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PZN
10407748
Darreichungsform
Infusionslösung
Marke
Hersteller
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Gebrauchsinformationen
- Dieses Arzneimittel wird Ihnen stets durch medizinisches Personal verabreicht. Es wird Ihnen durch Dauerinfusion intravenös (in eine Vene) verabreicht. Der Arzt entscheidet über die Dosis und die Dauer der Behandlung.
Enthält 0,05-0,5 g Alkohol pro Einzelgabe. Ein potenzielles gesundheitliches Risiko besteht u. a. bei Leberkranken, Alkoholkranken, Epileptikern, Patienten mit organischen Erkrankungen des Gehirns, Schwangeren / Stillenden und Kindern. Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
- Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
- Bitte informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
- Die Anwendung zusammen mit anderen Blutverdünnern oder Arzneimitteln, die Blutgerinnsel auflösen, kann das Blutungsrisiko erhöhen.
- Da das Arzneimittel Ethanol enthält, kann es die Wirkung von anderen Arzneimitteln, die Metronidazol (gegen Infektionen) oder Disulfiram (gegen Alkoholismus) enthalten, beeinflussen. Die Wirkung anderer Arzneimittel kann durch den Alkohol in diesem Arzneimittel verändert werden.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
- Das Arzneimittel wird Ihnen mit besonderer Vorsicht verabreicht:
- wenn ein erhöhtes Risiko einer Blutung besteht;
- wenn Ihnen kürzlich andere Gerinnungshemmer, wie etwa Heparin, injiziert oder infundiert wurden;
- wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden.
- Kinder und Jugendliche
- Von der Verabreichung dieses Medikaments an Kinder und Jugendliche wird abgeraten, da die sichere und wirksame Dosis noch nicht eindeutig bestimmt wurde.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Das Arzneimittel wird Ihnen mit besonderer Vorsicht verabreicht:
- Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- Da dieses Arzneimittel Alkohol enthält, sollten Sie während der Behandlung keine Kraftfahrzeuge führen oder Maschinen bedienen. Im Straßenverkehr und bei der Bedienung von Maschinen kann das Reaktionsvermögen beeinträchtigt werden.
- Dieses Arzneimittel ist ein Gerinnungshemmer (ein Arzneimittel, das hilft, die Bildung von Blutgerinnseln im Blutkreislauf zu verhindern). Es entfaltet seine Wirkung durch Unterdrückung der Wirkung von Thrombin, einer Substanz im Blut, die für die Blutgerinnung von Bedeutung ist.
- Es wird angewendet, wenn Sie an einer Erkrankung namens heparininduzierter Thrombozytopenie Typ II (HIT II) leiden. Wenn Sie an HIT II erkrankt sind, besteht für Sie das Risiko der Bildung von Blutgerinnseln im Blutkreislauf, die zu Herzanfällen, Schlaganfällen, Atemproblemen und zu Durchblutungsstörungen in den Gliedmaßen führen können. Das Arzneimittel kann diese Probleme verhindern bzw. verhindern, dass sie sich verschlimmern.
- Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
- Blutungen stellen die häufigsten Nebenwirkungen dar. Schwere Blutungen können bei etwa 5% und leichte Blutungen bei etwa 39% der Patienten auftreten. Wenn Sie eines der folgenden Symptome bei sich feststellen, müssen Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden.
- Blutung oder Blutergüsse
- Blut im Harn oder Stuhl
- Erbrechen oder Aushusten von Blut
- schwarz gefärbter Stuhl
- Atembeschwerden
- kaltschweißige Haut
- Mundtrockenheit
- erweiterte Pupillen und/oder schwacher, rasender Puls.
- Diese Symptome könnten ein Hinweis auf Blutungsprobleme sein.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
- Blutarmut (Anämie)
- Blutgerinnsel
- Blutung, einschließlich punktförmiger Blutergüsse (mit Fleckenbildung) in der Haut und in den Schleimhäuten (Purpura)
- Übelkeit.
- Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen
- Infektionen wie Harnwegsinfekte
- Blutbildveränderungen
- Blutgerinnsel
- Appetitlosigkeit
- niedrige Blutzuckerspiegel
- niedrige Natriumspiegel im Blut
- Verwirrtheit
- Schwindel
- Ohnmacht
- Kopfschmerzen
- Schlaganfall
- herabgesetzte Muskelspannung
- Sprachstörungen
- Sehstörungen
- Taubheit
- Herzinfarkt
- Flüssigkeit im Herzbeutel
- Herzrhythmusstörungen
- Herzrasen
- niedriger Blutdruck
- hoher Blutdruck
- Venenentzündung
- Schock
- herabgesetzte Versorgung von Geweben mit Sauerstoff
- Atembeschwerden
- Wasser in der Lunge
- Schluckauf
- Blut im Hustenauswurf, Erbrochenem oder Stuhl
- Verstopfung
- Durchfall
- Magenentzündung
- Schluckbeschwerden
- Zungenerkrankungen
- Leberfunktionsstörung
- Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen)
- veränderte Werte bei Blutuntersuchungen zur Leberfunktion
- Ausschlag, einschließlich Nesselsucht
- Juckreiz
- verstärktes Schwitzen
- Haarausfall
- Muskelschwäche
- Muskelschmerz
- Nierenversagen
- Fieber
- Schmerzen
- Müdigkeit
- Reaktionen an der Einstichstelle
- Anschwellen der Beine
- verstärkte Wundsekretion
- abnorme Laborwerte.
- Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
- Es wurde über Fälle von Gehirnblutungen berichtet.
- Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen:
- Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
- Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.
- Schwangerschaft
- Als Vorsichtsmaßnahme wird empfohlen, das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht anzuwenden.
- Stillzeit
- Es wird empfohlen, während der Behandlung nicht zu stillen.
- Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen finden Sie in der Gebrauchsinformation.
- Dieses Arzneimittel wird Ihnen stets durch medizinisches Personal verabreicht. Es wird Ihnen durch Dauerinfusion intravenös (in eine Vene) verabreicht. Der Arzt entscheidet über die Dosis und die Dauer der Behandlung.
- Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
- Das Präparat wird Ihnen nicht verabreicht:
- wenn bei Ihnen eine unkontrollierbare Blutung vorliegt;
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Argatroban oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind;
- wenn Sie eine schwere Störung der Leberfunktion haben.
- Das Präparat wird Ihnen nicht verabreicht:
Produktinformationen
Dieses Arzneimittel ist verschreibungspflichtig. Um es zu erhalten, benötigen Sie ein ärztliches Rezept. Wie Sie dieses bei uns einlösen können, erfahren Sie auf Rezept einsenden.
1 Flasche = 0,05 l Lsg.
| Argatroban-1-Wasser | 50 mg |
|---|---|
| Argatroban | 48,29 mg |
1 Flasche = 0,05 l Lsg.
| Sorbitol | 150 mg |
|---|---|
| Natriumchlorid | 450 mg |
| Natrium-Ion | 7,7 mmol |
| Ethanol | 200 mg |
| Wasser für Injektionszwecke |







