wirkung in unmittelbarer Nähe zur Zielzelle, wodurch gesundes Gewebe weitgehend geschont wird. Es handelt sich um eine Art „Strahlentherapie von innen“.

                    In Deutschland gibt es derzeit kein zugelassenes Radioimmuntherapeutikum mehr. Klinische Studien laufen aber für hämatologische Erkrankungen und auch für solide Tumoren.

                    Wann werden Antikörper eingesetzt?

                    Voraussetzung für den Einsatz von Antikörpern ist in der Regel das Vorhandensein entsprechender „Andockstellen“. Diese müssen vor der Therapie durch molekulare Diagnostik nachgewiesen werden. Die genetischen und biologischen Eigenschaften eines Tumors werden genau untersucht, um die bestmögliche, individuell zugeschnittene Behandlung zu ermöglichen.

                    Dabei wird Tumorgewebe – meist aus einer Biopsie oder Operation – im Labor analysiert. Ziel ist es, sogenannte Biomarker oder genetische Veränderungen zu identifizieren, die für das Wachstum und die Ausbreitung der Krebszellen verantwortlich sind. Solche Marker können z. B. bestimmte Rezeptoren auf der Zelloberfläche (wie HER2 oder EGRF), Mutationen in Genen (wie KRAS, BRAF oder ALK) oder Veränderungen in Signalwegen sein.

                    Die Ergebnisse werden oft in einem sogenannten molekularen Tumorboard besprochen – einem interdisziplinären Expertengremium, das Therapieempfehlungen auf Basis der Befunde ausspricht.

                    Bei welchen Krebsarten werden Antikörper eingesetzt?

                    Brustkrebs (HER2-positiv): Trastuzumab, Pertuzumab, blockieren beide den HER2-Rezeptor, aber an verschiedenen Stellen

                    Darmkrebs (Kolorektales Karzinom): Cetuximab, Panitumimab, beiden hemmen den EGRF-Rezeptor

                    Lungenkrebs (nicht-kleinzellig): Nivolumab (Checkpoint-Inhibitor), Atezolizumab (Bindet PD-L1, aktiviert T-Zellen gegen den Tumor)

                    Melanom (schwarzer Hautkrebs): Ipilimumab (hemmt CTLA-4, aktiviert T-Zellen), Nivolumab (PD-1-Hemmer, oft in Kombination mit Ipilimumab)

                    Leukämie (z. B. ALL): Blinatumomab (T-Zell-Engager gegen CD19), Inotuzumab Ozogamicin (Antikörper-Wirkstoff-Konjugat gegen CD22)

                    Lymphome (z. B. DLBCL): Rituximab (bindet CD20 auf B-Zellen), Glofitamab (Bispezifischer Antikörper gegen CD20 und CD3)

                    Magenkrebs (HER2-positiv): Trastuzumab (Standardtherapie bei HER2-Überexpression)

                    Multiples Myelom: Daratumumab (bindet CD38 auf Myelomzellen), Teclistamab (T-Zell-Engager gegen BCMA)

                    Blasenkrebs: Atezolizumab (Immuncheckpoint-Inhibitor gegen PD-L1), Enfortumab Vedotin (Antikörper-Wirkstoff-Konjugat gegen Nectin-4)

                    Antikörpertherapie - nicht nur bei Krebs

                    Monoklonale Antikörper werden nicht nur in der Krebstherapie eingesetzt, sondern auch bei vielen anderen Erkrankungen. Dazu zählen chronisch-entzündliche und autoimmune Krankheiten wie Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose, Asthma, Psoriasis (Schuppenflechte), Systemischer Lupus erythematodes, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

                    Während der Corona-Pandemie wurden monoklonale Antikörper ebenfalls eingesetzt, um das Risiko schwerer Verläufe zu senken. Mittlerweile werden sie jedoch kaum noch verwendet, da viele Virusvarianten dagegen resistent sind.

                    Nebenwirkungen monoklonaler Antikörper

                    Monoklonale Antikörper wirken gezielt gegen bestimmte Merkmale von Krebszellen. Dennoch können Nebenwirkungen auftreten, weil z.B. manche Zielstrukturen auch auf gesunden Zellen vorkommen. Die Art und Schwere der Nebenwirkungen hängt stark vom jeweiligen Antikörper, seinem Wirkmechanismus und dem betroffenen Organsystem ab.

                    Ein Beispiel ist der HER2-Rezeptor, den Trastuzumab blockiert. HER2 ist bei bestimmten Krebsarten stark aktiv, kommt aber auch in geringerem Maß im Herzgewebe vor. Deshalb kann Trastuzumab in seltenen Fällen Herzfunktionsstörungen verursachen, weshalb regelmäßige kardiologische Kontrollen empfohlen werden.

                    Antikörper wie Bevacizumab, die VEGF hemmen, beeinflussen die Bildung neuer Blutgefäße. Das bremst das Tumorwachstum, kann aber die Wundheilung verzögern oder zu Bluthochdruck führen. In manchen Fällen treten auch Blutungen, Lochbildungen im Darm oder Thrombosen auf.

                    Immuncheckpoint-Inhibitoren wie Nivolumab oder Pembrolizumab aktivieren das Immunsystem, damit es Krebszellen bekämpft. Dabei kann es jedoch auch gesunde Zellen angreifen. Solche Autoimmunreaktionen führen zu Entzündungen der Haut, des Darms, der Schilddrüse oder der Lunge.

                    Da monoklonale Antikörper körperfremde Eiweiße sind, können zudem Infusionsreaktionen auftreten – etwa Fieber, Schüttelfrost, Hautausschlag oder Atemnot. Diese Reaktionen zeigen sich meist während oder kurz nach der Infusion und werden ärztlich überwacht.

                    Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, Hautausschläge oder Juckreiz. Bei bestimmten Antikörpern kann das Risiko für Infektionen steigen, insbesondere bei Therapien, die B-Zellen angreifen. Bei Immuntherapien sind zudem hormonelle Störungen wie Schilddrüsenunterfunktion oder Nebennierenprobleme sowie Gelenkentzündungen möglich.

                    Wie werden monoklonale Antikörper hergestellt?

                    Antikörper sind Eiweiße - sehr große Moleküle, die aus etwa 25 000 einzelnen Atomen bestehen. Zum Vergleich: Einfache Schmerzmittelmoleküle bestehen aus etwa 20 Atomen.

                    Die Herstellung von Antikörpermedikamenten ist ein sehr komplexer biotechnologischer Prozess, der in lebenden Zellen erfolgt. In der Biotechnologie werden häufig die Zellen des chinesischen Hamsters (CHO-Zellen) eingesetzt, die ursprünglich aus den Eierstöcken der Tiere stammen. Zunächst wird diesen Zellen ein genetischer Bauplan für den gewünschten Antikörper gegeben. Die Zellen produzieren daraufhin den Antikörper. Sie werden in großen Bioreaktoren kultiviert, die mit speziellen Nährlösungen versorgt werden. Nach der Produktion wird der Antikörper aus der Zellkulturflüssigkeit isoliert und aufwendig gereinigt, um ein hochreines Medikament zu erhalten. Dabei sind zahlreiche Tests notwendig, um Reinheit, Wirksamkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Vom ersten Schritt bis zum fertigen Medikament dauert der Prozess oft mehrere Monate.

                    Wie werden monoklonale Antikörper verabreicht?

                    Monoklonale Antikörper werden meist intravenös als Infusion verabreicht, also direkt in eine Vene. Die Dauer kann je nach Wirkstoff und Dosierung zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden liegen. Bei der ersten Gabe dauert die Infusion oft länger, um mögliche Nebenwirkungen zu überwachen.

                    Einige Antikörper, wie Epcoritamab, werden subkutan injiziert – also unter die Haut, in der Regel in den Oberschenkel oder die Bauchdecke. Diese Form ist für Patientinnen und Patienten oft angenehmer. Trastuzumab kann sowohl als Injektion als auch als Infusion verabreicht werden.

                    Die Verabreichung erfolgt in festen Intervallen, z. B. wöchentlich oder alle drei Wochen, abhängig von der Erkrankung und dem Medikament. Vor der Gabe ist bei manchen Wirkstoffen eine Vormedikation (z. B. Antihistaminika, Kortikosteroide) erforderlich, um Infusionsreaktionen zu vermeiden.

                    Die Dauer der Anwendung von Antikörpertherapien hängt stark von der Erkrankung, dem Therapieansprechen und dem verwendeten Antikörper ab. In der Onkologie werden monoklonale Antikörper häufig über mehrere Monate bis Jahre verabreicht, oft solange die Therapie wirkt und verträglich ist.

                    Was sind Biosimilars?

                    Biosimilars sind Nachahmerprodukte von bereits zugelassenen monoklonalen Antikörpern, deren Patentschutz abgelaufen ist. Sie ähneln dem Original in Struktur, Wirkung und Sicherheit, sind aber nicht völlig identisch. In der Krebstherapie werden Biosimilars z. B. zu Trastuzumab, Rituximab oder Bevacizumab eingesetzt. Sie ermöglichen eine kostengünstigere Versorgung, ohne die Wirksamkeit zu beeinträchtigen. Vor der Zulassung müssen Biosimilars umfangreiche Vergleichsstudien durchlaufen, um ihre therapeutische Gleichwertigkeit zu bestätigen.

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                    Emotionale Begleitung in der Krebsbehandlung

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                    Mehr über die Autorin Birgit Hartel

                    Diesen Artikel verfasste unsere Apothekerin Birgit Hartel.

                    Birgit Hartel ist Apothekerin und als Pharmazeutin bei DocMorris tätig. Sie ist besonders interessiert an den Themenbereichen Diabetes und Onkologie. Ihr Herzensanliegen ist es, komplexe Therapien verständlich zu machen und Menschen in belastenden Situationen mit verlässlichen Informationen zur Seite zu stehen.

                    Stand: 17.11.2025

                    DocMorris Ratgeber Krebs

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                    • Krebspatientin in psychoonkologischer Betreuung

                      Psychologische Begleitung in der Krebstherapie

                      Die Psychoonkologie bietet professionelle Unterstützung ab der Diagnose, während und nach der Therapie. Sie sind nicht alleine!

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                    • Eine junge Frau füllt Anträge für die häusliche Pflege aus

                      Praktische Tipps

                      Checkliste bei einem plötzlichen Pflegefall

                      Die Checkliste zum plötzlichen Pflegefall hilft Ihnen den Überblick zu behalten

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                    • Junge Frau hilft einem älteren Mann einen Pflegegrad zu beantragen

                      Praktische Tipps

                      Schritt-für-Schritt: Pflegegrad beantragen

                      Pflegegrade beantragen: Schritt-für-Schritt-Leitfaden für Sie und Ihre Familie

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                    • Junge Frau mit Darmkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Darmkrebs

                      Ab wann macht eine Darmkrebs-Vorsorge zur Früherkennung bei Ihnen Sinn und wie wird Darmkrebs behandelt.

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                    • Frau halt deutliche Schmerzen wegen Magenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Magenkrebs

                      Magenkrebs kann Beschwerden auslösen, die auch auf viele andere Magenverstimmungen passen - informieren Sie sich umfassend.

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                    • Mann mit Lungenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Lungenkrebs

                      Lungenkrebs kommt relativ häufig vor und verursacht häufig lange keine Beschwerden. Lernen Sie mehr zur Früherkrennung.

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                    • Rauchentwöhnung für eine junge Frau die eine Zigarette zerbricht

                      Wohlfühlen und Fitness

                      Mit dem Rauchen aufhören - aber wie?

                      Welche Vorteile bringt ein rauchfreies Leben und welche Strategien unterstützen Sie auf dem Weg dorthin.

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                    • Vater spricht mit junger Tochter über Gebärmutterhalskrebs

                      Krebserkrankungen

                      Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

                      Mehr zu Ursachen, Früherkennung, Behandlungsmethoden und Prävention - bereits ab dem Teenageralter.

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                    • Mittelalter Mann recherchiert über Hodenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Hodenkrebs

                      Früherkennung ist bei Hodenkrebs besonders wichtig! Erfahren Sie, wie Sie Veränderungen erkennen können.

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                    • Junge Frau mit Brustkrebs mit der Familie

                      Krebserkrankungen

                      Brustkrebs

                      Unser Artikel gibt einen Überblick über Behandlungsmethoden und Hilfsangebote.

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                    • Untersuchung von schwarzem Hautkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Schwarzer Hautkrebs

                      Wie erkennen Sie schwarzen Hautkrebs nach dem ABCDE-Schema und wie wird er behandelt?

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                    • Weißer Hautkrebs wird untersucht

                      Hauterkrankungen

                      Weißer Hautkrebs

                      Weißer Hautkrebs kommt deutlich häufiger vor als schwarzer. Er ist in Deutschland die am häufigsten vorkommende Krebsart.

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                    • Erfolgreich absolviertes Pflegegutachten

                      Hilfreiches Wissen

                      Pflegegutachten des medizinischen Dienstes

                      Wie läuft das Pflegegutachten für einen Pflegegrad ab? Erfahren Sie, welche Kriterien der medizinische Dienst prüft

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                    • Frau unterstützt ihren Mann mit Prostatakrebs

                      Krebserkrankungen

                      Prostatakrebs

                      Erfahren Sie mehr über Prostatakrebs - eine Krebserkrankungen bei der Früherkennung sehr gute Heilungschancen ermöglicht.

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                    • Frau besiegt Speiseröhrenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom)

                      Speiseröhrenkrebs ist selten und zeigt sich im Frühstadium durch Schluckbeschwerden. Erfahren Sie mehr über diese Krebsart.

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                    • Junge Frau bespricht mit Arzt Therapie bei Lymphdrüsenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Lymphdrüsenkrebs

                      Diese Krebsart ist sehr selten, es gibt allerdings keine Vorsorge bei Lymphdrüsenkrebs - informieren Sie sich umfassend.

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                    • Mann unterstützt seine Frau mit Knochenkrebs

                      Krebserkrankungen

                      Knochenkrebs

                      Knochenkrebs gehört zu den seltenen Krebsarten: Entdecken Sie Ursachen, Symptome und innovative Behandlungsoptionen.

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                    DocMorris Ratgeber Onkologie

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                    Eine Krebserkrankung bringt viele Herausforderungen mit sich – medizinisch, emotional und im Alltag. In unserem Ratgeber möchten wir Sie mit fundierten Informationen rund um Krebs und Onkologie unterstützen.

                    Was Sie bei uns finden:

                    • Verständliche Artikel zu verschiedenen Krebsarten
                    • Hilfreiche Hinweise zur Medikamenteneinnahme und -verträglichkeit
                    • Services zur sicheren Rezeptabwicklung bei onkologischen Therapien
                    • Pharmazeutische Beratung, z. B. zum Thema Wechselwirkungen
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                    Häufig gestellte Fragen zur Antikörpertherapie

                    Monoklonale Antikörper (mAK) sind künstlich hergestellte Antikörper, die alle identisch sind und sich gegen ein ganz bestimmtes Zielmolekül (Antigen) richten.

                    Sie erkennen und binden ein spezifisches Antigen, z. B. auf der Oberfläche von Krebszellen, Viren oder Bakterien. Nach der Bindung können sie:

                    • das Ziel blockieren (z. B. einen Rezeptor, der für das Tumorwachstum wichtig ist),
                    • das Immunsystem aktivieren, um die markierte Zelle zu zerstören,
                    • oder Wirkstoffe gezielt einschleusen (z. B. Zytostatika oder radioaktive Substanzen).

                    Sie werden in der Therapie u. a. bei Krebs, Autoimmunerkrankungen und Infektionen eingesetzt.

                    Nein, monoklonale Antikörper sind keine Chemotherapie.

                    Chemotherapie wirkt unspezifisch gegen alle schnell wachsenden Zellen (z. B. Krebszellen, aber auch Haarwurzel- oder Schleimhautzellen). Monoklonale Antikörper gehören zu den zielgerichteten Therapien oder Immuntherapien. Sie binden an ein bestimmtes Merkmal (Antigen) auf Tumorzellen und blockieren Signalwege oder aktivieren das Immunsystem, um die Krebszellen gezielt zu bekämpfen.

                    Allerdings können Antikörper mit Chemotherapeutika kombiniert werden oder sogar als Träger für Zytostatika dienen (Antikörper-Wirkstoff-Konjugate)

                    Monoklonale Antikörper sind biotechnologisch hergestellte Eiweißstoffe, die gezielt an bestimmte Strukturen im Körper binden. Sie werden vor allem in der Krebstherapie, bei Autoimmunerkrankungen wie Rheuma oder Morbus Crohn sowie bei Infektionen wie COVID-19 eingesetzt. Ihr Vorteil: Sie wirken zielgerichtet und schonen gesunde Zellen im Vergleich zur klassischen Chemotherapie. Monoklonale Antikörper blockieren krankheitsfördernde Signale oder aktivieren das Immunsystem, um schädliche Zellen zu bekämpfen.

                    Viele enden auf „…mab“ (z. B. Trastuzumab, Rituximab)

                    Quellen und weiterführende Informationen:

                    https://www.krebsinformationsdienst.de/antikoerpertherapie

                    https://www.krebsinformationsdienst.de/immuntherapie

                    https://www.krebsliga.ch/ueber-krebs/therapien/medikamente-gegen-krebs/immuntherapie/immun-checkpoint-inhibitoren

                    https://www.pei.de/DE/arzneimittel/antikoerper/monoklonale-antikoerper/monoklonale-antikoerper-liste-1.html

                    https://www.roche.de/unternehmen/stories/zehn-wissenswerte-fakten-ueber-die-herstellung-von-antikoerpermedikamenten

                    https://www.fachinfo.de/fi/pdf/022124

                    https://www.fachinfo.de/fi/pdf/024157

                    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/der-naechste-antikoerper-bei-dlbcl-143087/

                    https://www.vfa.de/de/forschung-entwicklung/pharmaforschung/bispezifische-antikoerper

                    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/die-zehn-staerksten-2024-144498/

                    https://www.diepta.de/news/bewaffnete-antikoerper-antikoerper-wirkstoff-konjugate-zielgerichtet-gegen-krebs

                    https://www.roche.de/unternehmen/stories/zehn-wissenswerte-fakten-ueber-die-herstellung-von-antikoerpermedikamenten

                    https://www.ifap.de/deu_de/magazin/artikel-neueinfuehrung/neuzulassung-elahere-r.html

                    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/arzneistoffe/daten/2004/yttrium-90-markiertes-ibritumomab-tiuxetanzevalin174862004/

                    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/erstattung-bei-erfolg/

                    https://www.uniklinik-ulm.de/en/nuclear-medicine/radioimmunotherapy.html

                    https://www.gesundheitsinformation.de/axicabtagen-ciloleucel-yescarta-als-folgebehandlung-bei-fortgeschrittenem-b-zell-lymphom.html

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