Zusammenfassung

Die Informationen dieses Artikels können und sollen einen Arztbesuch nicht ersetzen und dürfen nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden.

Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) sind Abweichungen von der normalen Herzschlagfrequenz oder -regelmäßigkeit und entstehen durch Störungen der elektrischen Erregungsleitung im Herzen. Je nach Art schlägt das Herz dabei zu schnell (Tachykardie), zu langsam (Bradykardie) oder unregelmäßig (Arrhythmie), was unterschiedliche Beschwerden wie Schwindel, Herzrasen oder Ohnmacht verursachen kann.

Die Ursachen reichen von Herzkrankheiten über Stress, Alkohol, Elektrolytmangel bis hin zu genetischen Faktoren. Zur Diagnose werden u. a. EKGs, Bluttests oder bildgebende Verfahren eingesetzt. Die Behandlung hängt von der Art und Schwere ab und reicht von Medikamenten über Kardioversion bis hin zu Katheterablation oder Implantation eines Herzschrittmachers.