BIMATOPROST AL 0,3 mg/ml Augentropfen Lösung 3X3 ml
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PZN
12418667
Darreichungsform
Augentropfen
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Bimatoprost anwenden.
- Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn
- Sie Atemprobleme haben,
- Sie eine Leber- oder Nierenerkrankung haben,
- Sie in der Vergangenheit eine Kataraktoperation hatten,
- Sie an Augentrockenheit leiden,
- Sie Probleme mit Ihrer Hornhaut (vorderer durchsichtiger Teil des Auges) haben oder hatten,
- Sie Kontaktlinsen tragen,
- Sie niedrigen Blutdruck oder eine niedrige Herzfrequenz haben oder hatten,
- Sie eine Virusinfektion oder eine Entzündung des Auges/der Augen hatten.
- Während der Behandlung mit Bimatoprost kann es zu einem Fettverlust rund um das Auge kommen, wodurch sich die Augenlidfurche vertieft, das Auge eingesunken erscheint (Enophthalmus), das obere Augenlid herabhängt (Ptosis), die Haut rund um das Auge straffer wird (Rückbildung von Dermatochalasis) und der untere weiße Teil des Auges deutlicher sichtbar wird (Sichtbarkeit der Sklera oberhalb des Unterlids). Die Veränderungen sind in der Regel leicht, doch bei starker Ausprägung können sie Ihr Blickfeld einschränken. Die Veränderungen können verschwinden, wenn Sie Bimatoprost absetzen. Bimatoprost kann zudem eine Dunkelfärbung und ein verstärktes Wachstum der Wimpern und auch eine Dunkelfärbung der Haut um das Augenlid verursachen. Außerdem kann die Irisfärbung dunkler werden. Diese Veränderungen können bleibend sein. Diese Effekte können deutlicher sichtbar werden, wenn nur ein Auge behandelt wird.
- Kinder und Jugendliche
- Bimatoprost wurde bei Kindern unter 18 Jahren nicht geprüft. Daher sollte Bimatoprost bei Patienten unter 18 Jahren nicht angewendet werden.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Für kurze Zeit nach der Anwendung von Bimatoprost werden Sie möglicherweise verschwommen sehen. Sie sollten sich erst dann an das Steuer eines Fahrzeugs setzen bzw. Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie wieder klar sehen.
- Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Sehr häufige Nebenwirkungen (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wirkungen auf das Auge
- längere Wimpern (bei bis zu 45% der Personen),
- leichte Rötung (bei bis zu 44% der Personen),
- Jucken (bei bis zu 14% der Personen),
- Fettverlust in der Augenregion, wodurch sich die Augenlidfurche vertieft, das Auge eingesunken erscheint (Enophthalmus), das obere Augenlid herabhängt (Ptosis), die Haut rund um das Auge straffer wird (Rückbildung von Dermatochalasis) und der untere weiße Teil des Auges deutlicher sichtbar wird (Sichtbarkeit der Sklera oberhalb des Unterlids).
- Wirkungen auf das Auge
- Häufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):
- Wirkungen auf das Auge
- allergische Reaktion im Auge,
- müde Augen,
- Lichtempfindlichkeit,
- Dunkelfärbung der Haut um das Auge,
- Dunkelfärbung der Wimpern,
- Schmerzen,
- Fremdkörpergefühl im Auge,
- verklebte Augen,
- Dunkelfärbung der Iris,
- Schwierigkeiten klar zu sehen,
- Reizung,
- Brennen,
- entzündete, gerötete und juckende Augenlider,
- Tränen der Augen,
- Trockenheit der Augen,
- Verschlechterung der Sehfähigkeit,
- verschwommenes Sehen,
- Schwellung der durchsichtigen Schicht auf der Augenoberfläche,
- feine Risse in der Augenoberfläche, mit oder ohne Entzündung.
- Wirkungen auf den Körper
- Kopfschmerzen,
- erhöhte Bluttestwerte, die die Funktion Ihrer Leber zeigen,
- erhöhter Blutdruck.
- Wirkungen auf das Auge
- Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):
- Wirkungen auf das Auge
- Zystoides Makulaödem (Schwellung der Netzhaut des Auges, die zu einer Verschlechterung der Sehfähigkeit führt),
- Entzündung im Auge,
- Netzhautblutung,
- geschwollene Augenlider,
- Augenlidzucken,
- Schrumpfung des Augenlids, das sich von der Augenoberfläche weg bewegt,
- Rötung der Haut um das Auge.
- Wirkungen auf den Körper
- Übelkeit,
- Schwindel,
- Schwäche,
- Haarwachstum in der Augengegend.
- Wirkungen auf das Auge
- Nebenwirkungen, deren Häufigkeit nicht bekannt ist (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):
- Wirkungen auf das Auge
- Augenbeschwerden.
- Wirkungen auf den Körper
- Asthma,
- Verschlechterung von Asthma,
- Verschlechterung der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD),
- Kurzatmigkeit,
- Symptome einer allergischen Reaktion (Schwellung, Augenrötung und Hautausschlag),
- Hautverfärbung (in der Augenumgebung).
- Wirkungen auf das Auge
- Weitere Nebenwirkungen, die in Verbindung mit phosphathaltigen Augentropfen berichtet wurden
- In sehr seltenen Fällen entwickelten Patienten mit ausgeprägten Hornhautschädigungen unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
- Stillzeit
- Bimatoprost kann in die Muttermilch gelangen. Während der Anwendung von Bimatoprost sollten Sie daher nicht stillen.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie allergisch gegen Bimatoprost oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
- wenn Sie die Anwendung von Augentropfen wegen einer Nebenwirkung des Konservierungsmittels früher einmal abbrechen mussten.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
- Bimatoprost darf nur am Auge angewendet werden.
- Hinweise zur Anwendung:
- Wenden Sie den Inhalt der Flasche nicht an, wenn vor dem ersten Anbrechen das Schutzsiegel am Flaschenhals beschädigt ist.
- Waschen Sie sich die Hände. Legen Sie den Kopf in den Nacken und sehen Sie nach oben.
- Ziehen Sie das Unterlid vorsichtig nach unten, bis sich eine kleine Tasche bildet.
- Drehen Sie die Flasche, bis die Öffnung nach unten zeigt, und drücken Sie auf die Flasche, bis ein Tropfen in das zu behandelnde Auge fällt.
- Lassen Sie das Unterlid los und halten Sie das Auge 30 Sekunden lang geschlossen.
- Wischen Sie an der Wange herablaufende Flüssigkeit ab.
- Wenn ein Tropfen nicht in das Auge gelangt, versuchen Sie es nochmals.
- Um Infektionen vorzubeugen und Augenverletzungen zu vermeiden, berühren Sie weder das Auge noch andere Oberflächen mit der Tropferspitze der Flasche. Sofort nach der Anwendung Flaschenverschluss wieder aufsetzen und Flasche verschließen.
- Dieses Arzneimittel ist ein Arzneimittel zur Behandlung des Glaukoms. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Prostamide bezeichnet werden.
- Bimatoprost wird zur Senkung eines erhöhten Augeninnendrucks eingesetzt. Dieses Arzneimittel kann allein oder in Kombination mit anderen Augentropfen (sogenannten Betablockern), die ebenfalls den Augeninnendruck senken, angewendet werden.
- Ihr Auge enthält eine klare, wässrige Flüssigkeit, die das Augeninnere mit Nährstoffen versorgt. Diese Flüssigkeit wird ständig aus dem Auge abgeleitet und durch neue Flüssigkeit ersetzt. Wenn die Ableitung nicht schnell genug erfolgen kann, steigt der Druck im Auge. Dieses Arzneimittel sorgt dafür, dass sich die abgeleitete Flüssigkeitsmenge erhöht. Dadurch sinkt der Augeninnendruck. Wenn der erhöhte Druck nicht gesenkt wird, könnte dies zu einer Erkrankung namens Glaukom (grüner Star) führen, die Ihr Sehvermögen gefährden kann.
- Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
- Die empfohlene Dosis beträgt einmal täglich abends ein Tropfen Bimatoprost in jedes zu behandelnde Auge.
- Wenn Sie Bimatoprost zusammen mit einem anderen Augenmedikament anwenden, warten Sie nach der Anwendung von Bimatoprost mindestens 5 Minuten bis zur Anwendung des zweiten Augenmedikaments.
- Wenden Sie es nicht mehr als einmal pro Tag an, weil sonst die Wirksamkeit der Behandlung vermindert werden kann.
- Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
- Wenn Sie eine größere Menge von Bimatoprost angewendet haben, als Sie sollten, ist es unwahrscheinlich, dass ernsthafte Probleme entstehen. Führen Sie die nächste Anwendung zum vorgesehenen Zeitpunkt durch. Falls Sie Bedenken haben sollten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
- Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
- Wenn Sie vergessen haben Bimatoprost anzuwenden, tropfen Sie einen Tropfen ein, sobald Sie das Versäumnis bemerken und setzen Sie dann die Behandlung planmäßig fort. Wenden Sie nicht die doppelte Menge an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.
- Wenn Sie die Anwendung abbrechen
- Bimatoprost sollte täglich angewendet werden, damit es richtig wirken kann. Wenn Sie die Anwendung von Bimatoprost abbrechen, könnte sich der Druck in Ihrem Auge erhöhen. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt, bevor Sie diese Behandlung abbrechen.
- Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 ml Tropfen
| Bimatoprost | 0,3 mg |
|---|
1 ml Tropfen
| Benzalkonium chlorid | 0,05 mg |
|---|---|
| Citronensäure monohydrat | |
| Dinatriumhydrogenphosphat-7-Wasser | |
| Natriumchlorid | |
| Natriumhydroxid zur pH-Wert-Einstellung | |
| Salzsäure zur pH-Wert-Einstellung | |
| Wasser für Injektionszwecke |








