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Typ-2-Diabetes: Versteckte Gefahr für Gefäße, Nerven und Organe

Typ-2-Diabetes entwickelt sich meist schleichend und ohne spürbare Symptome. Jedoch kann die Erkrankung mit zahlreichen Folgeerkrankungen einhergehen.¹ Durch eine gute Blutzuckereinstellung und Ihre aktive Mitarbeit als Patient oder Angehöriger eines Patienten kann das Risiko für Folgeerkrankungen deutlich gesenkt werden.

Diabetes mellitus Typ 2, kurz Typ-2-Diabetes ist eine fortschreitende Stoffwechselerkrankung. Bei der chronischen, sprich bleibenden, Erkrankung sind die Blutzuckerwerte dauerhaft erhöht. Der Grund hierfür ist, dass die Körperzellen nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin reagieren. Die Folge: der mit der Nahrung aufgenommene Zucker kann zur Energiegewinnung nicht mehr hinreichend in die Zellen geschleust werden, sondern staut sich stattdessen in den Blutgefäßen. Diese – ebenso wie Nerven und Organe – können davon langfristig erheblichen Schaden nehmen.¹ Es geht folglich um weit mehr als nur einen erhöhten Blutzucker, nämlich auch um Folgeerkrankungen, die durch ihn entstehen.

Mit einem gut eingestellten Blutzucker Folgen für den Körper vermeiden.

So vermeiden Sie Folgen für den Körper.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen²
Bei Diabetes besteht ein 2- bis 6-fach erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall etc.) im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes. Zudem sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache bei Diabetes-Patienten und können die Lebenserwartung um bis zu 12 Jahre verringern.

Diabetisches Fußsyndrom³
Durch Schädigungen an Gefäßen und Nerven kommt es häufig zum diabetischen Fußsyndrom. Hierbei handelt es sich um eine ganze Reihe von Krankheitserscheinungen, wie zum Beispiel verringertes Schmerzempfinden, nicht abheilende Wunden oder Schmerzen ohne erkennbare äußere Ursache.

Schädigung der Augen⁴

Ist der Blutzucker schlecht eingestellt, kann das Sehvermögen Schaden nehmen. Bei Diabetes besteht ein 25-fach erhöhtes Erblindungsrisiko im Vergleich zu Menschen ohne Diabetes.

Schädigung der Nieren⁵
Diabetes ist die häufigste Ursache für Nierenerkrankungen. Die Funktion der Niere wird langsam eingeschränkt, sodass sie das Blut nicht mehr ausreich- end reinigen können. Eine lebenslange Dialysepflicht kann die Folge sein.


Wichtig!
Durch einen dauerhaft gut eingestellten Diabetes können Sie Ihr Risiko für Folgeerkrankungen deutlich senken und somit gesünder älter werden. Bei eventuell auftretenden Problemen sprechen Sie bitte mit Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt über eine Überweisung zu einem entsprechenden Facharzt.

Größter Behandlungserfolg dank Eigeninitiative

Typ-2-Diabetes ist nach wie vor zwar nicht heilbar, jedoch gut behandelbar. Ganz entscheidend für den Therapieerfolg und die Senkung des Risikos für Folgeerkrankungen ist ein dauerhaft gut eingestellter Blutzucker sowie ein gesunder oder gesünderer Lebensstil. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es wichtig als Patient mit Ihrem Arzt zu sprechen oder als Angehöriger eines Patienten ihn zum Arztbesuch zu motivieren. Denn nicht zuletzt dank Fortschritten in der Medizin haben Ärzte neue Behandlungsmöglichkeiten, die auch das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzerkrankungen senken können. Weitere Informationen und nützliche Tipps für Ihren oder den Arztbesuch einem Ihrer Lieben gibt es hier 1 Sache die Sie herunterladen sollten.

Referenzen

¹International Diabetes Federation. IDF Diabetes Atlas. 8th edn. 2017. Online publiziert unter: http://www.diabetesatlas.org/resources/2017-atlas.html (zuletzt aufgerufen: April 2019).
²The Emerging Risk Factors Collaboration. JAMA. 2015; 314:52 – 60. 5 PatientenLeitlinie zur Nationalen VersorgungsLeitlinie
³Lobmann R. Das Diabetische Fußsyndrom. Der Internist, 2011, 52: 539 – 548.
⁴Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e. V. (2010). Damit Diabetes nicht ins Auge geht.
⁵Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie „Nierenerkrankungen bei Diabetes im Erwachsenenalter“, Langfassung, 1. Auflage 2010; Version 6, Sep. 2015. Online publiziert unter: http://www.leitlinien.de/nvl/diabetes/ (zuletzt abgerufen: April 2019).

 

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