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  • MagnesiumDiasporal® 4 mmol Injektionslösungen
  • Anwendung bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck, Krampfanfällen und Frühgeburtsbestrebungen
  • Magnesiummonopräparat

Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung 5X2 ml

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  • MagnesiumDiasporal® 4 mmol Injektionslösungen
  • Anwendung bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck, Krampfanfällen und Frühgeburtsbestrebungen
  • Magnesiummonopräparat
PZN
08626779
Darreichungsform
Ampullen
Hersteller

Gebrauchsinformationen

Wirkstoff: Magnesiumsulfat-Heptahydrat. Anwendungsgebiete: Bei Magnesium-Mangel, wenn er Ursache für Störungen der Muskeltätigkeit (neuromuskuläre Störungen, Wadenkrämpfe) ist%%% bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Flüssigkeitseinlagerungen und Eiweißausscheidung im Urin (Präeklampsie)%%% bei schwangerschaftsbedingten generalisierten Krampfanfällen (Eklampsie)%%% bei Frühgeburtsbestrebungen.

Produktinformationen

Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung

Magnesium-Diasporal 4 mmol ist ein Mineralstoffpräparat zur Behandlung eines nachgewiesenen Magnesiummangels, wenn dieser unter anderem zu Störungen der Muskeltätigkeit wie neuromuskulären Störungen oder Wadenkrämpfen führt. Das Präparat wird außerdem bei bestimmten Beschwerden in der Schwangerschaft eingesetzt, etwa bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Flüssigkeitseinlagerungen und Eiweißausscheidung im Urin (Präeklampsie) sowie bei schwangerschaftsbedingten generalisierten Krampfanfällen (Eklampsie). Auch bei Frühgeburtsbestrebungen kann eine Behandlung erfolgen, wenn der Magnesium-Serumspiegel unter den Normwerten liegt. Vor Beginn der Therapie sollen Magnesium- und Calcium-Serumspiegel ärztlich kontrolliert werden.

Anwendungsgebiete

Das Präparat wird angewendet, wenn ein Magnesiummangel als Ursache von Muskelstörungen wie Wadenkrämpfen festgestellt wurde und der Magnesium-Serumspiegel unter den Normwerten liegt, während der Calcium-Serumspiegel im Normbereich bleibt. Es wird zudem bei schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck mit Ödemen und Eiweißausscheidung im Urin, bei schwangerschaftsbedingten Krampfanfällen sowie bei Frühgeburtsbestrebungen eingesetzt, sofern ein Magnesiummangel nachgewiesen ist.

Hinweise zur Anwendung

Die Injektionslösung wird intramuskulär oder intravenös verabreicht. Die intravenöse Injektion soll sehr langsam mit etwa 1 ml pro Minute am liegenden Patienten erfolgen. Falls nicht anders verordnet, werden abhängig von Indikation und Magnesium-Serumspiegel in der Regel 1 bis 2 Ampullen (entsprechend 4–8 mmol Magnesium) gegeben. Bei Präeklampsie und Eklampsie kommen höhere, vom medizinischen Fachpersonal individuell festgelegte Dosen als Kurzinfusion oder mittels Perfusor zum Einsatz, mit anschließender Erhaltungsdosis über bis zu 24–48 Stunden nach der Geburt. Die Anwendung erfolgt immer nach ärztlicher Anordnung.

Wichtige Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Das Präparat darf nicht angewendet werden bei ausgeprägter Bradykardie (stark verlangsamter Herztätigkeit), Myasthenia gravis (Muskelschwäche) sowie bei AV-Block (Störung des Reizleitungssystems im Herzen. Bei schweren Nierenausscheidungsstörungen ist besondere Vorsicht erforderlich und die Dosis muss an die eingeschränkte Ausscheidung angepasst werden. Unter hochdosierter Therapie müssen Patellarsehnenreflexe, Atemfrequenz und Urinausscheidung überwacht werden, um eine Überversorgung mit Magnesium rechtzeitig zu erkennen. Als Gegenmittel bei Überdosierung sollen Calciumgluconat-Ampullen bereitgehalten werden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln

Bestimmte Arzneimittel können die Wirkung oder Ausscheidung von Magnesium beeinflussen, darunter Diuretika, einige Antibiotika (Aminoglykoside), Immunsuppressiva, Zytostatika und Digitalisglykoside. Andere Präparate wie Muskelrelaxantien vom Curaretyp, Barbiturate, Narkotika oder Hypnotika sowie Calciumsalze dürfen nicht gleichzeitig gegeben werden, da sie die Wirkung von Magnesium verstärken oder abschwächen können. Informieren Sie vor der Behandlung immer Ihre Arztpraxis oder Ihre Apotheke über alle aktuell eingenommenen oder kürzlich eingenommenen Arzneimittel.

Schwangerschaft, Stillzeit und Verkehrstüchtigkeit

Das Präparat kann in Schwangerschaft und Stillzeit angewendet werden. Die dokumentierten Erfahrungen in der Frühschwangerschaft sind jedoch begrenzt, daher erfolgt die Anwendung unter ärztlicher Kontrolle. Wird Magnesium kurz vor der Geburt gegeben, soll das Neugeborene in den ersten 24 bis 48 Stunden auf Anzeichen einer möglichen Magnesiumüberladung überwacht werden; in diesem Zeitraum soll auf die Gabe von Aminoglykosid-Antibiotika verzichtet werden. Es sind keine Auswirkungen auf die weibliche oder männliche Zeugungs- bzw. Gebärfähigkeit zu erwarten. Das Mittel hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Hinweise bei Überdosierung

Bei einer zu hohen Magnesiumzufuhr können Symptome wie Muskelschwäche, abgeschwächte oder fehlende tiefe Sehnenreflexe, Blutdruckabfall, verlangsamte Herzfrequenz, Hautrötung, Übelkeit, Erbrechen, Sedation und Verwirrung auftreten. Sehr hohe Magnesiumspiegel können zu Atemdepression, Koma, Atemlähmung und Herzstillstand führen. Die Behandlung einer Magnesiumintoxikation erfolgt durch langsame intravenöse Gabe von Calciumgluconat und gegebenenfalls zusätzlicher medikamentöser Maßnahmen durch medizinisches Fachpersonal.

Aufbewahrung und Handhabung

Das Arzneimittel ist für Kinder unzugänglich aufzubewahren und darf nach Ablauf des auf Ampullen und Faltschachtel angegebenen Verfallsdatums nicht mehr verwendet werden. Bei der Handhabung der Brechampullen sollte der Farbpunkt nach oben zeigen, die im Ampullenspieß befindliche Lösung wird durch Klopfen oder Schütteln nach unten bewegt und die Ampulle anschließend am Ampullenspieß nach unten abgebrochen.

  • Mineralstoffpräparat zur Behandlung eines nachgewiesenen Magnesiummangels
  • Anwendung bei Muskelstörungen, Präeklampsie, Eklampsie und Frühgeburtsbestrebungen
  • Intramuskuläre oder langsame intravenöse Gabe durch medizinisches Fachpersonal
  • Nicht anwenden bei ausgeprägter Bradykardie, Myasthenia gravis oder AV-Block

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Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung 5X2 ml
Produktabbildung: Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung 5X2 ml
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Fragen und Antworten zu Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung 5X2 ml

Hier beantwortet unser pharmazeutisches Team die häufigsten Fragen zum Produkt.

Erfahrungen und Bewertungen zu Magnesium-Diasporal 4 mmol Injektionslösung 5X2 ml

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