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PZN
19788019
Darreichungsform
Nasenspray
Marke
Hersteller
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Patienteninformation:
Zu diesem Medikament ist ein Leitfaden verfügbar. Dieser Leitfaden enthält wichtige Informationen zu diesem Medikament. Bitte klicken Sie hier, um die Informationen anzusehen und herunterzuladen.
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Gebrauchsinformationen
- Wenden Sie Adrenalin immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Wann ist Adrenalin mitzuführen?
- Sie sollten Adrenalin stets bei sich tragen oder für einen allergiebedingten Notfall jederzeit in der Nähe griffbereit lassen. Führen Sie immer mindestens zwei Behälter mit Adrenalin Nasenspray mit sich, falls aufgrund eines Fehlers bei der Anwendung des Arzneimittels oder eines unzureichenden Ansprechens nach der ersten Dosis eine zweite Dosis erforderlich ist.
- Teilen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie stets mit, dass Sie Adrenalin mit sich führen.
- Dosis
- Die empfohlene Dosis für Patienten mit einem Körpergewicht von 30 kg oder mehr ist eine Einzeldosis, mit der 2 mg Adrenalin verabreicht werden. Die maximale Adrenalindosis für die Notfallbehandlung allergischer Reaktionen beträgt 4 mg, verabreicht als zwei getrennte Einzeldosis-Nasensprays.
- Anwendung bei Kindern
- Die empfohlene Dosis für pädiatrische Patienten ab 4 Jahren mit einem Körpergewicht von 15 kg bis 30 kg beträgt 1 mg Adrenalin in die Nase. Die maximale Dosis beträgt 2 mg, verabreicht als zwei getrennte Einzeldosis-Nasensprays.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Im Falle einer Adrenalin-Überdosierung sollten Sie stets sofortige medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
- Eine Überdosierung kann zu einem plötzlichen Anstieg des Blutdrucks (mit Symptomen wie Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl), zu Blutungen im Hirngewebe, Palpitationen (kräftige Herzschläge, die schnell oder unregelmäßig sein können), zu einer verminderten Durchblutung und zu einer Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge (was zu Symptomen wie Atembeschwerden führt) führen. Sie müssen überwacht werden.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Enthält Sulfite. Kann schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmen) hervorrufen.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
- Dies ist besonders wichtig, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, da diese die Wirkung von Adrenalin verringern können:
- Alpha- und Betablocker, z. B. Propanolol.
- Arzneimittel, die den vasopressorischen (die Blutgefäße verengenden) Wirkungen von Adrenalin entgegenwirken (Vasodilatatoren oder Alpha-Adrenorezeptorblocker, z. B. Phentolamin).
- Sie müssen außerdem Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, da diese das Risiko für Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Adrenalin erhöhen können:
- Arzneimittel, die das Herz empfindlich für Arrhythmien (abnormalen oder unregelmäßigen Herzschlag) machen können, wie z. B. Digoxin, Quecksilberdiuretika (Arzneimittel, die die Urinproduktion erhöhen und sich hauptsächlich auf den Transport von Natrium auswirken) (z. B. Chlormerodrin, Merbaphen, Mersalylsäure, Merallurid, Mercaptomerin, Mercurophyllin, Merethoxyllin-Procain) oder Chinidin.
- Antidepressiva wie trizyklische Antidepressiva, z. B. Imipramin oder Monoaminoxidase-Inhibitoren (MAO-Hemmer) (z. B. Isocarboxazid, Phenelzin, Selegilin, Tranylcypromin).
- Arzneimittel zur Behandlung von Morbus Parkinson, wie z. B. Catechol-O-Methyltransferase-Inhibitoren (COMT-Inhibitoren) (z. B. Entacapon, Tolcapon, Carbidopa-Levodopa-Entacapon, Opicapon) und Levodopa.
- Arzneimittel gegen Schilddrüsenerkrankungen, wie z. B. Levothyroxin.
- Arzneimittel, die Ihre Atmung erleichtern; diese werden zur Behandlung von Asthma angewendet (Theophyllin).
- Arzneimittel, die bei den Wehen eingesetzt werden (Oxytocin).
- Arzneimittel zur Behandlung von Allergien wie Diphenhydramin oder Chlorpheniramin (Antihistaminika).
- Arzneimittel, die auf das Nervensystem wirken (Parasympatholytika) (z. B. Atropin, Cyclopentolat, Homatropin, Hyoscin, Tropicamid).
- Diabetiker sollten ihren Blutzuckerspiegel nach der Anwendung von Adrenalin sorgfältig überwachen, da Adrenalin die Menge des vom Körper hergestellten Insulins verringern und damit den Blutzuckerspiegel erhöhen kann.
- Anwendung zusammen mit Alkohol
- Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Alkohol trinken, da Alkohol die Nebenwirkungen von Adrenalin verstärken kann.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Sie oder jede Person, die Ihnen möglicherweise Adrenalin verabreichen muss (wie z. B. ein Elternteil, eine Betreuungsperson oder ein Lehrer), sollten von Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal sorgfältig bezüglich der Frage instruiert werden, wie und wann Sie Adrenalin korrekt anwenden.
- Symptome, die auf das Auftreten eines anaphylaktischen Schocks hindeuten, treten innerhalb von Minuten nach der Exposition gegenüber dem Allergen auf und umfassen: Juckreiz der Haut; erhabener Ausschlag (wie z. B. Nesselsucht); Hitzewallungen; Anschwellen von Lippen, Rachen, Zunge, Händen und Füßen; pfeifende Atemgeräusche; Heiserkeit; Kurzatmigkeit; Übelkeit; Erbrechen; Magenkrämpfe und in einigen Fällen Verlust des Bewusstseins; Angst, schneller Herzschlag, Ohnmachtsanfälle, Durchfall (loser Stuhl), Verlust der Kontrolle über die Blase. Wenden Sie Adrenalin bei den ersten Anzeichen oder Symptomen einer schweren allergischen Reaktion an.
- Kleinkinder sind möglicherweise nicht in der Lage, ihre Symptome wie Juckreiz, Atembeschwerden oder Ohnmachtsgefühle zu beschreiben. Einige Anzeichen einer Anaphylaxie können schwer zu erkennen sein, da sie bei kleinen Kindern auch aus anderen Gründen auftreten können. Beispiele hierfür sind Verhaltensänderungen wie Zungenpressen, Ohrenziehen, Klammern an der Bezugsperson, Aufhören mit dem Spielen, Weinen, Spucken/Erbrechen nach dem Essen, vermehrter Speichelfluss oder laufende Nase, weicher Stuhl, Schläfrigkeit/Benommenheit nach dem Essen, Erröten mit Fieber oder Weinen, Kratzen und Reizbarkeit.
- Symptome der Anaphylaxie können innerhalb von 72 Stunden nach der ersten Reaktion erneut auftreten, auch ohne eine neue Exposition gegenüber dem Allergen, das die allergische Reaktion ausgelöst hat.
- Sie müssen sicherstellen, dass Sie verstehen, warum Adrenalin für Sie verordnet wurde. Sie sollten sich sicher sein, dass Sie genau wissen, wie und wann Sie Adrenalin anwenden. Erklären Sie Ihrer Familie, Ihren Betreuungspersonen oder Ihren Lehrern, wie Adrenalin anzuwenden ist. Diese Personen müssen wissen, wie das Arzneimittel anzuwenden ist, bevor bei Ihnen eine anaphylaktische Reaktion auftritt.
- Wenn bei Ihnen das Risiko einer schweren allergischen Reaktion besteht, sollten Sie Adrenalin stets mit sich führen. Patienten, bei denen in der Vorgeschichte eine schwere allergische Reaktion, die zu einem anaphylaktischen Schock führen kann, aufgetreten ist oder bei denen bekanntermaßen ein Risiko für eine solche schwere allergische Reaktion besteht, sollten schnellen Zugang zu Adrenalin haben.
- Wenn Sie an Asthma leiden, besteht bei Ihnen möglicherweise ein erhöhtes Risiko für eine schwere allergische Reaktion.
- Jede Person, bei der eine Anaphylaxie-Reaktion auftritt, sollte sich von ihrem Arzt bezüglich der Untersuchung auf Stoffe, auf die sie möglicherweise allergisch ist, beraten lassen, damit diese Stoffe in Zukunft strikt gemieden werden können. Es ist wichtig zu wissen, dass eine Allergie gegen einen Stoff zu Allergien gegen eine Reihe verwandter Stoffe führen kann.
- Gruppen mit einem erhöhten Risiko für Nebenwirkungen durch die Anwendung von Adrenalin
- Im Zusammenhang mit der Anwendung von Adrenalin besteht möglicherweise ein höheres Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen, wenn Sie:
- an einer kardiovaskulären Erkrankung (Erkrankung, die das Herz und den Blutkreislauf betrifft) leiden
- einen erhöhten Druck in Ihren Augen haben
- eine eingeschränkte Nierenfunktion haben
- an einem Prostataadenom leiden (einer gutartigen Erkrankung [keine Krebserkrankung], bei der wucherndes Prostatagewebe auf die Harnröhre und die Blase drückt und den Harnfluss blockiert)
- an Hyperkalzämie (hoher Kalziumspiegel im Blut) leiden
- an Hypokaliämie (niedriger Kaliumspiegel im Blut) leiden
- an Morbus Parkinson leiden
- eine Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion) haben
- an Hypertonie (Bluthochdruck) leiden
- Diabetes haben
- fortgeschrittenen Alters sind
- schwanger sind.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn eine der oben genannten Erkrankungen oder Zustände auf Sie zutrifft oder Sie sich nicht sicher sind.
- Im Zusammenhang mit der Anwendung von Adrenalin besteht möglicherweise ein höheres Risiko für das Auftreten von Nebenwirkungen, wenn Sie:
- Kinder
- Dieses Arzneimittel darf Kindern unter 4 Jahren und mit einem Körpergewicht von weniger als 15 kg nicht verabreicht werden. Die Sicherheit und Wirksamkeit dieses Arzneimittels bei Kindern unter 4 Jahren und mit einem Körpergewicht weniger als 15 kg ist nicht bekannt.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen kann durch Symptome beeinträchtigt werden, die nach der Verabreichung dieses Arzneimittels auftreten könnten. Fahren Sie nicht Auto, wenn Sie eine anaphylaktische Reaktion haben.
- Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Adrenalin (Epinephrin), ein adrenerges Arzneimittel (Arzneimittel, das das sympathische Nervensystem beeinflusst, d. h. den Teil des Nervensystems, der die Herzfrequenz, den Blutdruck, die Atemfrequenz und die Pupillengröße erhöht bzw. erweitert).
- Adrenalin wird bei Erwachsenen und Kindern ab 4 Jahren und einem Körpergewicht ab 15 kg zur Notfallbehandlung allergischer Reaktionen, einschließlich Anaphylaxie (plötzliche, schwere und manchmal lebensbedrohliche allergische Reaktionen), gegen Insektenstiche oder -bisse, Lebensmittel, Arzneimittel und andere Allergene (Stoffe, die eine Allergie verursachen) sowie idiopathischer Anaphylaxie (wenn die Ursache der Anaphylaxie nicht bekannt ist) oder durch körperliche Belastung verursachter Anaphylaxie angewendet. Adrenalin ist für die sofortige Selbstverabreichung durch eine Person bestimmt (oder wird einer Person von einer Betreuungsperson oder medizinisches Fachpersonal gegeben), bei der in der Vorgeschichte eine schwere allergische Reaktion, die zu einem anaphylaktischen Schock führen kann, aufgetreten ist oder bei der bekanntermaßen ein Risiko für eine solche schwere allergische Reaktion besteht.
- Adrenalin ist ein natürlich vorkommendes Hormon, das vom Körper als Reaktion auf Stress freigesetzt wird. Es wirkt direkt auf das kardiovaskuläre System (Herz und Blutkreislauf) und das Atmungssystem (Lunge), um die möglichen tödlichen Auswirkungen einer schweren allergischen Reaktion, die zu einem anaphylaktischen Schock führen kann, zu stoppen. Bei akuten allergischen Reaktionen verbessert es den Blutdruck, die Herzfunktion und die Atmung und reduziert Schwellungen von Gewebe.
- Adrenalin ist eine Notfall-Bedarfstherapie, aber Sie müssen sofort medizinische Notfallhilfe in Anspruch nehmen, um die anaphylaktische Reaktion engmaschig überwachen zu lassen, sowie für den Fall, dass eine weitere Behandlung erforderlich ist. Teilen Sie Ihren Freunden und Ihrer Familie stets mit, dass Sie Adrenalin mit sich führen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen auftritt oder sich verschlimmert.
- Mit der Anwendung dieses Arzneimittels werden die folgenden Nebenwirkungen in Verbindung gebracht:
- Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Beschwerden an der Nase
- Kopfschmerzen
- Gefühl der Zerfahrenheit
- Halsschmerzen
- Häufig (kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen):
- erhöhter Blutdruck
- Palpitationen (starke Herzschläge, die schnell oder unregelmäßig sein können)
- laufende Nase
- Angstgefühl
- Nasenödem (Juckreiz und brennende Schmerzen in der Nase. Die Nase fühlt sich geschwollen, heiß und gerötet an)
- Nasenschmerzen
- erhöhte Herzfrequenz
- Nasenverstopfung
- Nasenjucken
- Parästhesie (Empfindungen wie Taubheitsgefühl, Kribbeln, Ameisenlaufen)
- Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Schwindel
- verstärkter Tränenfluss
- Tremor (Zittern)
- oropharyngeale Schmerzen (Schmerzen in der Zunge, im weichen Gaumen, an der/den seitlichen und hinteren Wand/Wänden des Rachens und in den Mandeln)
- Übelkeit
- intranasale Parästhesie (Taubheitsgefühl, Kribbeln, Ameisenlaufen in der Nase)
- Niesen
- Beschwerden in der Nasennebenhöhle (Blockade und Verstopfung der Nase, dickes, undurchsichtiges und farbiges Nasensekret und Gesichtsschmerzen oder -druck)
- orale Parästhesie (Taubheitsgefühl, Kribbeln, Ameisenlaufen im Mund oder hinteren Rachen)
- übermäßiger Speichelfluss
- Zahnschmerzen
- Kopfbeschwerden
- trockene Nasenschleimhaut
- Nasenschleimhauterkrankung
- Zahnfleischbeschwerden (Reizung von Zahnfleisch und Mund)
- erhöhte Energie
- Müdigkeit
- Hitzegefühl
- erhöhte Körpertemperatur
- Ohnmachtsgefühl
- euphorische Stimmung
- Nervosität
- Juckreiz der Haut
- Nasenbluten
- Beschwerden in der Brust
- trockener Hals
- Verstopfung der oberen Atemwege (einschließlich Nase und Rachen)
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Schwangerschaft
- Es liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Adrenalin während der Schwangerschaft vor. Wenn Sie schwanger sind, zögern Sie nicht, Adrenalin im Notfall anzuwenden, da für Sie und Ihr Baby Lebensgefahr bestehen könnte. Besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, wenn Sie schwanger sind.
- Stillzeit
- Man geht davon aus, dass die Menge an Adrenalin, die durch das Stillen an das Kind weitergegeben wird, sehr gering ist. Für die Notfallbehandlung von Anaphylaxie sollte Adrenalin bei stillenden Frauen auf dieselbe Weise angewendet werden wie bei nicht stillenden Patienten.
- Das Arzneimittel darf nur intranasal (in die Nase) verabreicht werden. Adrenalin ist ein gebrauchsfertiges Einzeldosis-Nasenspray, das bei Aktivierung seinen gesamten Inhalt abgibt. Es kann auch dann verwendet werden, wenn Sie eine Erkältung oder eine verstopfte Nase haben.
- Drücken Sie nicht den Kolben, bevor Sie das Adrenalin-Nasenspray in ein Nasenloch eingeführt haben, da sonst die Einzeldosis vor der Anwendung verloren geht.
- Das Präparat sollte nur als Nasenspray in ein Nasenloch verabreicht werden; Adrenalin darf nicht in die Augen oder den Mund gesprüht werden.
- Die Gebrauchsanweisung ist sorgfältig zu befolgen, damit Adrenalin korrekt angewendet werden kann.
- Wenn Sie Anzeichen einer akuten allergischen Reaktion erkennen, wenden Sie Adrenalin unverzüglich an. Nehmen Sie sofort medizinische Notfallhilfe in Anspruch, um die anaphylaktische Reaktion engmaschig überwachen zu lassen, sowie für den Fall, dass eine weitere Behandlung erforderlich ist. Idealerweise erfolgt die Verabreichung, indem mit der dominanten Hand die Sprühvorrichtung gehalten und die Dosis in das Nasenloch auf derselben Seite verabreicht wird (bei Selbstmedikation: rechte Hand zum rechten Nasenloch oder linke Hand zum linken Nasenloch; bei Verabreichung durch eine Pflegeperson: rechte Hand zum linken Nasenloch und linke Hand zum rechten Nasenloch).
- Manchmal reicht eine Einzeldosis von Adrenalin möglicherweise nicht aus, um die Auswirkungen einer schwerwiegenden allergischen Reaktion vollständig aufzuheben. Wenn sich Ihre Symptome innerhalb von etwa 10 Minuten nach Anwendung des ersten Nasensprays mit Adrenalin nicht gebessert haben oder sich verschlechtert haben, sollten Sie oder die in Ihrer Nähe befindliche Person ein zweites Nasenspray mit Adrenalin in dasselbe Nasenloch wie bei der ersten Dosis verabreichen.
- Gebrauchsanweisung
- Bevor Sie es anwenden müssen, machen Sie sich mit Adrenalin vollständig vertraut, einschließlich wann und wie es angewendet werden sollte.
- Für weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation.
- Symptome des Patienten überwachen
- Wenn sich die Symptome nach etwa 10 Minuten weiter verschlechtern oder erneut auftreten oder ein Fehler bei der Dosisgabe auftritt, verwenden Sie ein neues Adrenalin-Nasenspray, um eine zweite Dosis in dasselbe Nasenloch wie bei der ersten Dosis zu verabreichen, und nehmen Sie sofort medizinische Notfallhilfe in Anspruch.
- Falls erforderlich, können Sie sich hinlegen und die Beine hochlagern. Wenn dies bei Ihnen Atemlosigkeit verursacht, sollten Sie sich hinsetzen. Bewusstlose Patienten sollten in die stabile Seitenlage gebracht werden, um eine Erstickungsgefahr zu vermeiden. Wenn die Symptome nicht abklingen, sollten Sie, wenn möglich, in der Gegenwart einer anderen Person bleiben, bis medizinische Hilfe eintrifft.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- Es ist kein Grund bekannt, warum in einem allergiebedingten Notfall dieses Arzneimittel von einer Person nicht angewendet werden sollte.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Pipette = 0,1 ml Lsg.
| Epinephrin | 2 mg |
|---|
1 Pipette = 0,1 ml Lsg.
| Natriumchlorid | |
|---|---|
| Dodecyl-β-maltosid | |
| Dinatrium edetat | |
| Benzalkonium chlorid | 0,04 mg |
| Natrium disulfit | 0,005 mg |
| Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | |
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke |







